Köln startet Millionen-Offensive für klimafreundliche Wohnungen
11.02.2026 - 00:33:12Köln pumpt Millionen in die Sanierung tausender Wohnungen. Die Stadt will ihren alten Gebäudebestand bis 2045 klimaneutral machen und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum sichern. Eine doppelte Herausforderung, die jetzt mit einer gebündelten Strategie angegangen wird.
Förderprogramme als Motor der Modernisierung
Im Zentrum stehen mehrere städtische Förderprogramme. Sie sollen private Eigentümer und Wohnungsgesellschaften bei Investitionen unterstützen. Konkret gefördert werden:
* Maßnahmen an der gesamten Gebäudehülle
* Der Austausch veralteter Heizungen
* Die Installation von Photovoltaik-Anlagen
Trotz hoher Nachfrage und oft leerer Fördertöpfe in der Vergangenheit plant die Stadt eine Neuauflage und Anpassung der Programme. Das Ziel: Den Energieverbrauch drastisch senken und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern.
Sozialverträglichkeit als Schlüssel zum Erfolg
Die Offensive verfolgt zwei gleichrangige Ziele: Klimaschutz und soziale Stabilität. Jede Maßnahme wird auf ihren Beitrag zur CO₂-Reduktion geprüft. Doch genauso wichtig ist die Frage: Bleiben die Modernisierungen für die Mieter tragbar?
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Ein Vorzeigeprojekt läuft im Stadtteil Kalk-Nord. Kölns größte Vermieterin, die GAG Immobilien AG, saniert und erneuert dort bis 2029 rund 670 Wohnungen. Der Ansatz: Den Wohnstandard heben, ohne die angestammte Mieterschaft zu verdrängen. So sollen Gentrifizierungseffekte vermieden und die Akzeptanz für die Bauarbeiten gesichert werden.
GAG als treibende Kraft der Stadtentwicklung
Als kommunales Unternehmen mit riesigem Wohnungsportfolio ist die GAG ein zentraler Akteur. Sie modernisiert nicht nur Bestandsquartiere, sondern realisiert auch Neubauten mit hohen Energiestandards von Beginn an.
Ein aktuelles Beispiel ist das Projekt in der Borsigstraße in Ehrenfeld. Bis Mitte 2026 entstehen dort 50 öffentlich geförderte Wohnungen. Die GAG setzt dabei auf enge Zusammenarbeit mit externen Architekten, um alle gesetzlichen Vorgaben zu Wärme- und Schallschutz sicher einzuhalten.
Der harte Kampf gegen Kosten und Bürokratie
Die Kölner Initiative steht im Kontext bundesweiter Dekarbonisierungs-Bemühungen. Städtische Fördermittel sind oft so angelegt, dass sie mit Bundesprogrammen wie der BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) kombiniert werden können.
Doch Analysten sehen erhebliche Hürden: Steigende Baukosten, Fachkräftemangel im Handwerk und bürokratische Prozesse könnten die ambitionierten Pläne ausbremsen. Der Erfolg hängt also nicht nur am Geld, sondern auch an optimierten Genehmigungsverfahren und der Kapazität der Bauwirtschaft.
Ein Marathon mit klarem Ziel
Die Sanierung des Kölner Wohnungsbestands ist eine Generationenaufgabe. Für die kommenden Jahre hat die Stadt bereits Millionen im Haushalt eingeplant:
* 2025: 12 Millionen Euro für neue Förderprogramme
* 2026: 8 Millionen Euro
Der Fokus wird voraussichtlich auf vereinfachte Antragsverfahren und die Förderung von Solarenergie-Speichern liegen. Das langfristige Ziel ist klar, der Weg dahin jedoch ein Marathon: Ein klimaneutraler Gebäudebestand bis 2045.
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