Keeper Security integriert Zero-Trust-Schutz direkt in Slack
27.01.2026 - 07:15:12Keeper Security verankert seine Zugriffskontrollen direkt im beliebten Kollaborations-Tool Slack. Die neue Integration soll Sicherheitslücken in der täglichen Kommunikation schließen.
Das Unternehmen hat eine direkte Anbindung seines Zero-Trust- und Zero-Knowledge-Sicherheitsmodells an Slack gestartet. Mitarbeiter können nun den Zugang zu sensiblen Unternehmensressourcen – wie Passwörtern oder geschützten Anwendungen – direkt aus ihren Slack-Workflows heraus beantragen, genehmigen und überwachen. Das Ziel: Unsichere Umwege über private Nachrichten oder E-Mails eliminieren und die Produktivität nicht stören.
Die Integration adressiert ein kritisches Risiko moderner Arbeitsplätze. Immer mehr Teams nutzen Plattformen wie Slack für die tägliche Abstimmung. Dabei werden oft Zugangsdaten und Freigaben über ungesicherte Kanäle verwaltet. Keeper setzt seine Sicherheitsrichtlinien nun genau dort durch, wo die Kommunikation stattfindet.
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So funktioniert die Integration in Slack
Nutzer können Zugriffe auf Ressourcen aus dem Keeper Vault direkt über die Slack-Oberfläche anfordern. Anfragen werden automatisch an die zuständigen Genehmiger weitergeleitet, basierend auf den im System hinterlegten Firmenrichtlinien.
Ein Kernstück ist die Just-in-Time-Berechtigung. Privilegien werden nur temporär und bei Bedarf erteilt, nicht dauerhaft. Dieses Prinzip der geringsten Rechte minimiert die Angriffsfläche erheblich. Wird ein Account kompromittiert, ist der Schaden begrenzt.
Slack dient dabei nur als benutzerfreundliche Schnittstelle. Die eigentliche Sicherheitsarbeit – Zugriffskontrolle, Verschlüsselung, Protokollierung – erfolgt ausschließlich in der Keeper-Plattform. Jede Aktion wird zentral und unveränderlich aufgezeichnet, was Compliance und Audits vereinfacht.
Zero-Knowledge-Architektur bleibt gewahrt
Die Integration hält am grundlegenden Zero-Knowledge-Modell von Keeper fest. Das bedeutet: Der Dienstleister kann gespeicherte Kundendaten niemals einsehen oder entschlüsseln. Um dieses hohe Schutzniveau zu erhalten, hostet der Kunde sowohl die Slack-App als auch die Keeper-Commander-Anwendung selbst.
Diese selbst gehostete Lösung gibt Unternehmen die volle Kontrolle über die Verschlüsselung ihrer sensiblen Informationen. „Sicherheit scheitert oft, wenn Mitarbeiter außerhalb geregelter Systeme arbeiten müssen“, erklärt Craig Lurey, CTO von Keeper Security. Slack diene als Workflow-Oberfläche, nicht als Sicherheitsgrenze.
Strategische Bedeutung für hybride Arbeitswelten
Der Launch ist Teil einer größeren Strategie, Zero-Trust-Kontrollen in die Systeme zu bringen, in denen Mitarbeiter bereits kritische Entscheidungen treffen. Die Vision: Sicherheit nahtlos in bestehende Abläufe einbetten, ohne neue Angriffsvektoren zu schaffen.
Für Unternehmen wird die Absicherung von Kollaborationstools immer dringlicher. Plattformen wie Slack sind in hybriden Arbeitsmodellen zur zentralen Schaltstelle geworden – und damit ein lukratives Ziel für Cyberangriffe. Die Integration von Privileged Access Management (PAM) direkt in diese Umgebungen ist ein logischer Schritt.
Die Branche bewegt sich klar in Richtung Zero-Trust. Das Prinzip „Never trust, always verify“ gewinnt an Bedeutung, da alte, perimeterbasierte Sicherheitsmodelle gegen moderne Bedrohungen oft versagen. Keeper positioniert seine Plattform mit der Slack-Integration als fundamentalen Baustein einer modernen, verteilten IT-Landschaft.
Erwartet wird, dass Keeper weitere Integrationen mit Systemen verfolgt, in denen Arbeitsentscheidungen getroffen werden. Das langfristige Ziel ist ein einheitliches Sicherheitsnetz, das sich der kollaborativen und verteilten Natur moderner Arbeit anpasst – ohne an Kontrolle und Durchsetzungsfähigkeit zu verlieren.
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