KORREKTUR, BaumÀrkte

KORREKTUR: BaumÀrkte wollen vorerst keine Cannabis-Samen verkaufen

02.04.2024 - 14:58:00

(Berichtigt werden in der Meldung vom 31. Mai die Überschrift und der erste Satz: Die meisten deutschen BaumĂ€rkte wollen zunĂ€chst kein Saatgut rpt kein Saatgut fĂŒr Cannabis-Pflanzen verkaufen.

Der letzte Satz wurde ergĂ€nzt, um zu verdeutlichen, dass ohnehin nur Saatgut verkauft werden dĂŒrfte.)

BERLIN (dpa-AFX) - Trotz der Teil-Legalisierung von Cannabis wollen die meisten deutschen BaumĂ€rkte zunĂ€chst kein Saatgut fĂŒr Cannabis-Pflanzen in ihr Sortiment aufnehmen. Die Ketten Obi, Toom und Hornbach antworteten auf dpa-Anfrage ĂŒbereinstimmend, die Teil-Legalisierung habe keine Auswirkungen auf ihr Sortiment. Bauhaus will den Verkauf noch prĂŒfen: "Dabei geht es vor allem neben rechtlichen und moralischen Aspekten auch um Themen wie begrenzte Abgabemengen von Saatgut oder aber die Einstufung von Cannabispflanzen als im Handel frei und legal verkĂ€ufliche Kulturpflanze", hieß es vom Unternehmen. Ob hierfĂŒr praktikable Lösungen gefunden wĂŒrden, werde Auswirkungen auf die Entscheidung haben - genauso wie das Ausmaß der Kundennachfrage.

Erlaubt wird mit dem neuen Cannabisgesetz, das am Ostermontag in Kraft tritt, der Besitz von bis zu 25 Gramm getrockneten Pflanzenmaterials zum Eigenkonsum, die man auch im öffentlichen Raum mit sich fĂŒhren darf. In der privaten Wohnung kann man bis zu 50 Gramm aufbewahren. Angebaut werden dĂŒrfen dort auch gleichzeitig drei Pflanzen. Samen, Pflanzen und geerntetes Cannabis mĂŒssen gegen Diebstahl und vor dem Zugriff von Kindern geschĂŒtzt werden - etwa mit abschließbaren SchrĂ€nken und RĂ€umen. Cannabis-Samen dĂŒrfen dem Gesundheitsministerium zufolge aus EU-Mitgliedsstaaten eingefĂŒhrt werden.

@ dpa.de