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New York: Chipwerte belasten Nasdaq krÀftig - Dow leicht im Plus

Veröffentlicht am: 24.08.2026 um 16:47 Uhr | dpa.de

Nach der Kurserholung am Freitag haben sich die US-AktienmÀrkte zu Wochenbeginn uneinheitlich entwickelt.

Während der überwiegend mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial US2605661048 am Montag moderat zulegte, ging es für den marktbreiten S&P 500 US78378X1072 und besonders deutlich für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026 abwärts.

Negative Vorgaben aus Asien, die am Mittwoch nachbörslich anstehenden Quartalszahlen Nvidia US67066G1040 sowie Spekulationen über Preiserhöhungen wegen steigender Kosten bei der KI-Chip-Koryphäe verunsichern den weltweiten Chipsektor. Hinzu kommen die Entwicklungen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran.

Im frühen Handel legte der Dow um 0,3 Prozent auf 53.422 Punkte zu. Der S&P 500 sank um 0,4 Prozent auf 7.645 Punkte, während der Nasdaq 100 um 1,3 Prozent auf 28.920 Punkte absackte.

Während einer im Tagesverlauf in Washington angekündigten Pressekonferenz will US-Finanzminister Scott Bessent die "härtesten Sanktionen der Geschichte" gegen den Iran vorstellen. Damit soll das dortige Regime gezwungen werden, die für die Weltwirtschaft wichtige Straße von Hormus wieder freizugeben. Der Iran warnte die USA vor schweren Konsequenzen eines Wirtschaftskriegs.

Am Donnerstag findet das Notenbanktreffen in Jackson Hole, unter anderem mit einer Rede des Fed-Chefs Kevin Warsh statt. Hiervon erhoffen sich Anleger angesichts hoher Ölpreise und gestiegener Anleiherenditen Hinweise auf den künftigen Zinspfad der US-Notenbank. Entscheidend werde sein, ob Warsh stärker über die Inflation oder über den Anleihemarkt besorgt sei, sagte Josh Gilbert, Analyst bei eToro.

Unter den sogenannten Magnificent Seven, den sieben größten Techgiganten der USA, war die Nvidia-Aktie US67066G1040 Schlusslicht mit minus 2,5 Prozent. Tesla US88160R1014 folgte mit minus 2,4 Prozent, während die restlichen fünf Mitglieder Gewinne verbuchten. Das kleinste Plus verzeichneten Meta US30303M1027 und Microsoft US5949181045 mit 0,4 Prozent, das deutlichste die Google US02079K1079-Mutter Alphabet US02079K3059 mit 1,1 Prozent.

Zu Nvidia hieß es am Markt, dass alle Augen darauf gerichtet seien, ob der KI-Chiphersteller die hohen Erwartungen übertreffen könne und auch wie deutlich. Deutsche-Bank-Experte Jim Reid wies zudem darauf hin, dass der Aktienkurs nach den letzten vier Veröffentlichungen stets nachgegeben habe, da die positiven Überraschungen nicht mehr so deutlich gewesen seien wie in der Vergangenheit.

Außer Nvidia zeigten sich im Nasdaq 100 auch Arm Holdings US0420682058, Applied Materials US0382221051, AMD US0079031078, Intel US4581401001 und Micron US5951121038 sehr schwach mit Verlusten von bis zu 7,5 Prozent.

Die Aktie des Klebstoffherstellers und Henkel DE0006048432-Konkurrenten H.B. Fuller US3596941068 gab um 1,2 Prozent nach. Der Verwaltungsrat lehnte das Übernahmeangebot des Investors Ancora für die Sparte Building Adhesives als unzureichend ab.

Nvent Electric IE00BDVJJQ56 verlor 1,1 Prozent. Der Hersteller von Schaltschränken und Rack-Systemen für Rechenzentren vereinbarte die Übernahme des privaten Rechenzentren-Ausrüsters Maverick Power für 1,75 Milliarden US-Dollar.

Regenxbio US75901B1070 sackte um rund 23 Prozent ab, nachdem der Arzneimittel-Entwickler bekannt gegeben hatte, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA einen klinischen Stopp für seine in der Erprobung befindliche Gentherapie gegen das Hunter-Syndrom verhängt hat.

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