Netflix, Aktie

Netflix Aktie: Höhere Preise durchgesetzt

27.03.2026 - 05:15:20 | boerse-global.de

Der Streamingdienst hebt seine Abo-Preise erneut an, um sein großes Content-Budget zu finanzieren. Gleichzeitig signalisiert die Absage an eine Milliardenübernahme finanzielle Disziplin.

Netflix Aktie: Höhere Preise durchgesetzt - Foto: über boerse-global.de
Netflix Aktie: Höhere Preise durchgesetzt - Foto: über boerse-global.de

Der Streaming-Gigant Netflix bittet seine US-Abonnenten erneut stärker zur Kasse. Um das gewaltige Content-Budget von 20 Milliarden US-Dollar für das laufende Jahr zu finanzieren, steigen die Preise über alle Abo-Modelle hinweg. Gleichzeitig sendet das Management mit der Absage an eine Milliardenübernahme ein klares Signal in Richtung finanzieller Disziplin.

Gestern setzte das Unternehmen die zweite Preiserhöhung seit Januar 2025 um. Der werbeunterstützte Standardtarif kostet in den USA nun 8,99 statt bisher 7,99 US-Dollar. Für das werbefreie Standard-Abo werden 19,99 US-Dollar fällig, während der Premium-Tarif einen neuen Höchststand von 26,99 US-Dollar erreicht. Auch das Hinzufügen von Zusatzmitgliedern verteuert sich auf 6,99 beziehungsweise 9,99 US-Dollar im Monat.

Teure Live-Events erfordern Kapital

Die zusätzlichen Einnahmen fließen direkt in den Ausbau des Programms. Ein wesentlicher Teil des Budgets ist für den Einstieg in teure Live-Übertragungen reserviert, wie das am Mittwoch exklusiv ausgestrahlte Eröffnungsspiel der Major League Baseball zwischen den Yankees und den Giants belegt.

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Parallel dazu baut der Konzern sein Werbegeschäft aus. Das Management rechnet damit, dass sich die Werbeeinnahmen im Jahr 2026 auf rund drei Milliarden US-Dollar verdoppeln werden. Der Gesamtumsatz soll im laufenden Geschäftsjahr auf 50,7 bis 51,7 Milliarden US-Dollar klettern, was einem Wachstum von 12 bis 14 Prozent entspräche.

Absage an Mega-Fusion

An der Börse kamen die Nachrichten gut an. Die Aktie legte am Donnerstag bei einem überdurchschnittlich hohen Handelsvolumen von 58,3 Millionen Papieren um 1,13 Prozent auf 93,32 US-Dollar zu.

Zusätzlichen Rückenwind lieferte die Entscheidung, von einer möglichen Übernahme von Warner Bros. Discovery Abstand zu nehmen. Analysten werten diesen Schritt als Zeichen finanzieller Vernunft. Anstatt sich auf eine schuldenfinanzierte Großfusion einzulassen, fokussiert sich Netflix auf das interne Wachstum und eine angestrebte operative Marge von 31,5 Prozent. Mit Barreserven von 9,03 Milliarden US-Dollar gegenüber 14,52 Milliarden US-Dollar Schulden wählt das Management damit bewusst den Weg der organischen Profitabilitätssteigerung.

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