Midjourney V8 startet mit Video-Rating-Party
11.02.2026 - 11:01:11Midjourney läutet die nächste KI-Generation ein: Das Unternehmen startet die finale Abstimmung für sein neues V8-Modell mit bahnbrechenden Videofähigkeiten.
Die Wartezeit auf die nächste Evolutionsstufe generativer KI ist fast vorbei. Midjourney hat diese Woche offiziell den Startvorgang für das heiß erwartete Model Version 8 (V8) eingeleitet. Den Auftakt macht eine massive „Rating Party“, die sich auf die neuen Videogenerierungs-Funktionen konzentriert. Die V8-Architektur soll den Sprung von statischen Bildern zu „fast kinematografischer“ Bewegung schaffen.
Community stimmt über KI-Videos ab
Aktuell lädt Midjourney eine ausgewählte Nutzergruppe zur Video Rating Party ein. Diese community-gesteuerte Abstimmung ist ein entscheidender letzter Schritt im Trainingsprozess. Die Teilnehmer vergleichen kurze Videoclips des V8-Alpha-Modells und bewerten sie nach Kriterien wie Bewegungsflüssigkeit, physikalischer Stimmigkeit und Ästhetik.
Seit August 2024 gelten neue Regeln für KI‑Systeme – viele Anbieter riskieren Bußgelder, wenn Kennzeichnung, Risikoklassifizierung oder Dokumentation fehlen. Gerade Entwickler und Plattformen, die Modelle wie Midjourney trainieren und bereitstellen, müssen jetzt wissen, welche Pflichten auf sie zukommen. Ein kostenloses E‑Book fasst die EU‑KI‑Verordnung kompakt zusammen und liefert einen praktischen Umsetzungsleitfaden für Kennzeichnungspflichten, Risikoklassen und Dokumentationsanforderungen. KI‑Verordnung: Umsetzungsleitfaden gratis downloaden
Das Unternehmen warnt vor „verrückten“ oder fehlerhaften Inhalten in den ersten Videos. Genau darum geht es: Indem die Community physikalisch unmögliche Szenen – wie sich unnatürlich verformende Objekte – identifiziert und ablehnt, lernt das Modell, was es vermeiden soll. Die gesammelten Daten dienen der Feinjustierung vor dem öffentlichen Release, der laut Insidern bereits Ende Februar 2026 erfolgen könnte.
Was die nächste KI-Generation kann
Das V8-Videomodul markiert einen strategischen Wechsel. Es ist keine experimentelle Zusatzfunktion mehr, sondern ein Kernbestandteil der Architektur. Analysten heben vier Schlüsselmerkmale hervor:
- Bild-zu-Video-Fokus: Die Erstversion priorisiert die Umwandlung statischer Midjourney-Bilder in Bewegung. So bleibt die hohe künstlerische Qualität erhalten.
- Stil-Konsistenz: Ein neues „Style Keyframe“-System soll das lästige Flackern von Texturen und wechselnde Hintergründe beheben – ein bisheriges Hauptproblem bei KI-Videos.
- Native 2K-Auflösung: Technisch ist V8 ein Quantensprung. Das Modell trainiert erstmals mit nativer 2048×2048-Auflösung und macht aufwändiges Hochskalieren überflüssig.
- Physik-Simulation: V8 versteht „Weltphysik“ besser. Das ermöglicht realistischere Lichtwechsel und Kamerabewegungen in generierten Szenen.
Der große Sprung von V7
V8 erscheint etwa zehn Monate nach V7, das im April 2025 den Maßstab für Fotorealismus setzte. Die neue Version ist jedoch eine ambitioniertere Generalüberholung. Sie integriert „Advanced Structure Control“ – eine präzise Steuerung von Komposition und Perspektive, auf die professionelle Designer lange gewartet haben.
Zudem soll V8 die Textdarstellung revolutionieren. Während V7 lesbare Schrift ermöglichte, will V8 Typografie nahtlos in komplexe Szenen integrieren. Damit könnte die KI sogar dedizierte Designtools herausfordern.
Wettlauf um die ästhetische Vorherrschaft
Der Start von Midjourney V8 fällt in eine Phase intensiven Wettbewerbs. Rivalen wie OpenAIs Sora und Googles Veo treiben die Text-zu-Video-Entwicklung voran. Midjourneys Strategie zielt jedoch weniger auf reine Länge oder Realismus ab. Stattdessen setzt das Unternehmen auf „ästhetische Suprematie“ – maximale künstlerische Kontrolle und visuelle Schönheit.
Langfristig, so deutete Gründer David Holz an, strebt Midjourney Echtzeit-Simulationen offener Welten an. Das V8-Videomodul gilt als Grundbaustein für diese Vision. Es soll konsistente 3D-Umgebungen erschaffen, die man nicht nur betrachten, sondern erkunden kann.
Wann kommt V8 für alle?
Mit der laufenden Rating Party steht der öffentliche Release unmittelbar bevor. Nach früheren Mustern könnte der „Überraschungsstart“ ein bis zwei Wochen nach Abschluss der Abstimmung erfolgen.
Der Zugang zur Videogenerierung wird voraussichtlich zunächst auf zahlende Power-User beschränkt, um die Serverlast zu managen. Parallel könnte ein „V7.1“-Update den Übergang für bestehende Workflows erleichtern. Die KI-Kunst-Community hat derweil nur ein Ziel: die nächste Medienrevolution mitzugestalten – ein Vote nach dem anderen.
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