Krankenhaus-DiebstÀhle: Patienten werden zur leichten Beute
26.01.2026 - 09:03:12Diebstähle in Krankenhäusern nehmen in Deutschland und Europa zu. Kriminelle nutzen gezielt die verletzliche Lage von Patienten aus, um Smartphones, Bargeld und Wertsachen zu stehlen. Polizei und Experten mahnt zu erhöhter Vorsicht.
Offene Türen, leichte Beute
Die offene Zugänglichkeit vieler Kliniken wird zum Sicherheitsrisiko. Eine große Anzahl an Besuchern und der ständige Betrieb machen es dem Personal unmöglich, alle Personen zu kontrollieren. Patienten müssen zudem häufig für Behandlungen ihre Zimmer verlassen – ideale Gelegenheiten für Diebe.
Die polizeiliche Kriminalstatistik zeigt einen besorgniserregenden Trend. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stiegen Diebstähle in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen 2024 leicht an. Auch aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind solche Vorfälle bekannt.
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Skrupellose Täter, geringe Aufklärungsquote
Die Täter gehen oft dreist vor. Ein Fall aus Berlin-Tiergarten zeigt ihr Vorgehen: Ein 28-Jähriger besuchte einen Freund im Krankenhaus und bestahl dessen Zimmernachbarn. Er entwendete Portemonnaie, Bargeld, Schlüssel und ein Handy.
Besonders gefährdet sind ältere Patienten, die oft Bargeld oder Wertsachen bei sich tragen. Die Aufklärungsquote bei diesen Delikten ist gering, da die Täter meist unbemerkt agieren und die Patienten in einer Ausnahmesituation sind.
Was tun die Krankenhäuser?
Kliniken reagieren mit verschiedenen Maßnahmen:
* Sie bieten abschließbare Schränke in Patientenzimmern an.
* Oft können Wertsachen zentral in der Verwaltung deponiert werden.
* Einige Häuser, wie das Uniklinikum Tübingen, setzen Sicherheitsdienste ein.
Doch die Hauptaufgabe der Kliniken bleibt die medizinische Versorgung. In ihren Hausordnungen schließen sie häufig die Haftung für gestohlene Gegenstände aus – es sei denn, dem Personal unterläuft ein grober Fehler.
Ein europaweites Sicherheitsproblem
Das Phänomen ist nicht auf Deutschland beschränkt. In Belgien registrieren die Behörden durchschnittlich drei Diebstähle pro Tag in Kliniken. Auch hier sind Smartphones, Bankkarten und Ausweise die häufigste Beute.
Die Begründung ist dieselbe: Patienten sind hilflos, und die Zimmertüren stehen oft offen. Teilweise stecken sogar organisierte Banden hinter den Taten, die es auch auf teure Medizingeräte abgesehen haben.
So schützen Sie sich: Die Tipps der Polizei
Die Polizei rät Patienten zu aktiven Vorsichtsmaßnahmen:
* So wenig wie möglich mitnehmen: Lassen Sie größere Geldbeträge, wertvollen Schmuck oder teure Elektronik zu Hause.
* Wertsachen sicher verwahren: Nutzen Sie die angebotenen Safes oder abschließbaren Schränke. Lassen Sie nichts offen im Zimmer liegen.
* Tür schließen: Verschließen Sie die Zimmertür auch bei kurzer Abwesenheit, etwa für den Gang zur Toilette.
* Fremde ansprechen: Seien Sie misstrauisch gegenüber unbekannten Personen im Zimmer und informieren Sie im Zweifel das Personal.
Sollte es trotzdem zu einem Diebstahl kommen, melden Sie ihn sofort dem Krankenhauspersonal und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Sperren Sie gestohlene Bank- oder Mobilfunkkarten umgehend über den Sperr-Notruf 116 116.
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