Laumann, Rentenpaket

Laumann lobt Rentenpaket und Kapitalrente

Veröffentlicht am: 23.06.2026 um 16:45 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Der nordrhein-westfÀlische Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht in den ReformvorschlÀgen der Rentenkommission ein "beachtenswertes Gesamtpaket" mit vielen guten Empfehlungen.

Er begrĂŒĂŸe es sehr, dass die Bundesregierung signalisiert habe, das Paket vollstĂ€ndig umzusetzen, erklĂ€rte Laumann. "Deutschland braucht Reformen, um das Vertrauen der Menschen zu behalten."

Besonders hob der NRW-Minister die gesetzlich verpflichtende Kapitalrente hervor. "Ich habe immer gesagt: Wir brauchen neben der gesetzlichen Rente auch private und betriebliche Zusatzversorgungssysteme und eine stÀrkere Beteiligung der Betriebe an der Altersvorsorge", so Laumann. Es sei richtig und wichtig, dass diese Art der Altersvorsorge institutionalisiert und je zur HÀlfte durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanziert werden solle.

Bei der neuen Kapitalrente sollen Arbeitgeber und BeschĂ€ftigte zusĂ€tzlich zum normalen Rentenbeitrag nach einer 2028 beginnenden Übergangsphase zwei Prozent des Bruttoeinkommens zahlen.

Menschen mit belastenden Jobs im Blick behalten

Zugleich mahnte Laumann, dass die Menschen, die viele Jahre sehr belastende TĂ€tigkeiten ausgeĂŒbt hĂ€tten, im Blick blieben. Die geplante HĂ€rtefallregel mĂŒsse deshalb so ausgestaltet werden, dass sie Menschen in besonders anstrengenden Berufen einen fairen Zugang zur Rente ermögliche.

Laut Vorschlag der Kommission soll der frĂŒhe Renteneintritt ohne AbschlĂ€ge nach 45 Beitragsjahren ("Rente mit 63") wegfallen. Es sollen aber ein Vertrauensschutz und Übergangsfristen gelten. Wer laut GesundheitsprĂŒfung nicht mehr im Job arbeiten kann, soll einen "vereinfachten Zugang zu einer Rente" bekommen.

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