Meta testet Premium-Abos für Instagram, Facebook und WhatsApp
28.01.2026 - 07:22:12Meta will seine Milliarden-Nutzer direkt zur Kasse bitten. Der Tech-Riese kündigte an, in den kommenden Monaten kostenpflichtige Abonnements für seine Kern-Apps zu testen. Im Gegenzug erhalten zahlende Nutzer exklusive KI-Tools und erweiterte Funktionen. Es ist die bislang deutlichste Abkehr vom reinen Werbemodell.
Der Konzern plant verschiedene Abo-Pakete, die speziell auf Instagram, Facebook und WhatsApp zugeschnitten sind. Die grundlegende Nutzung der Plattformen bleibt kostenlos. Mit den Premium-Tiers will Meta seine massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz refinanzieren und sich unabhängiger vom schwankenden Werbemarkt machen.
Exklusive KI-Features als Lockmittel
Im Zentrum der neuen Strategie stehen proprietäre KI-Anwendungen. Ein Schlüsselelement ist „Manus“, eine KI-Agenten-Plattform, für deren Übernahme Meta rund zwei Milliarden Euro bezahlt haben soll. Sie soll direkt in die Apps integriert werden – aber nur für Abonnenten. Parallel entwickelt Meta „Manus“ weiter als eigenständiges Bezahlangebot für Geschäftskunden.
Auch das KI-Videotool „Vibes“ wird monetarisiert. Bislang konnten Nutzer damit kostenlos Kurzvideos per Textprompt erstellen. Künftig soll ein Basis-Zugang frei bleiben, während Abonnenten monatliche Video-Guthaben und erweiterte Bearbeitungsfunktionen erhalten.
Meta testet unterschiedliche Funktionspakete. Für Instagram könnten Premium-Nutzer etwa unbegrenzt Zielgruppenlisten erstellen, sehen, welche Follower nicht zurückfolgen, oder Stories anderer anonym anschauen. Für Facebook und WhatsApp kündigte der Konzern vor allem Produktivitäts- und Kreativ-Tools an. Konkrete Details nannte er noch nicht.
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Die Strategie folgt einem Branchentrend. Konkurrenten wie YouTube, Snapchat und X haben bereits ähnliche Bezahlmodelle eingeführt. Metas Abos unterscheiden sich jedoch vom bestehenden „Meta Verified“-Dienst, der sich vor allem an Creator und Unternehmen mit Verifizierungsabzeichen richtet.
Reaktion auf milliardenschwere KI-Investitionen
Der Schritt ist eine direkte Antwort auf die explodierenden Kosten für KI-Infrastruktur. Meta hatte für 2025 bereits hohe Investitionen angekündigt und signalisiert, dass die Ausgaben für Rechenzentren und Hardware 2026 „deutlich höher“ ausfallen werden. Die Abos sollen eine verlässliche neue Einnahmequelle jenseits der Werbung erschließen.
Interessant ist der strategische Gegensatz zu Google und OpenAI: Während diese ihre fortschrittlichsten KI-Modelle direkt bepreisen, stellt Meta seine leistungsstarke Llama-Modellfamilie weiterhin kostenlos für Entwickler bereit. Statt die Basistechnologie zu verkaufen, monetarisiert der Konzern nun die darauf aufbauenden Anwendungen in seinem eigenen Ökosystem.
Sicherheitsbedenken und nächste Schritte
Parallel zu den Abo-Plänen zeigt Meta sich vorsichtig bei der Einführung neuer KI-Features für jüngere Nutzer. Der Konzern bestätigte, den Zugang zu seinen „KI-Charakteren“ für Teenager weltweit vorübergehend zu pausieren. Die Funktion soll für mehrere Wochen nicht verfügbar sein, bis eine Version mit verbesserten elterlichen Kontrolltools bereitsteht.
Die kommenden Monate werden zur Nagelprobe. Meta muss testen, wie viele seiner Nutzer bereit sind, für Features zu zahlen, die seit fast zwei Jahrzehnten kostenlos waren. Die flexible, app-spezifische Herangehensweise deutet darauf hin, dass der Konzern Preise und Pakete noch anpassen wird. Gelingt der Wandel, könnte sich das Geschäftsmodell des Social-Media-Giganten fundamental verändern.
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