National Australia Bank Aktie: Ende des Höhenflugs?
29.03.2026 - 14:36:34 | boerse-global.deDie National Australia Bank (NAB) kämpft mit einem anhaltenden Abwärtstrend an der Börse. Nach acht Verlusttagen in Folge und deutlichen Analysten-Herabstufungen stellt sich die Frage, ob die Bewertung der australischen Großbanken ihre Grenze erreicht hat. Während die Stammaktien zweistellig nachgeben, rücken nun auch die hybriden Wertpapiere der Bank stärker in den Fokus der Anleger.
Analysten ziehen die Reißleine
Der jüngste Kursrutsch der Stammaktien um 1,34 % am vergangenen Freitag war kein Einzelfall, sondern markierte den achten Handelstag mit Verlusten in Serie. Innerhalb von nur zehn Tagen summierte sich das Minus auf 10,87 %. Dieser Trend spiegelt eine wachsende Skepsis wider, die auch von namhaften Investmentbanken befeuert wird.
Morgan Stanley stufte das Papier bereits am 23. März von „Equal Weight“ auf „Underweight“ herab und senkte das Kursziel von 43,50 auf 39,80 AUD. Die Experten begründeten diesen Schritt damit, dass die großen australischen Kreditinstitute nach einer starken Performance-Phase schlichtweg „perfekt bewertet“ seien und kaum noch Spielraum für positive Überraschungen böten. JPMorgan schloss sich der vorsichtigen Haltung an und senkte das Rating auf „Neutral“. Hier bereiten vor allem potenzielle Kreditausfälle Sorgen, die die Portfolien der Bank künftig belasten könnten.
Fokus auf Dividenden und Sektorrisiken
Für Inhaber der Vorzugsaktien (NABPH), die aktuell bei 103,03 AUD notieren, bleibt die Lage trotz der Schwäche der Stammaktien vergleichsweise stabil. Diese hybriden Instrumente kombinieren Merkmale von Eigen- und Fremdkapital und bieten Anlegern eine gewisse Seniorität bei Dividendenzahlungen. Die nächste Ausschüttung wird für Juni erwartet, nachdem die letzte Zahlung turnusgemäß am 17. März erfolgte.
Allerdings lässt sich die Entwicklung der Vorzugspapiere nicht völlig von der fundamentalen Lage des Mutterkonzerns trennen. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass der australische Bankensektor seinen Zenit im Jahr 2024 erreicht haben könnte. Intensiver Wettbewerb um Einlagen und steigende Refinanzierungskosten setzen die Nettozinsmargen unter Druck.
Die Kombination aus technischer Schwäche und fundamentalen Warnsignalen deutet auf eine Abkühlungsphase hin. Für die Stabilität der Hybridpapiere wird entscheidend sein, wie effektiv die National Australia Bank den prognostizierten Anstieg der Wertberichtigungen im Kreditgeschäft managen kann. Die kommenden Monate werden zeigen, ob der Sektor die hohen Bewertungen durch operative Resilienz rechtfertigen kann oder ob eine breitere Neubewertung bevorsteht.
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