N26 und easybank im Visier neuer Phishing-Welle
26.02.2026 - 04:39:46 | boerse-global.deEine aggressive Welle von Phishing-Angriffen ĂŒberrollt derzeit deutsche Verbraucher. Cyberkriminelle zielen gezielt auf Kunden der Direktbanken N26 und easybank ab. Die Verbraucherzentrale warnte in den letzten 48 Stunden vor den massenhaft versendeten Betrugs-E-Mails und SMS.
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Die perfide Masche: Druck durch angebliche Sicherheitschecks
Die TĂ€ter setzen auf klassisches Social Engineering. Sie versenden E-Mails, die angeblich von easybank stammen und einen âSicherheitscheckâ fordern. Als Grund nennen sie eine EU-Vorgabe (PSD2) und drohen mit einer Kontosperrung binnen 24 Stunden.
Nur einen Tag spĂ€ter tauchte eine Ă€hnliche Kampagne gegen N26-Kunden auf. Hier wird eine âmanuelle Aktualisierung des Kontoprofilsâ verlangt, um den Zugriff auf das Guthaben zu gewĂ€hrleisten. Die Links in den Nachrichten fĂŒhren zu tĂ€uschend echten, gefĂ€lschten Login-Seiten der Banken.
Smishing und Quishing: Die Angriffswege werden vielfÀltiger
Die Bedrohung beschrĂ€nkt sich lĂ€ngst nicht mehr auf E-Mails. Immer hĂ€ufiger nutzen Kriminelle auch SMS â eine Methode namens âSmishingâ. Eine weitere Gefahr ist âQuishingâ, bei dem QR-Codes auf gefĂ€lschten Dokumenten zur bösartigen Seite leiten.
Die QualitĂ€t der Angriffe steigt rasant. KĂŒnstliche Intelligenz hilft den TĂ€tern, fehlerfreie und ĂŒberzeugende Texte zu erstellen. Sicherheitsexperten warnen zudem vor neuen Phishing-BaukĂ€sten, die sogar die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) in Echtzeit aushebeln können.
RekordschÀden: 202 Milliarden Euro durch Cyberangriffe
Die Professionalisierung der KriminalitĂ€t hat verheerende Folgen. Laut einer Bitkom-Studie verursachen Cyberangriffe wie Phishing und Ransomware jĂ€hrlich einen Schaden von 202 Milliarden Euro fĂŒr die deutsche Wirtschaft. Der Gesamtschaden durch digitale KriminalitĂ€t liegt bei fast 290 Milliarden Euro.
Gestohlene Zugangsdaten sind dabei oft nur der erste Schritt. Sie werden fĂŒr weitere Betrugsdelikte genutzt und treiben die Schadenssumme in die Höhe.
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Das KalkĂŒl der TĂ€ter: Vertrauen und Angst missbrauchen
Warum sind diese Angriffe so erfolgreich? Die BetrĂŒger spielen mit zwei starken Emotionen: Sie missbrauchen das Vertrauen in bekannte Marken wie N26 und schĂŒren gleichzeitig Angst vor Kontosperrung oder Geldverlust.
Der Vorwand eines Sicherheitschecks ist besonders tĂŒckisch. Er appelliert an den legitimen Wunsch der Nutzer, ihr Konto zu schĂŒtzen â und treibt sie so zu unĂŒberlegten Klicks. Keine seriöse Bank wĂŒrde jedoch jemals per E-Mail zur sofortigen Eingabe aller Zugangsdaten auf einer verlinkten Seite auffordern.
So schĂŒtzen Sie sich vor den Betrugsversuchen
Die Bedrohung wird weiter zunehmen, auch weil KI die Angriffe immer gezielter macht. Ihre wichtigste Verteidigung ist Wachsamkeit. Das BSI und die Verbraucherzentralen empfehlen diese Grundregeln:
- Keine Links anklicken in unerwarteten E-Mails oder SMS mit Aufforderungen.
- Druck ignorieren: Seriöse Institute setzen keine 24-Stunden-Fristen.
- Absender prĂŒfen: Oft verraten kleine Abweichungen in der E-Mail-Adresse den Betrug.
- Bank-Website manuell aufrufen: Geben Sie Daten nur ein, nachdem Sie die offizielle Seite selbst angesteuert haben.
- Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) aktivieren: Das schafft eine entscheidende zusÀtzliche Sicherheitsebene.
- VerdÀchtige Nachrichten melden: Leiten Sie Phishing-Versuche an die Meldestelle der Verbraucherzentrale oder der betroffenen Bank weiter.
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