Lanxess, Aktie

Lanxess Aktie: Staatshilfe treibt Rally

31.03.2026 - 05:04:09 | boerse-global.de

Nach einem schwierigen Jahr mit Umsatz- und Gewinneinbrüchen treibt ein staatliches Chemie-Förderpaket die Lanxess-Aktie deutlich nach oben. Das Unternehmen setzt parallel auf interne Sparprogramme.

Lanxess Aktie: Staatshilfe treibt Rally - Foto: über boerse-global.de

Die Bundesregierung hat mit der neuen „Chemistry Agenda“ ein umfassendes Unterstützungspaket für die heimische Industrie geschnürt. Für den Spezialchemie-Konzern Lanxess kommt diese politische Flankierung nach einem schwachen Geschäftsjahr genau zur rechten Zeit. Die Aussicht auf sinkende Energiekosten und gezielte Förderungen trifft auf einen Markt, der die Papiere zuletzt stark abgestraft hatte.

Tiefe Spuren in der Bilanz

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 verdeutlichte die strukturellen Probleme des gesamten Sektors. Eine anhaltend schwache Nachfrage in nahezu allen Kundenindustrien und enormer Preisdruck aus Asien drückten den Umsatz von Lanxess um knapp elf Prozent auf 5,67 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA vor Sondereinflüssen) brach parallel dazu um knapp 17 Prozent auf 510 Millionen Euro ein. Um die Komplexität im Konzern zu reduzieren, trennten sich die Kölner im Zuge dieser Krise bereits vom Geschäftsbereich Urethane Systems und fokussieren sich nun stärker auf margenstarke Spezialchemikalien.

Massive Gegenbewegung an der Börse

Umso heftiger fällt nun die Reaktion der Investoren auf die angekündigten Entlastungen aus. Allein in den vergangenen sieben Tagen verzeichnete der Titel einen Wertzuwachs von beachtlichen 30,81 Prozent und schloss am Montag bei 18,34 Euro. Dieser rasante Anstieg spiegelt die Erwartung wider, dass die staatliche Agenda den Weg für eine fundamentale Erholung ebnet. Konzernchef Matthias Zachert hatte zuvor betont, dass eine spürbare Belebung des Geschäfts frühestens im zweiten Halbjahr 2026 realistisch sei – allerdings nur, wenn konjunkturelle Impulse durch die Politik greifen. Diese Bedingung scheint nun erfüllt.

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Interner Umbau und strikter Sparkurs

Neben der externen Hilfe treibt das Management den internen Umbau voran, um die Profitabilität aus eigener Kraft zu steigern. Bis Ende 2028 sollen durch Prozessverschlankungen jährlich rund 100 Millionen Euro dauerhaft eingespart werden. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen an einer stabileren Bilanzstruktur. Die Nettofinanzverschuldung konnte bereits um 15 Prozent auf gut zwei Milliarden Euro gesenkt werden.

Für das laufende Jahr 2026 kalkuliert Lanxess dennoch konservativ mit einem operativen Ergebnis zwischen 450 und 550 Millionen Euro. Die vorgeschlagene Dividende von lediglich 0,10 Euro je Aktie, über die auf der Hauptversammlung am 21. Mai abgestimmt wird, unterstreicht den weiterhin strikten Sparkurs. Greifen die internen Effizienzprogramme wie geplant und liefert die „Chemistry Agenda“ die erhoffte Entlastung bei den Energiekosten, besitzt der Konzern nun eine belastbare Basis, um ab der zweiten Jahreshälfte wieder profitabler zu wirtschaften.

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