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L&G Gold Mining ETF: Kostendruck steigt

05.04.2026 - 06:40:23 | boerse-global.de

Steigende Rohölpreise belasten die Betriebskosten von Goldminen. Trotz hoher Goldpreise schmälern steigende Förderkosten die Margen der im ETF enthaltenen Unternehmen.

L&G Gold Mining ETF: Kostendruck steigt - Foto: über boerse-global.de

Die Krise in der Straße von Hormuz bringt die globalen Energiemärkte unter Druck und trifft die Goldminenbetreiber an einer empfindlichen Stelle. Während der Goldpreis strukturell unterstützt bleibt, treiben steigende Rohölpreise die Betriebskosten der Minen in die Höhe. Anleger im L&G Gold Mining ETF müssen nun beobachten, wie die Branchenriesen diesen Spagat zwischen hohen Marktpreisen und teurer Produktion meistern.

Energiekrise verteuert die Förderung

Die militärischen Eskalationen in der Straße von Hormuz haben die Preise für Brent-Rohöl zeitweise auf über 109 US-Dollar pro Barrel getrieben. Für Goldminenbetreiber ist dies eine schlechte Nachricht, da der Betrieb schwerer Maschinen große Mengen an „rotem Diesel“ erfordert. Die steigenden Energiekosten spiegeln sich unmittelbar in den Förderkosten der Unternehmen wider.

Branchenführer Newmont Corporation rechnet für 2026 mit sogenannten All-In Sustaining Costs (AISC) von 1.680 US-Dollar pro Unze – ein deutlicher Sprung gegenüber den 1.358 US-Dollar im Vorjahr. Auch Barrick Gold kalkuliert mit Kosten zwischen 1.760 und 1.950 US-Dollar. Diese Entwicklung zeigt, dass die hohen Goldpreise am Markt durch die teurere Produktion teilweise neutralisiert werden.

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Strategische Allianzen und Analystenprognosen

Einige Unternehmen reagieren mit Expansion auf das schwierige Umfeld. Agnico Eagle Mines sicherte sich Ende März eine Beteiligung an Cascadia Minerals, um Explorationsprojekte im kanadischen Yukon zu finanzieren. Gleichzeitig hoben Analysten von JPMorgan und Bernstein SocGen ihre Einschätzungen für Newmont an, während BMO Capital das Kursziel aufgrund der Produktionsrisiken senkte.

Trotz der jüngsten Volatilität bleiben viele Banken für den Sektor optimistisch:
- Goldman Sachs: Kursziel 5.400 USD pro Unze Gold
- JPMorgan: Kursziel 6.300 USD pro Unze Gold
- UBS: Kursziel bis zu 7.200 USD pro Unze Gold

Fokus auf die Quartalszahlen

Der L&G Gold Mining ETF verzeichnete am Freitag einen leichten Rücksetzer von 1,50 Prozent auf 102,26 Euro. Damit liegt der Fonds seit Jahresbeginn rund 11,6 Prozent im Plus, kämpft jedoch mit der hohen Volatilität des Sektors, die zuletzt annualisiert bei über 54 Prozent lag.

In den kommenden Wochen wird die Berichtssaison zum ersten Quartal zeigen, wie effizient die Minenbetreiber die hohen Marktpreise in freien Cashflow ummünzen können. Besonders die Fähigkeit, die All-In Sustaining Costs trotz der Energiekrise zu kontrollieren, wird über die weitere Performance des ETF entscheiden.

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