Klotho, Hormon

Klotho: Das körpereigene Hormon gegen das Vergessen

01.02.2026 - 21:59:12

Das Protein Klotho schützt das alternde Gehirn und verbessert das Gedächtnis. Erste Therapien rücken näher, nachdem Studien an Affen und Mäusen vielversprechende Ergebnisse lieferten.

Das Anti-Aging-Hormon Klotho wird zum Hoffnungsträger im Kampf gegen Demenz. Neue Studien zeigen, wie es das alternde Gehirn schützt – und erste Therapien rücken in greifbare Nähe.

Benannt nach der griechischen Schicksalsgöttin, die den Lebensfaden spinnt, könnte dieses Protein den Schlüssel für ein gesundes Gehirnalter in sich tragen. Seine Konzentration nimmt im Körper natürlicherweise ab. Die Forschung findet jedoch heraus: Höhere Klotho-Spiegel bedeuten bessere kognitive Leistung und ein geringeres Risiko für Alzheimer und Parkinson.

Wie schützt Klotho unser Gehirn?

Die schützende Wirkung ist vielfältig. Klotho reguliert zentrale Prozesse für die neuronale Gesundheit: Es beeinflusst den Insulin-Signalweg, fördert die Funktion von Synapsen und reduziert oxidativen Stress. Fehlt das Hormon bei Mäusen, altern sie schneller und zeigen kognitive Defizite. Mehr Klotho hingegen verlängert ihr Leben und verbessert das Gedächtnis.

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Besonders spannend ist der Zusammenhang mit Alzheimer. Höhere Klotho-Werte in der Gehirnflüssigkeit korrelieren mit geringeren Mengen der schädlichen Amyloid- und Tau-Proteine. Eine bestimmte Genvariante, die für mehr Klotho sorgt, schützt Menschen sogar vor diesen Alzheimer-Pathologien.

Der Durchbruch: Affen erinnern sich besser

Die vielversprechendsten Ergebnisse kommen aktuell aus der Tierforschung. In einer bahnbrechenden Studie erhielten gealterte Rhesusaffen eine einzige, niedrig dosierte Klotho-Injektion. Das Ergebnis: Ihr Gedächtnis verbesserte sich innerhalb von Stunden – und dieser Effekt hielt über zwei Wochen an.

Weitere Studien an Mäusen bestätigen das Potenzial:
* Eine Gentherapie zur Erhöhung des Klotho-Spiegels verlängerte die Lebensspanne um 15 bis 20 Prozent.
* Sie verbesserte Muskel-, Knochen- und Gehirngesundheit.
* Selbst eine einzelne Injektion steigerte das räumliche und Arbeitsgedächtnis junger und alter Mäuse für mehrere Wochen.

Wann kommt die Therapie für Menschen?

Die beeindruckenden Tierversuche werfen eine entscheidende Frage auf: Wirkt das auch bei uns? Forscher sind optimistisch. Eine niedrig dosierte Klotho-Gabe könnte den natürlichen Hormonspiegel der Jugend wiederherstellen und so das Gehirn schützen.

Noch ist nicht vollständig geklärt, wie das Hormon wirkt, da es die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren kann. Es wird vermutet, dass es langfristige Stoffwechsel-Veränderungen im Gehirn anstößt. Mehrere Biotech-Unternehmen arbeiten bereits an der Therapie-Entwicklung. Bis zu ersten klinischen Studien am Menschen müssen jedoch noch die optimale Dosis und Sicherheit genau bestimmt werden.

Parallel sucht die Wissenschaft nach natürlichen Wegen, den Klotho-Spiegel zu erhöhen – etwa durch gezielte Bewegung oder Ernährung. Die Vision, den „Lebensfaden“ für unser Gedächtnis aktiv zu verlängern, scheint heute realistischer denn je.

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