Kreml, Einbeziehung

Kreml: Einbeziehung der EuropÀer irgendwann nötig

25.11.2025 - 12:34:48

Moskau hĂ€lt nach Kremlangaben eine Beteiligung der EuropĂ€er an GesprĂ€chen ĂŒber die Sicherheitsarchitektur in Europa fĂŒr nötig.

Ein Sicherheitssystem in Europa fĂŒr die Zeit nach Ende des Konflikts in der Ukraine zu besprechen, sei "ohne Beteiligung der EuropĂ€er praktisch unmöglich", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Auf "irgendeiner Etappe" sei das nötig.

Zu den Verhandlungen ĂŒber einen US-Friedensplan wiederholte Peskow bisherige Positionen Russlands. Moskau sei daran interessiert, seine Ziele auf diplomatischem Weg zu erreichen. Der ursprĂŒngliche US-Friedensplan könne eine Grundlage fĂŒr Verhandlungen sein. Man habe aber verstanden, dass der Moskau bekannte Text inzwischen geĂ€ndert worden sei.

Die EuropĂ€er und die Ukraine haben am Sonntag und am Montag in verschiedenen GesprĂ€chsformaten einen von den USA vorgelegten Plan fĂŒr ein Ende des inzwischen seit fast vier Jahren andauernden russischen Angriffskriegs entschĂ€rft. Der außenpolitische Berater von Kremlchef Wladimir Putin, Juri Uschakow, kritisierte die ÄnderungsvorschlĂ€ge am Montag als "nicht konstruktiv". Der von US-PrĂ€sident Donald Trump zuvor vorgelegte 28-Punkte-Plan wurde von vielen als "Wunschliste Russlands" kritisiert.

@ dpa.de