ROUNDUP, Munition

Keine Munition in Flugzeug bei Drohnen-Vorfall

Veröffentlicht am: 06.08.2026 um 19:08 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

(Aktualisierung: im 2. Abs.

Quellen ergÀnzt)

BERLIN (dpa-AFX) - Nach der Entdeckung einer Sprengstoff-Drohne auf dem Leipziger Airport hat die Flughafengesellschaft Berichte dementiert, wonach eines der ukrainischen Antonow-Flugzeuge in der NÀhe mit Munition beladen gewesen sei. "Die betreffenden Antonow-Flugzeuge waren zum Zeitpunkt des Vorfalls leer und damit ohne Fracht", sagte Maret Montavon, Leiterin Kommunikation und Politikbeziehungen bei der Mitteldeutschen Flughafen AG, der "Leipziger Volkszeitung". "Diese EinschÀtzung deckt sich mit den uns vorliegenden Informationen von Antonov Logistics SALIS."

Das Bundesinnenministerium hatte zuvor bereits intern anderslautende Berichte dementiert. In der Obleute-Runde im Bundestag mit den Abgeordneten aus den AusschĂŒssen Inneres und Verteidigung wurde nach "Focus"- und dpa-Informationen mitgeteilt, dass sich keine Munition in der fraglichen Maschine befunden habe. Auf Anfrage Ă€ußerte sich das Ministerium zunĂ€chst nicht offiziell.

Ein Mitarbeiter des Flughafens hatte die mit Sprengstoff bestĂŒckte Drohne in der Nacht zum Mittwoch auf der Start- und Landebahn "SĂŒdpiste" des Flughafens Leipzig/Halle bemerkt. Sie befand sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen nahe einer ukrainischen Transportmaschine vom Typ Antonow AN-124 Condor. Spezialisten der Bundespolizei entschĂ€rften die Sprengvorrichtung.

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