Netflix, Aktie

Netflix Aktie: Goldman sieht Wende

09.04.2026 - 23:04:50 | boerse-global.de

Goldman Sachs stuft Netflix auf 'Kaufen' hoch und hebt das Kursziel an, nachdem die Übernahme von Warner Bros. Discovery gescheitert ist. Der Fokus liegt nun auf Werbewachstum und Aktienrückkäufen.

Netflix Aktie: Goldman sieht Wende - Foto: über boerse-global.de

Nach einem monatelangen Kursrutsch und der gescheiterten Milliardenübernahme von Warner Bros. Discovery muss sich Netflix neu beweisen. Der Streaming-Gigant kehrt zu seinem Kerngeschäft zurück und streicht dabei eine stattliche Ausfallgebühr von 2,8 Milliarden US-Dollar ein. Pünktlich zu den anstehenden Quartalszahlen liefert nun eine prominente Investmentbank frischen Optimismus für den gebeutelten Titel.

Ende der Übernahme-Sorgen

Der schwache Start ins Jahr 2026 mit einem Kursminus von über 12 Prozent hat klare Ursachen. Anleger sorgten sich massiv um die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery. Der 82,7 Milliarden Dollar schwere Deal drohte, das hochmargige und schuldenarme Geschäftsmodell von Netflix stark zu belasten. Nachdem die Transaktion nun vom Tisch ist, bewerten Marktbeobachter die Situation neu. Das Unternehmen agiert wieder eigenständig und verbuchte zudem eine Ausfallgebühr von 2,8 Milliarden Dollar von der Paramount Skydance Corporation.

Diese Rückkehr zum reinen Alleingang ruft nun Goldman Sachs auf den Plan. Die Analysten stuften das Papier von "Neutral" auf "Kaufen" hoch und stützen ihren Optimismus auf drei konkrete Erwartungen:

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  • Kursziel: Anhebung von 100 auf 120 US-Dollar
  • Werbeerlöse: Prognostizierter Anstieg von 1,5 Milliarden (2025) auf 4,5 Milliarden Dollar bis 2027
  • Aktienrückkäufe: Erwartetes Volumen von 20 bis 25 Prozent der aktuellen Marktkapitalisierung über die nächsten fünf Jahre

Fokus auf Werbewachstum und Margen

Gleichzeitig rückt das Werbegeschäft als zweiter Wachstumsmotor ins Rampenlicht. Nachdem sich die Werbeeinnahmen 2025 auf 1,5 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt haben, peilt das Management für 2026 eine erneute Verdopplung an. Analysten der Investmentbank Needham schätzen, dass allein die jüngsten Preiserhöhungen in den USA zusätzliche 1,7 Milliarden Dollar in die Kassen spülen werden.

Hohe Investitionen bleiben ein zentraler Faktor für die Profitabilität. Netflix plant im laufenden Jahr Content-Ausgaben in Höhe von 20 Milliarden Dollar. Die vom Management für 2026 in Aussicht gestellte operative Marge von 31,5 Prozent lag zuletzt unter den Erwartungen der Analysten, was den Druck auf das kommende Zahlenwerk erhöht.

Am 16. April liefert der Bericht zum ersten Quartal konkrete Fakten zur operativen Entwicklung. Neben dem anvisierten Rekordumsatz von 12,2 Milliarden Dollar müssen die Zahlen belegen, dass die jüngsten Preiserhöhungen nicht zu einer erhöhten Kündigungsrate bei den weltweit 325 Millionen Abonnenten führen. Die von Goldman Sachs prognostizierte Wende benötigt nun das Fundament starker Unternehmensdaten.

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