Mexiko, Beobachter

Mexiko will nur als Beobachter in Trumps 'Friedensrat' dabei sein

18.02.2026 - 06:32:10 | dpa.de

Mexiko will nur als Beobachter und auf Botschafterebene am von US-PrÀsident Donald Trump ins Leben gerufenen "Friedensrat" teilnehmen.

Wie PrÀsidentin Claudia Sheinbaum sagte, ist ihre Teilnahme ausgeschlossen. Der mexikanische UN-Botschafter soll das lateinamerikanische Land vertreten. Das Gremium soll erstmals an diesem Donnerstag in Washington zusammenkommen.

Laut dem Plan von Trump soll der "Friedensrat" eine internationale Stabilisierungstruppe (ISF) aufbauen, die im Gazastreifen fĂŒr Ordnung sorgen soll. Auch will Trump ein Milliardenpaket an humanitĂ€rer und Wiederaufbau-Hilfe fĂŒr den Gazastreifen vorstellen.

Mexiko erkenne zwar das Streben nach Frieden in jedem Bereich an, sagte Sheinbaum. Wenn es um den Frieden im Nahen Osten gehe, sei es allerdings wichtig, dass die PalÀstinenser ebenso wie Israel beteiligt seien: "Und so ist es bei dem Treffen nicht vorgesehen".

Viele Staaten sehen im "Friedensrat" eine Konkurrenz zu den Vereinten Nationen. Deutschland ist nicht dabei. LÀnder wie Italien und RumÀnien möchten ebenfalls wie Mexiko mit dem Status des Beobachters teilnehmen - RumÀniens StaatsprÀsident Nicusor Dan wird allerdings persönlich anwesend sein.

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