Microsoft kehrt Windows-11-AI-Strategie um
06.02.2026 - 13:53:12Microsoft zieht die Notbremse bei seiner umstrittenen „AI Everywhere“-Politik und gibt Nutzern offizielle Kontrolle über KI-Features wie Recall und Copilot zurück. Der Strategiewechsel folgt auf massive Kritik an Performance-Einbußen und Datenschutzbedenken – ein Sieg für alle, die Systemressourcen zurückfordern wollen.
Der strategische Rückzug
Der Tech-Riese aus Redmond korrigiert seinen Kurs fundamental. Intern wurde die Ausweitung von KI-Features in Kern-Apps wie Notepad und Paint gestoppt, wie Windows Central exklusiv berichtete. Die Begründung: Nutzer ignorieren die erzwungenen Integrationen und klagen über einen aufgeblähten Ressourcen-Hunger des Betriebssystems.
Analysten werten dies als stillschweigendes Eingeständnis. Der Vorstoß zu allgegenwärtiger KI ging der Realität von Verbrauchern und Unternehmen zu weit. Statt neuer Features priorisiert Microsoft nun „Zuverlässigkeit, Performance und Datenschutz“, so TechPowerUp. Ein Krisenteam soll die Stabilitätsprobleme der 24H2-Update-Debakel beheben, die für Ruckler in Spielen und App-Lags verantwortlich gemacht wurden.
Die Kehrtwende gibt Nutzern endlich Kontrolle zurück. Statt auf undokumentierte Skripte angewiesen zu sein, bietet Windows 11 nun offizielle Einstellungen, um das KI-Ökosystem abzuschalten – und wertvolle Systemleistung zu erhalten.
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Recall: Vom Pflicht- zum Kür-Feature
Im Zentrum des Performance-Sturms steht Windows Recall. Die umstrittene Funktion, die fortlaufend Nutzeraktivitäten protokolliert, galt als RAM-Fresser und Datenschutz-Albtraum.
Doch damit ist jetzt Schluss. Windows Latest bestätigt: Microsoft hat Recall zum optionalen Feature degradiert und bietet einen offiziellen Weg zur kompletten Deinstallation. Der Weg führt über Einstellungen > System > Optionale Features.
Der Unterschied ist entscheidend: Frühere „Deaktivieren“-Schalter versteckten nur die Oberfläche. Die neue Option deinstalliert die zugrundeliegenden Dienste, befreit Speicherplatz und stoppt die Hintergrundprozesse, die NPU- und CPU-Leistung beanspruchten.
Für Unternehmen ist das ein großer Schritt: Administratoren erhalten klare Group Policy-Steuerungen, um Recall auf Firmennetzwerken zu blockieren – eine lang geforderte Sicherheitsmaßnahme. Auf leistungsschwächeren Laptops kann das Entfernen spürbare Performance-Gewinne bringen.
Der Preis des KI-Bloat
Der Wunsch nach Abschaltung ist durch handfeste Benchmarks gedeckt. Tests von Tom‘s Hardware zeigten Ende Januar 2026: Die Performance-Einbußen von Windows 11 gegenüber Windows 10 sind signifikant – verursacht durch die wachsende Zahl an KI- und Telemetrie-Diensten im Hintergrund.
Das virale Community-Tool „RemoveWindowsAI“ bewies 2025, dass ein bereinigtes System deutlich agiler reagiert. Microsofts neue Offenheit für Deinstallationen wirkt wie eine direkte Antwort auf diesen Erfolg.
Wer Copilot und Recall abschaltet, kann mit drei Effekten rechnen:
* Weniger RAM-Verbrauch: Selbst inaktive KI-Prozesse belegen Speicher.
* Geringere CPU-Last: Das Ende der fortlaufenden Aktivitätsanalyse reduziert Mikroruckler in Spielen.
* Aufgeräumte Oberfläche: Verschwindende Copilot-Buttons entmüllen Taskleiste und Explorer.
Die Zukunft: KI nur auf Wunsch
Der Blick auf die Roadmap für 2026 zeigt einen neuen, vorsichtigeren Microsoft. Kommende „agentische“ KI-Fähigkeiten – die eigenständig Dateien organisieren können – werden laut Pureinfotech im nächsten Major-Update (voraussichtlich 26H2) standardmäßig deaktiviert sein.
Die Devise lautet nun „Optional, Transparent und Vertrauenswürdig“, wie PCMag forderte. Die Performance-Zukunft von Windows liegt damit in der Hand der Nutzer: Sie entscheiden, ob ihre Hardware die KI-Features trägt – und nicht umgekehrt.
Die aktuelle Wende bietet performancebewussten Anwendern eine Atempause. Das Betriebssystem kann wieder das sein, was es sein sollte: eine stabile, effiziente Plattform für Anwendungen – und kein stets beobachtender KI-Assistent. Die entsprechenden Updates für die neuen Deinstallations-Optionen rollen bereits aus. Ein Check der Windows-Update-Einstellungen lohnt sich.
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