Nemetschek Aktie: Transformation trägt Früchte
23.03.2026 - 06:11:30 | boerse-global.deDie Zahlen sprechen eine klare Sprache: Nemetschek hat 2025 erstmals die Umsatzmilliarde geknackt — und das ist mehr als ein runder Jubiläumswert. Hinter dem Meilenstein steckt eine Geschäftsmodell-Transformation, die das Münchner Unternehmen strukturell verändert hat.
SaaS-Durchdringung auf neuem Niveau
Der eigentliche Kern der Jahreszahlen liegt nicht im Gesamtumsatz von 1,19 Milliarden Euro, sondern in seiner Zusammensetzung. Abo- und SaaS-Erlöse sprangen um mehr als 51 Prozent auf 859 Millionen Euro — womit wiederkehrende Umsätze inzwischen 92 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen. Für ein Softwareunternehmen ist das ein außergewöhnlich hoher Wert, der strukturelle Planbarkeit schafft und eine klare Bewertungsprämie gegenüber klassischen Lizenzanbietern rechtfertigt.
Der Annual Recurring Revenue — für SaaS-Unternehmen oft der aussagekräftigere Indikator als der Bilanzumsatz — stieg um 17,6 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro und liegt damit bereits über dem ausgewiesenen Konzernumsatz. Das zeigt, wie weit die Transformation fortgeschritten ist.
Margen steigen, Bilanz bleibt solide
Trotz laufender Transformationskosten verbesserte sich die EBITDA-Marge von 30,2 auf 31,2 Prozent, das EBITDA selbst legte um 23,3 Prozent auf 371 Millionen Euro zu. Das Unternehmen trifft damit exakt seine eigene Prognose von rund 31 Prozent — kein Überraschungsmoment, aber ein Zeichen operativer Verlässlichkeit. Die Netto-Cash-Position von 107,5 Millionen Euro rundet das Bild ab.
Geografisch bleibt Amerika mit 42 Prozent Umsatzanteil und einem Plus von 24 Prozent der stärkste Wachstumsmotor. Europa und Asien legten ebenfalls zweistellig zu.
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Ausblick und Dividende
Für 2026 plant Nemetschek ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 14 bis 15 Prozent bei einer EBITDA-Marge zwischen 32 und 33 Prozent — eine Normalisierung nach dem starken Transformationsjahr, aber weiterhin deutlich über dem Marktwachstum. Strategisch rückt KI-Integration stärker in den Vordergrund: Das Unternehmen positioniert sich als vertikaler KI-Anbieter für die Bau- und Architekturbranche, mit Fokus auf datengetriebene Workflows entlang des gesamten Gebäudelebenszyklus.
Die vorgeschlagene Dividende von 0,68 Euro je Aktie entspricht einer Anhebung um 24 Prozent — die dreizehnte Erhöhung in Folge. Dass die Aktie trotz alledem seit Jahresbeginn rund 24 Prozent im Minus liegt und mit einem RSI von knapp 29 tief im überverkauften Bereich notiert, spiegelt weniger die operative Entwicklung wider als die allgemeine Neubewertung hochbewerteter Wachstumswerte. Die Fundamentaldaten jedenfalls liefern keinen Grund zur Schwäche.
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