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Legal & General: Über 50% erwägen Surplus-Extraktion

08.05.2026 - 06:18:17 | boerse-global.de

Britische Pensionsfonds ändern Strategie hin zur Nutzung von Überschüssen. Legal & General startet milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm.

Legal & General: Über 50% erwägen Surplus-Extraktion - Foto: über boerse-global.de
Legal & General: Über 50% erwägen Surplus-Extraktion - Foto: über boerse-global.de

Britische Pensionskassen denken um. Statt ihre Verpflichtungen nur abzuwickeln, rückt die Nutzung von Überschüssen in den Fokus. Das zeigt der aktuelle Bericht „Endgame Insights“ von Legal & General.

Fokus auf Überschüsse

Mehr als die Hälfte der untersuchten Pensionsfonds erwägt nun, Überschüsse einzubehalten. Bisher stand meist die vollständige Risikoübertragung durch Versicherer im Vordergrund. Das neue Marktumfeld ändert die Spielregeln für Treuhänder grundlegend.

Für Legal & General ist diese Entwicklung entscheidend. Sie beeinflusst das künftige Geschäft mit der Übernahme von Rentenverpflichtungen. Parallel dazu treibt der Konzern sein Kapitalrückzahlungsprogramm voran.

Das Unternehmen kauft derzeit eigene Aktien im Wert von 1,2 Milliarden Pfund zurück. Es handelt sich um das größte Rückkaufprogramm der Firmengeschichte. Insgesamt will der Versicherer über das kommende Jahr rund 2,4 Milliarden Pfund an seine Anteilseigner ausschütten.

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Die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 soll auf 21,79 Pence steigen. Das entspricht einem Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Auszahlung an die Aktionäre erfolgt im Sommer 2026.

Volatilität und Analystenkritik

Die Aktie reagierte zuletzt volatil. Am Mittwoch legte der Kurs um über zwei Prozent zu. Mit 2,94 Euro notiert das Papier jedoch weiterhin unter dem kurzfristigen Durchschnitt.

Seit Jahresbeginn verzeichnet der Titel ein Minus von rund drei Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt derzeit knapp neun Prozent. Marktbeobachter registrierten zuletzt eine Diskrepanz zwischen Handelsvolumen und Preisentwicklung.

Nicht alle Marktteilnehmer teilen den Optimismus. Die Investmentbank Jefferies stufte den Titel herab und sieht das Kursziel bei lediglich 185 Pence. Analysten verweisen auf den regulatorischen Druck und die allgemeine Marktvolatilität.

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Das Management hält dennoch an seinen Zielen fest. Der Gewinn je Aktie soll im laufenden Jahr am oberen Ende der Spanne von sechs bis neun Prozent wachsen. Das institutionelle Rentengeschäft bleibt dabei der wichtigste Motor.

Bis 2026 könnte das britische Marktvolumen für Risikoübertragungen auf 50 Milliarden Pfund steigen. Die Sparte Asset Management soll eine größere Rolle für das Umsatzwachstum spielen. Dabei muss der Konzern regulatorische Hürden meistern, insbesondere die neuen Vorgaben der Finanzaufsicht FCA zur Kundenunterstützung.

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