Kult, Slavs

Kult um Slavs and Tatars: Wie dieses Duo Sprache, Politik – und bald auch den Kunstmarkt – sprengt

10.02.2026 - 08:10:27

Slavs and Tatars mischen Meme, Moschee und Marx. Zwischen Gebetsteppich und Neon-Schrift: Wie das Duo zum Kunst-Hype wurde – und ob sich ein Einstieg für junge Sammler jetzt lohnt.

Alle reden über Slavs and Tatars – und du fragst dich: Ist das Deep-Thought-Genialität oder einfach nur bunte Wand-Deko? Spoiler: Es ist viel mehr als das.

Das Künstlerduo jagt seit Jahren durch Museen von Berlin bis New York, zerlegt Sprache, Religion und Politik – und baut daraus hyper-fotogene Installationen, die aussehen wie Meme in 3D. Jetzt tauchen sie immer öfter in Sammler-Listen und Insta-Feeds auf. Zeit, dass du weißt, worum es hier wirklich geht.

Das Netz staunt: Slavs and Tatars auf TikTok & Co.

Bunt, laut, aber nie dumm: Typisch Slavs and Tatars sind Teppiche, Banner, Leucht-Schriften und skurrile Objekte, die aussehen wie Streetwear für den Kopf. Viel Text, viele Sprachen, viel Ironie. Islam trifft Sowjet-Ästhetik, Bibel-Zitat kollidiert mit Pop-Slogan – und du stehst davor und merkst: Okay, das knallt.

Ihre Installationen sind perfekte Screenshot-Kunst: Du machst ein Foto, zoomst rein, liest den Satz, lachst – und googelst dann, was das eigentlich bedeutet. Genau da wollen sie dich haben.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Auf Social Media schwankt die Stimmung zwischen „mindblowing“ und „zu verkopft“. Manche feiern die politische Schärfe, andere sagen: „Das könnte auch ein Design-Student gemacht haben.“ Genau diese Reibung macht ihren Kunst-Hype aber erst richtig interessant.

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Wenn du bei Slavs and Tatars mitreden willst, brauchst du ein paar Key-Pieces im Kopf. Hier die Shortlist, die auf allen wichtigen Biennalen, in Museumsshows und Feeds immer wieder auftaucht:

  • „Mirrors for Princes“
    Eine Serie von Installationen, Lesesalons und Objekten, die alte Ratgebertexte für Herrscher mit heutiger Politik verschneidet. Teppiche, Banner, Bücher – alles wirkt wie eine Mischung aus Gebetsraum, Uni-Seminar und Concept Store. In Museen ein absoluter Must-See-Hotspot, weil du gleichzeitig chillen, lesen und posten kannst.
  • „Language Arts“ / Schrift-Installationen
    Leucht-Schriften, Neon, Banner, Poster: Slavs and Tatars spielen brutal clever mit kyrillischen, arabischen und lateinischen Buchstaben. Aus Buchstaben werden Bilder, aus Wörtern werden Punchlines. Viele dieser Arbeiten sind pure Viraler-Hit-Potenz: Selfie davor, Caption mit dem Zitat, fertig ist das Statement-Pic.
  • „Not Moscow Not Mecca“ & Research-based Installationen
    Projekte, in denen das Duo die Regionen zwischen Berlin und Peking – also den „Eurasien“-Space – neu aufrollt. Moscheen, Plattenbauten, Sprachfetzen, Propaganda-Design: Alles mischt sich zu Installationen, die gleichzeitig nach Geschichtsstunde und Pop-Ausstellung aussehen. Kein Skandal à la „Museum-Drama“, aber politisch so geladen, dass mancher Kritiker von „Soft-Power in Gallery-Form“ spricht.

Immer wieder wichtig: Slavs and Tatars sind kein anonymes Kollektiv, aber auch keine klassische Künstler-Personality. Das Duo arbeitet bewusst mit wechselnden Stimmen, Publikationen und Workshops. Statt Skandal um ihre Privatsphäre gibt es eher Diskussionen darüber, wie weit Kunst in Religion und Politik reingrätschen darf.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Und jetzt die Frage, die alle jungen Sammler interessiert: Wie teuer ist das?

Öffentlich dokumentierte Millionen-Hammer wie bei Jeff Koons oder Gerhard Richter sind bei Slavs and Tatars aktuell nicht bekannt. In den großen Auktions-Datenbanken taucht das Duo zwar auf, aber ohne prominente Rekordschläge, die in den News landen würden. Das heißt: Kein klassischer Blue-Chip mit Mega-Auktion – aber genau das macht sie für Einsteiger spannend.

Der Markt läuft hauptsächlich über Gallerien, Museumsankäufe und institutionelle Sammler. Das sorgt für Stabilität, auch ohne Hype-Zacken an den Auktionshäusern. Große Häuser wie internationale Museen und renommierte Kunstvereine haben bereits Werke des Duos gezeigt und gesammelt – was ein starkes Qualitäts-Signal für alle ist, die langfristig denken.

Zur Einordnung:

  • Editionen, Prints, kleinere Objekte: FĂĽr jĂĽngere Sammler oft der erste Zugang. Preise werden ĂĽber Galerien kommuniziert, Tendenz: noch erreichbar, aber nicht mehr Schnäppchen-Level.
  • GroĂźe Installationen: Meist im Besitz von Institutionen oder in enger Kooperation produziert. Markttransparenz ist hier gering, die Summen laufen eher diskret im Hintergrund.

Wichtig: Nur weil kein spektakulärer Rekordpreis öffentlich durch die Medien geflogen ist, heißt das nicht, dass die Kunst schwach performt. Im Gegenteil: Slavs and Tatars bewegen sich gerade in dieser Zone, wo Kunstgeschichte, Relevanz und Markt sich ruhig, aber beständig aufladen.

Karriere-Highlights, die den Wert pushen:

  • Ein international gefeiertes Praxis-Feld zwischen „Ost“ und „West“, das in der Gegenwartskunst einzigartig ist.
  • GroĂźe Museumsausstellungen und Beteiligungen an Biennalen, die das Duo fest im globalen Kunstkanon verankern.
  • Ein starkes Netzwerk aus Verlagen, Lesekreisen und Performances: Slavs and Tatars sind nicht nur „Objekt-Lieferanten“, sondern bauen eine ganze Denk-Welt um ihre Kunst.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Wo kannst du Slavs and Tatars aktuell IRL sehen – also wirklich vor den Arbeiten stehen, lesen, fühlen, diskutieren?

Stand jetzt gilt: Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die eindeutig und verlässlich terminiert öffentlich gelistet sind. Viele ihrer Projekte laufen in institutionellen Kontexten, Residenzen und kuratierten Gruppenausstellungen, die sich ständig ändern – ohne immer sofort groß durch die Medien zu gehen.

Wenn du ernsthaft checken willst, was gerade läuft, hilft nur ein Blick direkt an die Quelle:

Tipp für dich als Kultur-Jäger: Viele Arbeiten von Slavs and Tatars tauchen in Gruppenausstellungen zu Themen wie Sprache, Postkolonialismus, Ost-West-Dialog oder Religion auf. Also beim Museum deines Vertrauens nicht nur auf den Ausstellungs-Titel achten, sondern im Kleingedruckten schauen, wer alles vertreten ist.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Die kurze Antwort: Ja – wenn du Kopf und Kamera gleichzeitig benutzen willst.

Slavs and Tatars sind perfekt fĂĽr alle, die keine Lust auf langweilige White-Cube-Malerei haben, aber trotzdem mehr wollen als reine Insta-Deko. Ihre Kunst ist:

  • Visuell stark – Teppiche, Schriften, Farben, Objekte: alles extrem foto-tauglich.
  • Politisch und spirituell aufgeladen – von Islam bis Kommunismus, von Gebet bis Propaganda.
  • Intellektuell challenging – du kannst in ein einziges Werk locker eine Stunde Hirnzeit investieren.

FĂĽr junge Sammler und Kunstfans bedeutet das:

  • Als Investment bist du hier eher im Feld „solide, institutionell anerkannt, langfristig spannend“ als im schnellen Flipp-Game mit Rekordauktionen.
  • Als Erlebnis ist Slavs and Tatars aber ganz vorne dabei: Workshops, Lesekreise, Talks und Installationen machen dich vom bloĂźen Zuschauer zum Mitdenker.
  • Als Social-Media-Futter funktionieren ihre Arbeiten extrem gut – gerade, wenn du Lust auf Posts hast, die mehr sagen als „schönes Bild“.

Wenn du also auf Kunst stehst, die dein Feed hübscher macht und dein Weltbild komplexer, dann ist Slavs and Tatars ein klarer Must-See. Und wer weiß: Vielleicht sind die großen Rekordpreise nur eine Frage der Zeit – und du kannst später sagen: „Ich war schon Fan, bevor es zum Millionen-Hammer wurde.“

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