Resolution, US-EinsÀtzen

Resolution zu US-EinsÀtzen in Venezuela im Kongress gestoppt

15.01.2026 - 05:58:02

Mit der ausschlaggebenden Stimme von Vize-PrĂ€sident JD Vance ist im US-Senat eine Resolution fĂŒr eine zwingende Zustimmung des Parlaments zu Venezuela-MilitĂ€reinsĂ€tzen der USA gestoppt worden.

50 Senatoren und Vance stimmten in der Kammer im US-Kongress dafĂŒr, dass der Senat inhaltlich erst gar nicht ĂŒber die Resolution abstimmen soll. 50 stimmten dagegen.

US-PrĂ€sident Donald Trump soll Medienberichten zufolge noch Druck auf Republikaner ausgeĂŒbt haben, die die Resolution zunĂ€chst unterstĂŒtzen wollten. Trotzdem ging die Abstimmung im Senat in Washington Ă€ußerst knapp fĂŒr den US-PrĂ€sidenten aus.

Mehrere Demokraten und ein Republikaner hatten nach dem US-Angriff auf Venezuela samt Gefangennahme des autoritĂ€ren Staatschefs NicolĂĄs Maduro die Resolution initiiert. Diese sieht vor, dass Trump das Parlament um Zustimmung fĂŒr weitere militĂ€rische EinsĂ€tze in dem sĂŒdamerikanischen Land bitten muss. Neben Demokraten hatten sich auch einige Republikaner dafĂŒr ausgesprochen. Bei einer Vorabstimmung im Senat hatte die Resolution noch eine knappe Mehrheit erhalten.

ZunÀchst gab es im Senat am Mittwoch bei der Abstimmung die Pattsituation von 50 zu 50 Stimmen. In diesem speziellen Fall kommt dann der Vize-PrÀsident ins Spiel, der auch PrÀsident des Senats ist und nur in einer Pattsituation mitstimmen kann.

Die USA hatten Anfang Januar bei einem MilitĂ€reinsatz in Caracas den autoritĂ€r regierenden Staatschef NicolĂĄs Maduro entmachtet und gefangengenommen. Sie werfen ihm vor, die USA mit Drogen ĂŒberschwemmt zu haben. Er weist die VorwĂŒrfe zurĂŒck. Er sitzt in den USA im GefĂ€ngnis.

@ dpa.de