Nikkei, Zweigeteilter

Nikkei 225: Zweigeteilter Montag

11.05.2026 - 09:21:28 | boerse-global.de

Der japanische Leitindex zeigt sich uneinheitlich: Starke US-Vorgaben treiben Kurse, während Atomstreit belastet.

Nikkei 225: Zweigeteilter Montag - Foto: über boerse-global.de
Nikkei 225: Zweigeteilter Montag - Foto: über boerse-global.de

Der Nikkei 225 startet die neue Woche mit einem uneinheitlichen Bild. Am Montag bewegte sich der japanische Leitindex zunächst auf zwei ganz unterschiedlichen Trajektorien — ein Rückgang zu Handelsbeginn wich im weiteren Verlauf einer deutlichen Erholung.

Geopolitik drückt, Wall Street zieht

Den Auftakt des Handelstages belasteten die festgefahrenen Atomgespräche zwischen Washington und Teheran. US-Präsident Trump bezeichnete die jüngste iranische Position als völlig inakzeptabel und verschärfte den Ton weiter, während Teheran seinerseits neue Bedingungen stellte. Diese Pattsituation ließ den Nikkei 225 zum Handelsschluss des ersten Tages um 0,5 Prozent auf 62.418 Punkte abrutschen.

Der Stimmungsumschwung folgte prompt: Zum Start des zweiten Handelstages trieb der starke Rückenwind von der Wall Street den Index merklich nach oben. Der technologielastige Nasdaq hatte am Freitag ein neues Rekordhoch markiert und kletterte um 1,7 Prozent auf 26.247 Punkte, der S&P 500 folgte mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 7.398 Punkte. Diese Impulse katapultierten den Nikkei 225 zeitweise über die Marke von 63.200 Punkten — ein Anstieg von rund 0,8 Prozent gegenüber dem Vortagesschluss.

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Starke Einzelwerte, schwache Schwergewichte

Das Bild auf Einzeltitelebene war dabei alles andere als homogen. Sony legte kräftig zu und stieg um fast 10 Prozent, Konami Group sogar um rund 13 Prozent. Kioxia Holdings und Ajinomoto verbuchten jeweils über 7 Prozent Zuwachs. Auf der Gegenseite geriet SoftBank Group erheblich unter Druck und verlor über 5 Prozent — ein spürbares Gegengewicht angesichts der Marktkapitalisierung des Konzerns. Nintendo rutschte um mehr als 6 Prozent ab, IHI sogar um über 7 Prozent.

Im Bankensektor präsentierten sich die großen Häuser — Sumitomo Mitsui Financial, Mitsubishi UFJ Financial und Mizuho Financial — stabil mit Zuwächsen von jeweils knapp einem Prozent. Die Autobranche hingegen stand unter Druck: Toyota verlor fast 2 Prozent, Honda über 1 Prozent. Der US-Dollar handelte dabei im Bereich von 157 Yen.

Der Kontrast zu anderen asiatischen Märkten war auffällig. Während der südkoreanische Kospi von KI-Fantasie beflügelt um mehr als 4 Prozent auf 7.822 Punkte schoss und JPMorgan sein Kursziel für den Index auf 9.000 Punkte anhob, blieb Tokio deutlich verhaltener. Japans Index befindet sich damit in einem Spannungsfeld: globale Technologie-Euphorie trifft auf geopolitische Unsicherheit und eine uneinheitliche Entwicklung bei den Indexschwergewichten.

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