Kronprinzessin Mette-Marit zeigt sich nach langer Pause
18.03.2026 - 00:00:26 | boerse-global.deKronprinzessin Mette-Marit hat sich erstmals seit Wochen wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Ihr Besuch im Osloer Gefängnis bei ihrem inhaftierten Sohn offenbarte jedoch deutliche Spuren ihrer schweren Erkrankung. Das norwegische Königshaus bestätigte bereits eine drastische Verschlechterung ihres Zustands.
Sichtbare Zeichen der Therapie
Die Bilder vom Gefängnisbesuch am vergangenen Sonntag gingen um die Welt. Das Gesicht der 52-Jährigen wirkt deutlich verändert und aufgedunsen. Medizinische Experten führen dies auf die intensive Behandlung ihrer chronischen Lungenfibrose zurück.
Lungenfacharzt Torsten Bauer erklärte in Medienberichten, dass hochdosiertes Kortison bei der Therapie eingesetzt werde. Dieses Medikament hemme die Entzündungen in der Lunge, verursache aber auch Wassereinlagerungen im Gewebe. Die Lungenfibrose selbst ist unheilbar und erschwert die Sauerstoffaufnahme massiv.
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Vorbereitungen auf Transplantation laufen
Der Zustand der Kronprinzessin hat sich in den letzten Monaten so stark verschlechtert, dass konkrete Vorbereitungen für eine Lungentransplantation eingeleitet wurden. Bereits im späten Vorjahr zeigten Untersuchungen am Universitätsklinikum Oslo eine deutliche negative Entwicklung.
Professor Are Martin Holm, ihr behandelnder Arzt, hatte deutlich gemacht, dass man sich dem Zeitpunkt nähere, an dem ein solcher Eingriff nötig werden könnte. Die Absage aller öffentlichen Termine unterstreicht die Akutheit der Situation.
Doppelbelastung durch Familiendrama
Erschwerend kommt eine beispiellose familiäre Krise hinzu. Der Gefängnisbesuch fand nur wenige Tage vor dem geplanten Abschluss des Gerichtsverfahrens gegen Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby statt. Der 29-Jährige muss sich in rund 40 Anklagepunkten verantworten, darunter Vorwürfe der mehrfachen Vergewaltigung.
Zudem steht die Kronprinzessin selbst in der Kritik. Anfang des Jahres veröffentlichte Dokumente belegten, dass Mette-Marit zwischen 2011 und 2013 Kontakt zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte. Mehrere Organisationen haben ihre Zusammenarbeit mit ihr vorerst ausgesetzt.
Kognitive Folgen der Erkrankung
Neben den physischen Symptomen rückt auch die mentale Belastung in den Fokus. Eine fortgeschrittene Lungenfibrose führt zu chronischem Sauerstoffmangel, der Erschöpfung und Konzentrationsstörungen verursachen kann.
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Die hochdosierte Kortisontherapie bringt zusätzlich psychische Nebenwirkungen mit sich. Patienten leiden oft unter Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und verminderter Stresstoleranz. Absolute Ruhe ist für die Kronprinzessin derzeit zwingend erforderlich.
Ungewisse Zukunft für die Monarchie
Die kommenden Wochen gelten als richtungsweisend für das norwegische Königshaus. Während das Urteil im Prozess gegen ihren Sohn mit Spannung erwartet wird, bleibt der gesundheitliche Verlauf der größte Unsicherheitsfaktor.
Beobachter gehen davon aus, dass Mette-Marit auf absehbare Zeit keine offiziellen Pflichten mehr wahrnehmen wird. Kronprinz Haakon betonte mehrfach, dass die Familie in dieser schwierigen Phase zusammenstehe. Wie das Königshaus diese vielschichtige Krise bewältigen wird, hängt nun maßgeblich von den medizinischen Entwicklungen ab.
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