Menopause, Alzheimer-Risiko

Menopause erhöht Alzheimer-Risiko bei Frauen

28.01.2026 - 15:22:12

Forschungsergebnisse belegen, dass der Östrogenabfall in der Menopause den Glukosestoffwechsel drosselt und Alzheimer-typische Proteinablagerungen fördert, was das Demenzrisiko bei Frauen erhöht.

Neue Studien belegen: Die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren verändert das weibliche Gehirn auf ähnliche Weise wie eine frühe Alzheimer-Erkrankung. Diese Erkenntnisse könnten erklären, warum zwei Drittel aller Alzheimer-Patienten Frauen sind.

Im Fokus der Forschung steht der rapide Abfall des Östrogenspiegels. Dieses Hormon schützt Nervenzellen und reguliert die Energieversorgung des Gehirns.

Gehirn läuft auf Sparflamme

Ohne ausreichend Östrogen drosselt sich der Glukosestoffwechsel im Gehirn deutlich. Bildgebende Verfahren zeigen: Bei Frauen in und nach der Menopause kann die Gehirnaktivität in bestimmten Regionen um bis zu 30 Prozent sinken.

Dieser sogenannte Hypometabolismus ist ein klassisches Frühwarnzeichen für Alzheimer. Die Zellen werden anfälliger für Schäden – die Wechseljahre markieren somit eine kritische Phase für die neuronale Gesundheit.

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Giftige Proteine sammeln sich schneller an

Der Östrogenmangel scheint auch die Ablagerung Alzheimer-typischer Proteine zu beschleunigen. Betroffen sind vor allem:
* Amyloid-Beta-Plaques
* Tau-Fibrillen

Postmenopausale Frauen, insbesondere mit dem Risikogen APOE-4, weisen mehr dieser schädlichen Ablagerungen auf als Männer oder jüngere Frauen. Die hormonelle Umstellung bereitet demnach den Nährboden für die Krankheit.

Sogar die Gehirnstruktur verändert sich

MRT-Untersuchungen belegen volumetrische Veränderungen. In der Menopause schrumpft bei vielen Frauen sowohl die graue als auch die weiße Substanz – und das in Arealen, die für Gedächtnis und komplexes Denken zuständig sind.

Ein Hoffnungsschimmer: Einige Daten deuten an, dass sich das Volumen der grauen Substanz nach der Übergangsphase teilweise wieder erholen kann. Das Gehirn zeigt bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit.

Hormontherapie: Ein zweischneidiges Schwert?

Die Forschungsergebnisse befeuern die Debatte um die Hormonersatztherapie (HRT) zur Prävention. Die Ergebnisse sind jedoch widersprüchlich. Viele Experten stützen sich auf die „Timing-Hypothese“.

Diese besagt: Beginnt eine HRT rund um den Beginn der Menopause, könnte sie das Gehirn schützen. Startet die Therapie erst Jahre später, bleibt der Effekt aus oder das Risiko steigt sogar. Auch die Art der Hormone – reines Östrogen oder eine Kombination – spielt eine entscheidende Rolle.

Prävention geht über Pillen hinaus

Unabhängig von medikamentösen Ansätzen betonen Neurologen die Kraft des Lebensstils. Die effektivsten Maßnahmen gegen Demenz sind:
* Regelmäßige Bewegung
* Ausgewogene Ernährung
* Kognitive Herausforderungen
* Ausreichend Schlaf
* Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkohol

Für Frauen in der Lebensmitte wird es immer dringlicher, diese präventiven Weichen zu stellen. Die Wissenschaft macht klar: Den Wechseljahren muss in der Gesundheitsvorsorge endlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

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