SPD will stÀrker gegen Sozialbetrug vorgehen
15.09.2025 - 17:15:09 | dpa.deSPD-Fraktionschef Matthias Miersch verwies dabei auf die Initiativen von Arbeitsministerin BÀrbel Bas (SPD), die gerade dabei sei, den Missbrauch von Geldern, "organisierte KriminalitÀt" und "mafiöse Strukturen" "auszumerzen".
Bas hatte kĂŒrzlich angekĂŒndigt, groĂangelegten Sozialleistungsmissbrauch - wie er etwa im Ruhrgebiet vorkomme - stĂ€rker ins Visier zu nehmen. Durch einen besseren Datenaustausch zwischen Jobcentern, FinanzĂ€mtern, Familienkassen und Sicherheitsbehörden sollten AnsprĂŒche kĂŒnftig prĂ€ziser ĂŒberprĂŒft werden.
AfD gegen SPD in den Stichwahlen
Bei der Kommunalwahl am Wochenende war die AfD in mehreren RuhrgebietsstĂ€dten in die Stichwahl eingezogen. In Gelsenkirchen und Duisburg etwa tritt sie in zwei Wochen jeweils gegen SPD-Kandidaten an. Miersch bekrĂ€ftigte, die Partei werde alles daransetzen, den Genossinnen und Genossen vor Ort die nötige UnterstĂŒtzung fĂŒr die Stichwahl zukommen zu lassen.
Die SPD versuche, den Menschen in den nĂ€chsten Wochen durch aktives Handeln deutlich zu machen, "dass wir die Nöte und Sorgen ernst nehmen", sagte er. Das habe viel mit der kommunalen Infrastruktur zu tun, aber auch mit der Angst, den Job zu verlieren. "Deswegen ist nicht umsonst ein Stahlgipfel geplant oder ein Dialog fĂŒr die Automobilbranche." Vor allem aber wolle man den Menschen mit der tatsĂ€chlichen Bereitstellung von MilliardenbetrĂ€gen, "gerade in dieser Woche", vor Ort zeigen: "Es geht voran".
Schnelle Investitionen in SportstÀtten
So enthalte der aktuelle Haushalt Investitionen in Rekordhöhe, unter anderem fĂŒr Schulen und die Infrastruktur vor Ort, damit Kommunen wieder handlungsfĂ€hig wĂŒrden. Zudem seien zusĂ€tzliche Mittel fĂŒr sozialen Wohnungsbau sowie eine sogenannte "Sportmilliarde" vorgesehen, mit der schnell und unbĂŒrokratisch in die SportstĂ€tten der Kommunen investiert werden solle.
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