Microsoft Outlook verlangt jetzt Android 10
30.01.2026 - 00:52:12Microsoft stellt den Support für seine Outlook-App auf älteren Android-Systemen ein. Ab sofort sind künftige Updates nur noch für Geräte mit Android 10 oder neuer verfügbar. Diese strategische Entscheidung soll Sicherheit und Performance der App erhöhen.
Ende der Updates für Android 9 und älter
Seit dem 5. Januar 2026 erhalten Nutzer mit Android 9.0 „Pie“ oder älteren Versionen keine neuen App-Updates mehr. Die App funktioniert zwar vorerst weiter, bleibt aber in ihrem aktuellen Zustand eingefroren. Das bedeutet: keine neuen Funktionen, keine Fehlerbehebungen und – entscheidend – keine Sicherheitsupdates mehr. Damit setzen sich Nutzer zunehmenden Cyber-Risiken aus.
Für IT-Administratoren in Unternehmen ist dies ein Weckruf. Sie müssen nun ihre Geräteflotten überprüfen und Nutzer mit veralteten Systemen identifizieren. Microsoft empfiehlt, die Geräte auf ein unterstütztes Betriebssystem upzugraden oder auszutauschen. Nur so lassen sich die Sicherheitsstandards des Unternehmens aufrechterhalten.
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Teil einer langfristigen Modernisierungsstrategie
Dieser Schritt ist keine Überraschung, sondern folgt einem klaren Muster. Microsoft hebt die Mindestanforderungen für seine Apps regelmäßig an, um veraltete und unsichere Systeme auszusortieren. Bereits 2023 endete der Support für Android 8.x, 2022 für Android 7.1 und älter.
Diese Praxis ist branchenüblich. Entwickler können so moderne Technologien nutzen und eine stabilere, sicherere Nutzererfahrung bieten. Microsoft unterstützt in der Regel die letzten vier großen Android-Versionen. So bleibt die App für die meisten Nutzer zugänglich, ohne durch veraltete Systemarchitekturen ausgebremst zu werden.
Eingebettet in eine umfassende Sicherheitsoffensive
Die neue Android-10-Pflicht für Outlook ist kein Einzelfall. Sie ist Teil einer umfassenden Sicherheitsoffensive von Microsoft im gesamten Microsoft-365-Ökosystem. Erst kürzlich, um den 19. Januar 2026, verschärfte der Konzern die Regeln für seinen Verwaltungsdienst Microsoft Intune.
Dort müssen nun alle verwalteten Business-Apps, darunter Outlook und Teams, aktuelle Mindestversionen erfüllen. Unternehmen, die ihre Apps nicht aktuell halten, riskieren den Zugriffssperre für ihre Mitarbeiter. Das Ziel ist klar: Jeder Zugangspunkt zum Firmennetzwerk soll nach modernsten Sicherheitsprotokollen geschützt sein.
Was betroffene Nutzer jetzt tun sollten
Nutzer mit Android 9 oder älter sollten umgehend handeln. Der erste Schritt: Unter „Einstellungen“ > „Über das Telefon“ die Android-Version prüfen. Falls das Gerät ein Update auf Android 10 oder neuer unterstützt, sollte dieses sofort installiert werden.
Doch für viele ältere Smartphones gibt es kein offizielles Update mehr. Dann bleibt nur eine unbequeme Wahl: Die unsichere, alte App weiter nutzen, auf den Webmail-Zugriff per Browser ausweichen oder das Gerät austauschen. IT-Experten raten dringend von der ersten Option ab. Der Verzicht auf Sicherheitsupdates ist ein unkalkulierbares Risiko.
Die Botschaft ist eindeutig. In einer digitalisierten Welt sind regelmäßige Software-Updates und gelegentliche Hardware-Erneuerungen kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für Sicherheit. Der Trend zu höheren Mindestanforderungen bei Kern-Apps wie Outlook wird sich fortsetzen.
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