Roaming-Abkommen zwischen EU und Ukraine verlÀngert
10.07.2024 - 15:57:27 | dpa.deDie EuropĂ€ische Kommission teilt mit, dass die freiwillige Vereinbarung zwischen 22 europĂ€ischen und sieben ukrainischen Telekommunikationsbetreibern fortgesetzt wird, um FlĂŒchtlingen aus der Ukraine gĂŒnstigeren Kontakt in die Heimat zu ermöglichen.
Es handelt sich um die fĂŒnfte VerlĂ€ngerung des Abkommens. "Wir können nur hoffen, dass ĂŒber erschwingliche Telefonanrufe in Verbindung zu bleiben, etwas Trost gebracht hat", teilt EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager mit.
Parallel dazu hatte die Ukraine an einer gemeinsamen Roaming-Zone mit der EuropĂ€ischen Union gearbeitet. Ein entsprechendes Gesetz wurde Mitte Juni von PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj unterzeichnet. Nun muss die Ukraine eine positive Bewertung der GesetzesĂ€nderungen von europĂ€ischer Seite erhalten und Verhandlungen ĂŒber den Beitritt zum einheitlichen Roamingraum mit der EU aufnehmen.
Seit 2017 gibt es in den 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen keine Roaming-GebĂŒhren mehr. Somit können Mobilfunkkunden im EU-Ausland ohne zusĂ€tzliche Kosten telefonieren, simsen und im Internet surfen.
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