Selenskyj spricht mit Finnlands Staatschef
30.03.2026 - 15:24:17 | dpa.de"NatĂŒrlich haben wir den Drohnenvorfall erwĂ€hnt, der sich kĂŒrzlich auf dem Territorium Finnlands ereignet hat. Alex und ich sehen die Situation auf gleiche Weise", schrieb Selenskyj auf sozialen Netzwerken. Kiew werde alle notwendigen Informationen bereitstellen.
Ukraine entschuldigt sich bei Finnland
Parallel dazu teilte das ukrainische AuĂenministerium mit, dass Kiew sich fĂŒr den Vorfall entschuldigt habe. "Wir können mit Sicherheit sagen, dass auf keinen Fall ukrainische Drohnen in Richtung Finnland geflogen sind", sagte AuĂenamtssprecher Heorhij Tychyj Journalisten in Kiew. Die wahrscheinlichste Variante sei, dass die Drohnen durch elektronische Störsignale der russischen Flugabwehr vom ursprĂŒnglichen Kurs abgebracht worden seien.
Tags zuvor waren mehrere ukrainische Drohnen östlich der finnischen Stadt Kouvola abgestĂŒrzt. Helsinki hatte die Luftraumverletzung als ernste Angelegenheit bezeichnet. Die Ukraine hatte zuvor mehrfach russische OstseehĂ€fen im Gebiet Leningrad angegriffen, um den russischen Export von Erdöl zu stören.
Bedauern ĂŒber Drohnen-VorfĂ€lle in Baltikum
Mehrere Drohnen waren dabei auch in den baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland abgestĂŒrzt. DarĂŒber soll Kiew nach litauischen Angaben ĂŒber diplomatische KanĂ€le sein Bedauern zum Ausdruck gebracht haben. Dies teilte die PrĂ€sidialkanzlei in Vilnius mit.
"Die primĂ€re und grundlegende Ursache dieser VorfĂ€lle ist Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine, der eine direkte Bedrohung fĂŒr die umliegenden Staaten darstellt", hieĂ es in der Mitteilung weiter. "Die Ukraine hat das Recht, sich zu verteidigen"
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Dabei greift das ukrainische MilitÀr mit Drohnen und Raketen auch Ziele weit im russischen Hinterland an.
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