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Microsoft, Copilot

Microsoft Copilot verschwindet von WhatsApp

04.01.2026 - 06:09:12

Ab dem 15. Januar 2026 ist Schluss: Der KI-Assistent Microsoft Copilot wird nicht mehr über WhatsApp erreichbar sein. Die Abschaltung markiert einen strategischen Wendepunkt im Kampf um die Vorherrschaft in der KI-Kommunikation.

Hintergrund ist eine verschärfte Plattform-Politik von WhatsApp-Mutterkonzern Meta. Das Unternehmen hat die Nutzungsbedingungen für sein Business-API angepasst und verbietet nun generische KI-Chatbots von Drittanbietern. Während spezialisierte KI für Kundenservice weiterhin erlaubt ist, fallen breit aufgestellte Assistenten wie Copilot oder OpenAI’s ChatGPT unter das Verbot. Künftig bleibt nur Metas eigener Dienst, “Meta AI”, als Gesprächspartner für die Milliarden WhatsApp-Nutzer.

Für Millionen User, die Copilot direkt im Chat genutzt haben, bedeutet das eine Zäsur. Microsoft bestätigte den Termin und rät zu schnellem Handeln.

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Dringend: Chat-Verläufe sichern!

Die Uhr tickt für alle, die ihre Unterhaltungen mit dem KI-Bot bewahren wollen. Da die WhatsApp-Integration ohne Microsoft-Konto funktionierte, gibt es keine automatische Synchronisation. Die Gesprächsprotokolle sind nicht mit dem Copilot-Profil verknüpft und werden auch nicht in die offizielle App oder Web-Oberfläche übertragen.

Nutzer müssen ihre Chat-Historie daher manuell exportieren, und das noch vor dem 15. Januar. WhatsApp bietet dafür eigene Export-Tools an. Nach der Abschaltung sind alle bisherigen Unterhaltungen über den Bot unwiederbringlich verloren. Microsoft weist in aktuellen Hinweisen eindringlich auf diese Frist hin.

Microsoft setzt auf eigene Stärken

Während die Tür bei WhatsApp zufällt, öffnet Microsoft andere umso weiter. Der Konzern lenkt den Fokus konsequent auf seine eigenen Plattformen. Die volle Copilot-Erfahrung – inklusive Spracherkennung, Bildanalyse oder der Integration in Windows und Microsoft 365 – sei ohnehin nur in der dedizierten Copilot-App oder unter copilot.microsoft.com verfügbar.

Aktuelle Entwicklungen unterstreichen diese Strategie. Erst diese Woche berichteten Fachmedien über ein großes Update für Microsoft 365 Copilot, das unter anderem das leistungsstarke Bildgenerierungsmodell GPT-Image-1.5 von OpenAI einbindet. Solche Premium-Funktionen waren im textbasierten WhatsApp-Kanal nie geplant. Für Microsoft ist klar: Die Zukunft liegt in der tiefen Integration in die eigene Software-Welt, nicht in einfachen Chat-Schnittstellen auf fremden Plattformen.

Analyse: Der Kampf um die KI-Vorherrschaft

Was bedeutet dieser Schritt für den Markt? Experten sehen darin ein klassisches Beispiel für eine “Walled Garden”-Strategie. Meta baut seine Mauern höher, schaltet Konkurrenz im eigenen Ökosystem aus und macht seinen hauseigenen KI-Assistenten zum Standard. So behält der Konzern die Kontrolle über das Nutzererlebnis – und über die wertvollen Daten, die bei jeder KI-Interaktion anfallen.

Für Microsoft ist der Rückzug aus WhatsApp zwar ein Rückschlag in puncto Reichweite, passt aber zur langfristigen Ausrichtung. Intern setzt man auf “System-KI”, also die enge Verzahnung mit Betriebssystemen und Produktivitätssoftware. Das Ziel: Copilot soll nicht nur ein netter Plauderkasten sein, sondern ein unverzichtbares Werkzeug für Arbeit und Kreativität – ähnlich wie es SAP mit KI in der Unternehmenssoftware anstrebt.

Fragmentierte KI-Landschaft

Die unmittelbare Folge für Verbraucher ist eine zersplitterte Landschaft. Die bequeme Zeit, in der man mehrere KI-Modelle innerhalb einer einzigen Messenger-App nutzen konnte, geht zu Ende. Nutzer müssen sich künftig zwischen verschiedenen Apps bewegen.

Beobachter erwarten, dass andere Tech-Giganten ähnlich verfahren werden. Die Ära des offenen Experimentierens mit KI-Zugängen neigt sich dem Ende zu. 2026 wird stattdessen das Jahr der plattformeigenen KI-Erlebnisse. Für Microsoft heißt die aktuelle Aufgabe nun: Die WhatsApp-Nutzer möglichst effektiv in die eigene App-Welt zu lotsen. In den verbleibenden Tagen bis zum 15. Januar dürften entsprechende Erinnerungen und Hinweise in den Chats nicht mehr lange auf sich warten lassen.

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@ boerse-global.de