Produktion/Absatz, Deutschland

Microsoft verdoppelt Cloud-KapazitÀt in Deutschland

11.12.2023 - 06:13:30

Microsoft US5949181045 hat die KapazitÀt seiner Cloud-Lösung Azure Cloud in Deutschland in diesem Jahr deutlich erweitert und wird sie bis Anfang 2024 verdoppeln.

Das teilte der Software-Konzern am Montag in MĂŒnchen mit. Als treibende Kraft fĂŒr den Ausbau des Cloud-GeschĂ€ftes machte Marianne Janik, Vorsitzende der GeschĂ€ftsfĂŒhrung von Microsoft Deutschland, Anwendungen der KĂŒnstlichen Intelligenz (KI) aus.

Immer mehr Produkte "Made in Germany" nutzten die Cloud und KI, sagte Janik. "Der Zugang zu leistungsfĂ€higen Cloud- und KI-Lösungen ist deshalb eine Grundvoraussetzung fĂŒr eine leistungsstarke Wirtschaft." Durch den Ausbau der Azure-KapazitĂ€ten in Deutschland stelle Microsoft sicher, die Nachfrage der Kunden erfĂŒllen zu können. Referenzkunden in Deutschland seien unter anderen Bayer DE000BAY0017, Deutsche Bahn, Deutsche Börse DE0005810055, Lufthansa DE0008232125, Mercedes-Benz DE0007100000, SAP DE0007164600 und Siemens DE0007236101.

Wichtiger Cloud-Standort fĂŒr Microsoft Azure ist die "Region Deutschland, Westen-Mitte" in Frankfurt/Main. Das Rhein-Main-Gebiet ist fĂŒr Betreiber von Rechenzentren vor allem wegen NĂ€he zum großen Internetknoten DE-CIX interessant, weil damit breitbandige Netzverbindungen mit geringen Datenlaufzeiten (Latenz) möglich sind.

Im globalen Wettbewerb muss Microsoft Azure vor allem gegen AWS aus dem Amazon US0231351067-Konzern und die Google US02079K1079 Cloud antreten. Auf dem deutschen Markt sind auch nationale Cloud-Anbieter wie die Schwarz-Gruppe und Ionos relevant.

Zum ökologischen Fußabdruck der Cloud-KapazitĂ€ten in Deutschland machte Microsoft keine detaillierten Angaben. Der Konzern verwies aber darauf, Microsoft sei einer grĂ¶ĂŸten Abnehmer von erneuerbaren Energien weltweit. Bis 2025 wolle Microsoft insgesamt ĂŒberall auf der Welt nur noch erneuerbare Energien verwenden, auch in den Rechenzentren.

Das GeschĂ€ft mit der Cloud lohnt sich fĂŒr den Konzern weltweit. Der Umsatz legte im vergangenen Vierteljahr um 13 Prozent auf 56,5 Milliarden Dollar (rund 53 Mrd Euro) zu, wie der Softwarekonzern Ende Oktober mitteilte. Der Gewinn stieg um 27 Prozent auf 22 Milliarden Dollar.

@ dpa.de | DE0005810055 PRODUKTION/ABSATZ