WĂ€hrung, Frankreich

Devisen: Euro macht Verluste wett und legt zu - wieder ĂŒber 1,13 US-Dollar

29.05.2025 - 15:23:36

Nach zunĂ€chst deutlichen Verlusten infolge eines DĂ€mpfers fĂŒr die Zollpolitik der US-Regierung ist der Euro EU0009652759 am Donnerstag auf Erholungskurs gegangen.

So ist die Lage nach einer aufsehenerregenden Entscheidung eines US-Bundesgerichts gegen die Zollpolitik von PrĂ€sident Donald Trump unĂŒbersichtlich.

Der Fall wird aller Voraussicht nach durch die Instanzen gehen. Beobachter schließen nicht aus, dass ein Berufungsgericht die Maßnahmen vorlĂ€ufig wieder in Kraft setzt. Manch ein Experte sieht zudem mögliche Schlupflöcher fĂŒr die US-Regierung. Am Donnerstagnachmittag kosteten ein Euro 1,1347 US-Dollar, nachdem der Kurs in der Nacht noch bis auf 1,1211 Dollar abgesackt war. Die ist der höchste Stand seit Dienstag. Vor der Gerichtsentscheidung hatte der Euro bei 1,13 Dollar notiert.

Im April war der Euro wegen des vom US-PrÀsidenten Trump losgetretenen Handelskriegs auf das Mehrjahreshoch von 1,1573 Dollar gestiegen. Das Niveau konnte er nicht halten. Trumps erratische Wirtschafts- und Zollpolitik macht dem Dollar allerdings zu schaffen. Seit Mitte Januar wertete er um zehn Prozent ab.

Auf den Dollar drĂŒckten am Donnerstagnachmittag auch ein StĂŒck weit US-Konjunkturdaten. Der Euro legte im Gegenzug zu. In den Vereinigten Staaten ist die Zahl der ErstantrĂ€ge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche deutlich stĂ€rker gestiegen als erwartet. Dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal laut einer zweiten SchĂ€tzung etwas weniger als zunĂ€chst ermittelt geschrumpft ist, spielte kaum eine Rolle. Im ersten Quartal sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal um annualisiert 0,2 Prozent.

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