Mercedes-Benz Aktie: Händlernetz schrumpft weiter
14.05.2026 - 12:37:22 | boerse-global.deDer Rückzug aus dem eigenen Autohaus-Geschäft nimmt Fahrt auf. Mercedes-Benz verkauft seine konzerneigenen Niederlassungen Stück für Stück an externe Händler — und das Tempo zieht spürbar an.
Berlin geht an britischen Käufer
Den bislang größten Schritt vollzog Mercedes diese Woche mit dem Verkauf der Niederlassung Berlin-Brandenburg. Sieben Autohäuser wechseln zu Global Auto Holdings (GAHL), einem im Vereinigten Königreich ansässigen Händlerkonzern. Darunter befindet sich das Autohaus am Salzufer — nach eigenen Angaben der weltweit größte Mercedes-Benz-Betrieb überhaupt.
Im Südwesten läuft der Prozess parallel, aber gestaffelt. Neu-Ulm ist bereits verkauft, Reutlingen hat im ersten Quartal 2026 einen Käufer gefunden, der Betriebsübergang ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Schwäbisch Gmünd soll noch in diesem Jahr in die aktive Vermarktungsphase eintreten. Für die größeren Verbünde Stuttgart sowie Mannheim/Heidelberg/Landau steht die konkrete Zeitplanung noch aus.
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Tausende Stellen im Übergang
Insgesamt umfassen die Südwest-Standorte zwölf Betriebe mit rund 1.400 Beschäftigten. Die sozialen Rahmenbedingungen für den Übergang hatte Mercedes bereits im Sommer 2024 mit dem Gesamtbetriebsrat verhandelt: Betriebsbedingte Kündigungen sind bei den Käufern bis Ende 2029 ausgeschlossen, Tarifbindung soll erhalten bleiben, dazu kommt eine Einmalzahlung für die Belegschaft.
Der Umbau hat eine längere Vorgeschichte. Schon 2025 wechselten Niederlassungen in Koblenz, Mainz, Dortmund und Lübeck den Besitzer. Anfang 2026 folgten Verträge für Aachen, Kassel, Würzburg, Wuppertal und Hannover. Ursprünglich waren rund 80 Betriebe mit etwa 8.000 Mitarbeitenden in Deutschland betroffen.
An der Börse kam die Nachrichtenlage gut an: Die Aktie legte heute im XETRA-Handel zeitweise 1,65 Prozent auf 51,60 Euro zu.
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