LibreOffice 26.2: Neues Update verbessert Microsoft-Kompatibilität
02.02.2026 - 01:39:12LibreOffice 26.2 bringt entscheidende Verbesserungen für den Umgang mit Microsoft-Formaten und integriert erstmals die Programmiersprache Rust. Das erste große Update 2026 für die beliebte Open-Source-Bürosoftware ist ab sofort verfügbar und richtet sich vor allem an technikaffine Nutzer.
Die neue Version adressiert einen der größten Kritikpunkte an der kostenlosen Alternative zu Microsoft Office: die oft mangelhafte Kompatibilität. In gemischten Arbeitsumgebungen, in denen DOCX- und XLSX-Dateien dominieren, soll Version 26.2 nun deutlich besser funktionieren.
Bessere Microsoft-Office-Integration im Fokus
Der Schwerpunkt liegt auf der verbesserten Handhabung der proprietären OOXML-Formate von Microsoft. Konkret wurden die Import- und Exportfunktionen für Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien überarbeitet.
Besonders bei komplexen Diagrammen aus Excel und PowerPoint verspricht die neue Version eine deutlich höhere visuelle Treue. Zwar können einige importierte Stile noch nicht vollständig bearbeitet werden, das Erscheinungsbild bleibt jedoch erhalten. Für den Writer, die Textverarbeitung von LibreOffice, wurden Anpassungen vorgenommen, um Layout-Unterschiede zu Microsoft Word zu minimieren. Das soll das lästige „Formatierungskarussell“ beenden, das beim Öffnen aufwendig gestalteter DOCX-Dateien oft auftritt. Auch der Umgang mit Änderungsnachverfolgungen wurde optimiert, damit gemeinsam bearbeitete Word-Dokumente in LibreOffice korrekt angezeigt werden.
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Mehr Leistung und moderne Funktionen
Neben der Kompatibilität punktet das Update mit Performance-Steigerungen, insbesondere in der Tabellenkalkulation Calc. Die Entwickler haben Engpässe bei großen Datenmengen beseitigt.
Zu den spürbaren Verbesserungen gehören:
* Flüssigeres Scrollen in Tabellen mit vielen ausgeblendeten Spalten.
* Schnellere Bearbeitung von Tabellenblättern mit einer großen Anzahl von Formen oder Objekten.
* Optimierte Prozesse zum Entfernen von Duplikaten in umfangreichen Datensätzen.
Ein Novum ist die native Unterstützung für Markdown im Writer. Technische Redakteure und Entwickler können die beliebte Auszeichnungssprache damit direkt in der Textverarbeitung nutzen – ein Schritt hin zu moderneren Arbeitsabläufen jenseits des klassischen Rich-Text-Formats.
Rust-Integration für mehr Sicherheit
Unter der Haube vollzieht LibreOffice einen technologischen Wandel. Mit Rustmaker wird ein neues Tool eingeführt, das die Entwicklung von Erweiterungen in der Programmiersprache Rust ermöglicht.
Diese strategische Entscheidung folgt dem Branchentrend hin zu mehr Speichersicherheit. Indem Entwickler Erweiterungen über das UNO-Framework nun auch in Rust programmieren können, legt The Document Foundation den Grundstein für ein sichereres und stabileres Ökosystem. Zunächst richtet sich diese Funktion an Entwickler, langfristig sollen daraus jedoch robustere Plugins und Add-ons entstehen.
Die Sicherheit wird zudem durch einen neuen ODF-Verschlüsselungsmodus gestärkt. Das aktualisierte Protokoll nutzt authentifizierte Verschlüsselung und ist widerstandsfähiger gegen Brute-Force-Angriffe als der Vorgängerstandard. Nutzer können den neuen Modus für sensible Dokumente aktivieren; die alte Verschlüsselung bleibt für die Abwärtskompatibilität erhalten.
Für wen lohnt sich das Update?
LibreOffice 26.2 ist ab sofort für Linux, macOS (Apple Silicon und Intel) und Windows erhältlich. Die Version folgt dem „Fresh“-Zyklus des Projekts und enthält die neuesten Funktionen, ist aber möglicherweise noch nicht so ausgereift wie die stabilere „Still“-Variante.
Für den Unternehmenseinsatz und alle, die maximale Stabilität vor neue Features stellen, empfiehlt The Document Foundation weiterhin die LibreOffice-25.8-Familie (aktuell Version 25.8.4). Version 26.2 ist somit in erster Linie für Power-User und Community-Mitglieder gedacht, die die neuesten Entwicklungen testen wollen.
Der Download ist kostenlos auf der offiziellen LibreOffice-Website verfügbar. Wie bei Open-Source-Software üblich, bittet das Projekt Nutzer, gefundene Fehler über die Bugzilla-Plattform zu melden, um die Software für die kommenden Wartungsupdates zu verbessern.
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