Milliarde, Tulsa-Rechenzentrum

Meta: $1 Milliarde für Tulsa-Rechenzentrum

22.04.2026 - 06:24:39 | boerse-global.de

Meta treibt den KI-Ausbau mit massiven Investitionen und umstrittener Mitarbeiterüberwachung voran, während Analysten die hohen Kosten und anstehenden Entlassungen bewerten.

Meta: $1 Milliarde für Tulsa-Rechenzentrum - Foto: über boerse-global.de
Meta: $1 Milliarde für Tulsa-Rechenzentrum - Foto: über boerse-global.de

Milliarden für neue Rechenzentren, engmaschige Überwachung der eigenen Entwickler und ein massiver Stellenabbau. Bei Meta prallen derzeit extreme Gegensätze aufeinander. Der Konzern trimmt seine Struktur radikal auf Künstliche Intelligenz und nimmt dafür interne Konflikte sowie explodierende Kosten in Kauf.

Milliarden-Wette in Oklahoma

Am 21. April startete der Bau eines neuen, auf KI optimierten Rechenzentrums in Tulsa. Das Projekt kostet mehr als eine Milliarde US-Dollar. Es ist die erste Anlage des Unternehmens im Bundesstaat Oklahoma.

Der Komplex soll die "Superintelligence"-Strategie des Konzerns stützen. In der Bauphase entstehen etwa 1.000 Arbeitsplätze. Für den späteren Betrieb plant Meta den Zukauf von 1.500 Megawatt an sauberer Energie.

Daten sammeln bei den eigenen Mitarbeitern

Parallel zur physischen Infrastruktur forciert das Management die Software-Entwicklung mit ungewöhnlichen Methoden. Das interne Programm "Model Capability Initiative" installiert Überwachungssoftware auf den Rechnern von rund 25.000 US-Entwicklern. Das System zeichnet Mausbewegungen, Tastenanschläge und gelegentliche Screenshots in freigegebenen Anwendungen auf.

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Ziel ist es laut Unternehmenssprechern, KI-Agenten für komplexe, autonome Aufgaben zu trainieren. Technikchef Andrew Bosworth stellte klar, dass es für Firmenlaptops keine Möglichkeit gibt, dieser Erfassung zu widersprechen. Die Maßnahme sorgt intern für erhebliche Spannungen, auch wenn das Management betont, die Daten nicht für Leistungsbeurteilungen zu nutzen.

Kostendruck und anstehende Entlassungen

Die aggressive KI-Expansion hinterlässt tiefe Spuren in der Bilanz. Für das Jahr 2026 rechnet Meta mit Investitionsausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar.

Analysten bewerten diesen Kapitalbedarf unterschiedlich. UBS hob das Kursziel auf 908 US-Dollar an und verweist auf wachsende KI-Werbeerlöse. Die Bank of America senkte ihr Ziel wegen der hohen Ausgaben hingegen auf 820 Dollar ab.

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An der Börse notiert die Meta-Aktie aktuell bei rund 572 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von knapp 31 Prozent auf der Kurstafel. Der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt beträgt derzeit knapp sechs Prozent.

Der Fokus richtet sich nun auf zwei anstehende Termine. Am 29. April präsentiert Meta die Zahlen für das erste Quartal. Wenige Wochen später, voraussichtlich am 20. Mai, beginnt der geplante Abbau von etwa 8.000 Arbeitsplätzen.

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