ROUNDUP, Munition

Keine Munition in Flugzeug bei Drohnen-Vorfall

Veröffentlicht am: 06.08.2026 um 18:36 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Nach der Entdeckung einer Sprengstoff-Drohne auf dem Leipziger Airport hat die Flughafengesellschaft Berichte dementiert, wonach eines der ukrainischen Antonow-Flugzeuge in der NĂ€he mit Munition beladen gewesen sei.

"Die betreffenden Antonow-Flugzeuge waren zum Zeitpunkt des Vorfalls leer und damit ohne Fracht", sagte Maret Montavon, Leiterin Kommunikation und Politikbeziehungen bei der Mitteldeutschen Flughafen AG, der "Leipziger Volkszeitung".

"Diese EinschĂ€tzung deckt sich mit den uns vorliegenden Informationen von Antonov Logistics SALIS." Das Bundesinnenministerium hatte zuvor bereits intern anderslautende Berichte dementiert. In der Obleute-Runde im Bundestag mit den Abgeordneten aus den AusschĂŒssen Inneres und Verteidigung wurde klargestellt, dass sich keine Munition in der fraglichen Maschine befunden habe. Auf eine offizielle Anfrage Ă€ußerte sich das Ministerium zunĂ€chst nicht.

Ein Mitarbeiter des Flughafens hatte die mit Sprengstoff bestĂŒckte Drohne in der Nacht zum Mittwoch auf der Start- und Landebahn "SĂŒdpiste" des Flughafens Leipzig/Halle bemerkt. Sie befand sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen nahe einer ukrainischen Transportmaschine vom Typ Antonow AN-124 Condor. Spezialisten der Bundespolizei entschĂ€rften die Sprengvorrichtung.

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