Nvidia Aktie: Blackwell-Pipeline 1 Billion Dollar
13.05.2026 - 16:34:42 | boerse-global.deBei Nvidia verschiebt sich die Debatte erneut: Nicht die Nachfrage ist das Problem, sondern die Frage, wie schnell genug Rechenleistung verfügbar wird. Wells Fargo erhöht das Kursziel deutlich und setzt damit ein Signal vor den Zahlen in der kommenden Woche. Der Kern der These: Blackwell soll den nächsten Umsatzsprung im Rechenzentrum tragen.
Wells Fargo setzt auf Blackwell
Wells Fargo hebt das Kursziel für Nvidia von 265 auf 315 Dollar an. Analyst Aaron Rakers bleibt bei „Overweight“ und verweist auf ein anhaltendes Ungleichgewicht zwischen Bedarf und verfügbarer Hardware.
Das ist mehr als eine normale Modellanpassung. Die Bank sieht in der Blackwell-Plattform den entscheidenden Treiber für die nächste Wachstumsphase. Die Pipeline für diese Architektur könnte bis 2027 ein Volumen von mehr als 1 Billion Dollar erreichen.
Dahinter steht eine einfache Rechnung: KI-Rechenzentren brauchen mehr Kapazität, als der Markt aktuell liefern kann. Wells Fargo kalkuliert mit einem Ausbau von gut neun Gigawatt auf mehr als 25 Gigawatt bis 2029.
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Für das Rechenzentrum erwartet die Bank im Geschäftsjahr 2027 nun 354,5 Milliarden Dollar Umsatz. Zwei Jahre später soll der Wert bei 628 Milliarden Dollar liegen. Trotz dieser Größenordnung bewertet Wells Fargo die Aktie mit weniger als dem Zwanzigfachen des geschätzten Gewinns für 2027.
Aktie läuft dem Termin entgegen
Die Aktie nimmt den Impuls sofort auf: Am Mittwoch steigt Nvidia um 2,38 Prozent auf 192,64 Euro und erreicht damit ein neues 52-Wochen-Hoch. Das Momentum ist klar sichtbar.
Auf Monatssicht summiert sich das Plus auf 20,19 Prozent; seit Jahresbeginn liegt die Aktie 19,58 Prozent vorne. Der Markt preist damit bereits viel Optimismus ein, ohne dass die nächste Zahlenvorlage schon auf dem Tisch liegt.
Bei institutionellen Investoren ist das Bild nicht einheitlich. Optas LLC erhöhte die Position zuletzt um 3,5 Prozent auf 133.950 Aktien. Crown Wealth Group baute den Anteil ebenfalls aus.
Andere Adressen nahmen Geld vom Tisch. City State Bank reduzierte die Beteiligung um 6,4 Prozent. Insider verkauften binnen 90 Tagen insgesamt 906.336 Aktien.
Der Gegenwert dieser Insiderverkäufe lag bei rund 162,8 Millionen Dollar. Auffällig waren unter anderem Verkäufe von EVP Ajay K. Puri und Finanzchefin Colette Kress Ende März.
Hohe Messlatte für die Zahlen
Am 20. Mai legt Nvidia nach Börsenschluss die Zahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 vor. Wells Fargo erwartet 80,4 Milliarden Dollar Umsatz und einen Gewinn je Aktie von 1,79 Dollar.
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Der breitere Marktkonsens liegt etwas darunter. Erwartet werden rund 78,8 Milliarden Dollar Umsatz und 1,77 Dollar Gewinn je Aktie.
Der wichtigste Treiber bleibt der Investitionszyklus der großen Cloud-Konzerne. Microsoft, Amazon und Alphabet dürften jeweils zwischen 180 und 200 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur bis 2027 stecken. Genau dieser Kapitalstrom hält die Nachfrage nach Nvidia-Chips hoch.
Am 20. Mai zählt deshalb weniger die reine Wachstumsstory als der Abgleich mit den hohen Erwartungen: Umsatztempo, Blackwell-Ausblick und Lieferfähigkeit werden bestimmen, ob Wells Fargos deutlich höheres Kursziel im Markt weiter Rückhalt bekommt.
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