Börsen/Aktien, Zusammenfassung

New York: Dow legt weiter zu - Chipwerte unter Druck

09.05.2024 - 16:11:24 | dpa.de

Nach zuletzt sechs Gewinntagen in Folge hat der Dow Jones Industrial US2605661048 am Donnerstag weitere moderate Gewinne eingefahren.

Im frĂŒhen Handel stieg der New Yorker Leitindex um 0,14 Prozent auf 39 112,97 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 verlor hingegen 0,21 Prozent auf 18 047,82 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 US78378X1072 notierte quasi unverĂ€ndert beim Stand von 5188,12 ZĂ€hlern.

Neueste Daten vom Arbeitsmarkt zeigten, dass die Zahl der wöchentlichen ErstantrÀge auf Arbeitslosenhilfe deutlich stÀrker gestiegen ist als erwartet. Die Daten signalisieren eine AbschwÀchung des zuletzt robusten Arbeitsmarktes und nÀhren die Hoffnungen auf eine geldpolitische Lockerung.

Unternehmensseitig enttĂ€uschte Arm US0420682058 die Anleger. Der Chip-Entwickler, dessen Technik in praktisch allen Smartphones steckt, blieb mit der Umsatzprognose fĂŒr sein gerade begonnenes GeschĂ€ftsjahr unter den Börsenerwartungen. ARM sackten um fĂŒnfeinhalb Prozent ab. Dies zog auch andere Chipwerte in Mitleidenschaft. Nvidia US67066G1040 etwa verloren 1,7 Prozent, Broadcom US11135F1012 und Globalfoundries KYG393871085 jeweils um die eineinhalb Prozent.

Auch die UnterkĂŒnfte-Plattform Airbnb US0090661010 enttĂ€uschte mit der prognostizierten Umsatzentwicklung. Die Papiere rutschten um fast sieben Prozent ab.

Einen Einbruch um 23 Prozent mussten die Anleger der Online-Videospielplattform Roblox US7710491033 verkraften. Hier ernĂŒchterte der Ausblick fĂŒr das NeugeschĂ€ft.

Ein Quartalsgewinn von Robinhood US770700102, mit dem der Online-Broker die Erwartungen am Markt ĂŒbertraf, ließ die Aktien um 1,2 Prozent steigen. Höhere Zinsen und der Handel mit KryptowĂ€hrungen trieben das Umsatzwachstum an.

Beim Unterhaltungsriesen Warner Bros Discovery US9344231041 stehen zusĂ€tzliche Möglichkeiten zur Kostensenkung im Raum, um die Finanzziele fĂŒr die nĂ€chsten Jahre zu erreichen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Quartalszahlen waren jedoch schwach. Zuletzt standen Warner Bros 2,2 Prozent höher.

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