Nordex Aktie: Großinvestoren positionieren sich neu
11.04.2026 - 11:49:18 | boerse-global.deStarke Zahlen, eine neue Ausschüttungspolitik und ein Rekordorderbuch — das lockt institutionelle Adressen. Gleich zwei neue Stimmrechtsmeldungen vom heutigen Freitag zeigen, dass sich im Aktionärskreis von Nordex weiterhin einiges bewegt.
Rotation im Aktionärsregister
Die DWS Investment GmbH ist neu als meldepflichtiger Anteilseigner eingestiegen und hält nun 3,31 Prozent der Stimmrechte. BlackRock hat seine Position zuletzt auf 4,49 Prozent reduziert — nachdem der US-Vermögensverwalter sie zuvor noch aufgestockt hatte. Bereits im Februar hatte Goldman Sachs seinen Anteil auf 8,08 Prozent nahezu verdoppelt. Das Bild ist also kein einheitliches: Manche bauen auf, andere schichten um.
Der Hintergrund dieser Aktivität ist ein außergewöhnliches Geschäftsjahr 2025. Der Umsatz kletterte auf 7,55 Milliarden Euro, die EBITDA-Marge sprang von 4,1 auf 8,4 Prozent — im Schlussquartal sogar auf 12,1 Prozent. Der Auftragseingang erreichte 10.214 Megawatt, ein Plus von 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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Dividende ab 2027 als neuer Faktor
Ein konkreter Auslöser für Neupositionierungen dürfte die angekündigte Kapitalrückgabe sein. Ab 2027 plant Nordex eine jährliche Mindestausschüttung von 50 Millionen Euro — wahlweise als Dividende oder Aktienrückkauf. Dass der Start erst 2027 erfolgt, hat einen technischen Grund: Ausschüttungsfähige Gewinne im HGB-Einzelabschluss entstehen erst im laufenden Jahr 2026.
Für 2026 peilt das Unternehmen einen Umsatz zwischen 8,2 und 9,0 Milliarden Euro an, bei einer EBITDA-Marge von 8,0 bis 11,0 Prozent. Im deutschen Onshore-Markt, der 2025 Rekordgenehmigungsniveaus erreichte, war Nordex für rund 32 Prozent der neu installierten Turbinenleistung verantwortlich — eine Marktstellung, die das Orderbuch weiter füllt.
Bewertung lässt wenig Spielraum
Mit einem Kurs nahe dem 52-Wochen-Hoch von 46,18 Euro ist die Aktie bereits mit dem rund 25-Fachen der für 2026 erwarteten Gewinne bewertet. Bei dieser Ausgangslage wird der Quartalsbericht am 27. April zum Gradmesser: Schwache Q1-Daten würden den Kurs empfindlich treffen. Im Mai folgt die Hauptversammlung, auf der neben der Erweiterung des Aufsichtsrats um Vertreter des Großaktionärs Acciona auch die Weichen für erste Ausschüttungen gestellt werden sollen.
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