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EQS-News: Klöckner & Co setzt solide operative Entwicklung im zweiten Quartal 2026 fort und treibt Zusammenschluss mit Worthington Steel weiter voran (deutsch)

Veröffentlicht am: 05.08.2026 um 07:00 Uhr | dpa.de

Klöckner & Co setzt solide operative Entwicklung im zweiten Quartal 2026 fort und treibt Zusammenschluss mit Worthington Steel weiter voran EQS-News: Klöckner & Co SE / Schlagwort(e): Zwischenbericht Klöckner & Co setzt solide operative Entwicklung im zweiten Quartal 2026 fort und treibt Zusammenschluss mit Worthington Steel weiter voran 05.08.2026 / 07:00 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Klöckner & Co setzt solide operative Entwicklung im zweiten Quartal 2026 fort und treibt Zusammenschluss mit Worthington Steel weiter voran


EQS-News: Klöckner & Co SE / Schlagwort(e): Zwischenbericht
Klöckner & Co setzt solide operative Entwicklung im zweiten Quartal 2026
fort und treibt Zusammenschluss mit Worthington Steel weiter voran



05.08.2026 / 07:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



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  * Operatives Ergebnis (EBITDA) vor wesentlichen Sondereffekten im zweiten
    Quartal 2026 mit 63 Mio. EUR deutlich über dem Niveau des Vorquartals (Q1
    2026: 46 Mio. EUR) und unter dem Niveau des Vorjahresquartals (Q2 2025: 65
    Mio. EUR)



  * Umsatz im zweiten Quartal 2026 mit 1,7 Mrd. EUR leicht über dem
    Vorjahreszeitraum (Q2 2025: 1,6 Mrd. EUR); bereinigt um den Verkauf von
    acht US-Distributionsstandorten zum Jahresende 2025 deutliche Steigerung
    von 12,1 %



  * Konzernergebnis im zweiten Quartal 2026 in Höhe von -268 Mio. EUR (Q2
    2025: 2 Mio. EUR) wesentlich durch Wertberichtigung der Becker Gruppe
    beeinflusst



  * Laufendes Delisting-Erwerbsangebot von Worthington Steel endet
    voraussichtlich am 12. August 2026 um 24:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am
    Main); Delisting wird voraussichtlich unmittelbar mit Ablauf der
    Annahmefrist wirksam



  * Veräußerungsprozess der Becker Gruppe schreitet planmäßig voran



  * EBITDA vor wesentlichen Sondereffekten von 170 Mio. EUR bis 250 Mio. EUR für
    das Gesamtjahr 2026 erwartet



Düsseldorf, 5. August 2026 - Klöckner & Co hat das zweite Quartal 2026 mit
einer deutlichen Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBITDA) vor
wesentlichen Sondereffekten abgeschlossen. Es betrug im zweiten Quartal 2026
63 Mio. EUR und lag damit deutlich über dem Niveau des Vorquartals (Q1 2026:
46 Mio. EUR) sowie unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (Q2 2025: 65 Mio.
EUR). In den ersten sechs Monaten summierte sich das EBITDA vor wesentlichen
Sondereffekten auf 109 Mio. EUR (H1 2025: 107 Mio. EUR). Unter Berücksichtigung
wesentlicher Sondereffekte, darunter die Wertberichtigung der Becker Gruppe
in Höhe von 151 Mio. EUR sowie die Transaktionskosten im Zusammenhang mit dem
Zusammenschluss mit Worthington Steel in Höhe von 17 Mio. EUR, belief sich das
EBITDA in den ersten sechs Monaten auf -67 Mio. EUR.



Der Absatz lag im zweiten Quartal 2026 mit 1,12 Mio. Tonnen (Q2 2025: 1,16
Mio. Tonnen) aufgrund des zum Jahresende 2025 abgeschlossenen Verkaufs von
acht US-Distributionsstandorten unter dem Vorjahreszeitraum. Bereinigt um
den Verkauf dieser acht US-Distributionsstandorte stieg der Absatz auf
Gruppenebene um 3,2 %. Der Umsatz betrug im zweiten Quartal 2026 1,7 Mrd. EUR
(Q2 2025: 1,6 Mrd. EUR) und verbesserte sich damit leicht gegenüber dem
Vorjahreszeitraum (verkaufsbereinigt +12,1 %).



Das Konzernergebnis belief sich im zweiten Quartal 2026 auf -268 Mio. EUR (Q2
2025: 2 Mio. EUR) und war im Wesentlichen durch die Wertberichtigung der
Becker Gruppe beeinflusst. Das Ergebnis je Aktie betrug -2,70 EUR (Q2 2025:
0,02 EUR).



Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit lag im zweiten Quartal 2026 bei 10
Mio. EUR, nachdem im Vorjahresquartal ein Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
von 75 Mio. EUR erzielt wurde. Aufgrund von Netto-Auszahlungen für
Investitionen in Höhe von 3 Mio. EUR (Q2 2025: 31 Mio. EUR) lag der Free
Cashflow im zweiten Quartal 2026 bei 7 Mio. EUR (Q2 2025: 44 Mio. EUR).



"Im zweiten Quartal haben wir unser operatives Ergebnis vor wesentlichen
Sondereffekten gegenüber dem Vorquartal deutlich gesteigert und damit
gezeigt, dass unser Geschäft auch in einem schwierigen Marktumfeld trägt.
Mit dem Zusammenschluss mit Worthington Steel leiten wir gleichzeitig ein
neues Kapitel der Unternehmensgeschichte ein und schaffen so die Grundlage
für weiteres profitables Wachstum in Nordamerika und Europa."



Guido Kerkhoff
CEO Klöckner & Co SE




Vollzug des Übernahmeangebots von Worthington Steel und
Delisting-Erwerbsangebot



Am 3. Juni 2026 wurde das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot von
Worthington Steel vollzogen. Worthington Steel hält damit gemäß
Stimmrechtsmitteilung rund 62 % aller ausstehenden Klöckner & Co-Aktien.
Gemeinsam mit Worthington Steel treibt Klöckner & Co den strategischen Fokus
auf höherwertige Produkte und Services konsequent voran und schafft die
Grundlage für profitables Wachstum in Nordamerika und Europa. Im Zuge des
Kontrollwechsels wurde der Syndizierte Kredit auf 150 Mio. EUR reduziert und
durch ein revolvierendes Gesellschafterdarlehen von Worthington Steel über
bis zu 200 Mio. EUR ergänzt.



Am 15. Juli 2026 hat Worthington Steel die Angebotsunterlage für das
öffentliche Delisting-Erwerbsangebot veröffentlicht und bietet den
verbleibenden Aktionären an, ihre Aktien zu 11,00 EUR je Aktie zu veräußern.
Vorstand und Aufsichtsrat der Klöckner & Co SE haben am 22. Juli 2026 ihre
gemeinsame begründete Stellungnahme veröffentlicht und sind nach
sorgfältiger und unabhängiger Prüfung zu der Überzeugung gelangt, dass sie
den Aktionären weder die Annahme noch die Ablehnung des Angebots empfehlen
können. Das Delisting-Erwerbsangebot enthält keine Vollzugsbedingungen und
kann daher unabhängig von der Annahmequote vollzogen werden. Im Einklang mit
der Delisting-Vereinbarung hat Klöckner & Co am 29. Juli 2026 den Antrag auf
Widerruf der Börsenzulassung bei der Frankfurter Wertpapierbörse gestellt.
Das Delisting wird damit voraussichtlich bereits unmittelbar mit Ablauf der
Annahmefrist wirksam. Die Annahmefrist endet voraussichtlich am 12. August
2026 um 24:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main).



Veräußerung der Becker Gruppe schreitet planmäßig voran



Der Veräußerungsprozess der Becker Gruppe schreitet planmäßig voran. Bereits
im Januar 2026 hatte der Vorstand von Klöckner & Co nach einer umfassenden
Analyse und Bewertung möglicher strategischer Optionen für die Becker Gruppe
kommuniziert, diese veräußern zu wollen, um sich gemäß der
Unternehmensstrategie noch stärker auf profitables Wachstum bei
höherwertigen Produkten und Services zu fokussieren.



Ausblick



Trotz des weiterhin herausfordernden makroökonomischen Umfelds mit erhöhten
geopolitischen Unsicherheiten, insbesondere infolge des andauernden
Konflikts im Nahen Osten, konnte
Klöckner & Co im Berichtszeitraum ein EBITDA vor wesentlichen Sondereffekten
in Höhe von 109 Mio. EUR erwirtschaften. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das
Unternehmen nunmehr einen leichten Absatzrückgang, während für den Umsatz,
getrieben durch das höhere durchschnittliche Preisniveau, ein leichter
Anstieg erwartet wird. Darüber hinaus wird die Prognose für das EBITDA vor
wesentlichen Sondereffekten auf einen Wert zwischen 170 Mio. EUR und 250 Mio.
EUR konkretisiert. Ferner rechnet Klöckner & Co für das Gesamtjahr 2026 mit
einem erneut positiven Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit, der durch die
preisbedingt höhere Mittelbindung im Net Working Capital nunmehr unter dem
Vorjahresniveau erwartet wird.



Über Klöckner & Co:



Klöckner & Co ist heute einer der größten produzentenunabhängigen
Metallverarbeiter und eines der führenden Service-Center-Unternehmen. Mit
einem Distributions- und Servicenetz von rund 110 Lager- und
Anarbeitungsstandorten, vor allem in Nordamerika und der DACH-Region,
bedient Klöckner & Co über 60.000 Kunden. Aktuell beschäftigt der Konzern
mehr als 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2025
erwirtschaftete Klöckner & Co einen Umsatz von rund 6,4 Mrd. EUR. Mit einer
konsequenten Umsetzung der Unternehmensstrategie strebt Klöckner & Co an,
eines der führenden Service-Center- und Metallverarbeitungsunternehmen in
Nordamerika und Europa zu werden. Im Fokus stehen dabei die weitere gezielte
Expansion des Service-Center- und höherwertigen Geschäfts, die
Diversifizierung des Produkt- und Serviceportfolios sowie die Integration
weiterer CO2-reduzierter Lösungen unter der Dachmarke Nexigen®.



Die Aktien der Klöckner & Co SE sind an der Frankfurter Wertpapierbörse zum
Handel im Regulierten Markt mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime
Standard) zugelassen. Die Klöckner & Co-Aktie ist im SDAX®-Index der
Deutschen Börse gelistet.



ISIN: DE000KC01000; WKN: KC0100



ISIN: DE000KC11116; WKN: KC1111



Kontakt:



Presse
Christian Pokropp - Pressesprecher
Head of Corporate Communications | Head of Group HR



+49 211 88245-360
christian.pokropp@kloeckner.com



Investoren
Fabian Joseph
Head of Investor Relations



+49 211 88245-488
fabian.joseph@kloeckner.com




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   Sprache:        Deutsch
   Unternehmen:    Klöckner & Co SE
                   Peter-Müller-Straße 24
                   40468 Düsseldorf
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                   Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München,
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