Major Precious Metals Aktie: 68 Milliarden Dollar in Skaergaard
Veröffentlicht am: 20.05.2026 um 12:06 Uhr | Redaktion boerse-global.deGrönland rĂŒckt in das Zentrum der europĂ€ischen Rohstoffstrategie. Das Skaergaard-Projekt soll die AbhĂ€ngigkeit von russischem Palladium verringern. Auf dem EIT RawMaterials Summit in BrĂŒssel prĂ€sentierte die FĂŒhrung von Greenland Mines am 19. Mai 2026 ihre PlĂ€ne.
Rohstoffe fĂŒr Europa
Das Projekt gehört seit Ende April 2026 zur European Raw Materials Alliance (ERMA). Damit sichert sich die EU den Zugriff auf kritische Metalle fĂŒr die Autoindustrie und Elektronikbranche. Skaergaard gilt als eines der gröĂten unerschlossenen Vorkommen fĂŒr Palladium, Gold und Platin auĂerhalb Russlands und SĂŒdafrikas.
Milliardenbewertung und Feldforschung
Das Management bestĂ€tigte die volle Finanzierung fĂŒr die Feldsaison 2026. Geplant sind Erweiterungsbohrungen und Umweltstudien. Dazu soll eine GroĂprobe von bis zu 50 Tonnen entnommen werden. Diese dient der Entwicklung optimaler Verarbeitungsprozesse.
Aktuelle Daten von SLR Consulting beziffern den Wert der Metalle im Boden auf rund 68 Milliarden US-Dollar. Diese SchÀtzung basiert auf den Preisen vom Februar 2026.
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Parallel dazu stiegen die Erzgrade deutlich an. In der Kategorie âIndicatedâ gab es ein Plus von 45 Prozent gegenĂŒber dem Modell von 2022. Die Kategorie âInferredâ legte um 55 Prozent zu.
Konzernstruktur und MarktvolatilitÀt
Hinter dem Projekt steht die 2025 neu strukturierte Greenland Mines. Das Unternehmen notiert unter dem KĂŒrzel GRML an der Nasdaq. Die frĂŒhere Major Precious Metals hĂ€lt weiterhin 80 Prozent an der grönlĂ€ndischen Tochtergesellschaft, welche die Lizenzen besitzt.
Der Markt fĂŒr Edelmetalle zeigte sich zuletzt volatil. Zwischen dem 15. und 18. Mai 2026 gerieten Gold und Palladium unter Verkaufsdruck. Steigende US-Renditen belasteten die Kurse. Das Unternehmen setzt jedoch auf langfristige VersorgungsengpĂ€sse bei Platinmetallen bis zum Ende des Jahrzehnts.
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Kostenvorteile durch Geothermie
Die Strategie sieht eine enge Verzahnung mit Island vor. Dort soll die Verarbeitung der Erze stattfinden. Greenland Mines nutzt dabei die gĂŒnstigen Kosten fĂŒr Geothermie.
Diese liegen zwischen 0,03 und 0,07 US-Dollar pro Kilowattstunde. Im Vergleich zu Dieselgeneratoren in der Arktis senkt dies die Kosten massiv. In den kommenden Monaten werden erste Daten zum integrierten Verarbeitungsablauf erwartet. Diese Ergebnisse des metallurgischen Programms von GTK Mintec bilden die Basis fĂŒr die weitere wirtschaftliche Planung.
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