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NVIDIA GeForce NOW: Native Linux-App startet in die Beta

29.01.2026 - 16:40:12

NVIDIA veröffentlicht eine native GeForce NOW App für Linux, die volle Cloud-Gaming-Leistung mit bis zu 5K/120 fps und Zugriff auf über 4.500 Spiele bietet.

NVIDIA bringt seine Cloud-Gaming-Plattform GeForce NOW endlich nativ auf Linux-Desktop-Rechner. Die Beta-Version beendet die Abhängigkeit von Browser-Workarounds und verspricht volle Leistung.

Der neue Client markiert einen großen Schritt in NVIDIAs Unterstützung für das Open-Source-Betriebssystem. Bislang mussten sich Linux-Nutzer mit dem Web-Browser oder einer für die Steam Deck optimierten App behelfen. Die native Anwendung ist speziell für klassische Desktop- und Laptop-Setups entwickelt und soll Feature-Parität mit den Windows- und macOS-Clients erreichen. Offiziell unterstützt wird die Beta auf Ubuntu 24.04 LTS und neueren Distributionen. Da sie als Flatpak-Paket verteilt wird, ist die Kompatibilität mit vielen weiteren Linux-Systemen jedoch hoch. Ein langjähriger Wunsch der Community wird damit erfüllt.

Volle Cloud-Power für Linux-Spieler

Die native App erschließt die volle Leistung von NVIDIAs Cloud-Infrastruktur. Abhängig vom Abo können Spiele nun in bis zu 5K bei 120 Bildern pro Sekunde (fps) oder mit bis zu 360 fps in 1080p gestreamt werden. Die anspruchsvolle Grafikberechnung findet dabei auf NVIDIAS Servern statt. So können auch Nutzer mit einfacher Hardware grafisch aufwendige Titel mit allen Features genießen.

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Passend zum Thema Linux-Gaming: Viele Interessenten scheuen den Umstieg auf Ubuntu, obwohl die neue GeForce NOW‑Beta genau diese Distribution offiziell unterstützt. Das kostenlose Linux‑Startpaket liefert die vollständige Ubuntu‑Vollversion plus einen praktischen E‑Mail‑Ratgeber mit Schritt‑für‑Schritt‑Anleitungen — von der Parallel‑Installation neben Windows über Flatpak‑Einrichtung bis zu Treiber‑Tipps für Mesa und Gaming‑Performance. Ideal, um die native GeForce NOW‑Erfahrung risikolos zu testen. Gratis Linux-Startpaket mit Ubuntu holen

Mitglieder im Ultimate-Tier erhalten Zugriff auf Leistung, die einer GeForce RTX 5080 entspricht – inklusive Echtzeit-Raytracing und der KI-Leistungssteigerung durch DLSS 4. Zudem bringt der Client erweiterte Features wie den „Cinematic Quality Streaming“-Modus auf die Linux-Plattform. Die Bibliothek umfasst über 4.500 Spiele aus Stores wie Steam, Epic Games Store oder Xbox PC Game Pass, unabhängig von nativen Linux-Ports.

So startet die Beta

Die Anwendung kann direkt von der GeForce-NOW-Website heruntergeladen werden. Der Installer ist eine .bin-Datei, die das Flatpak-Paket einrichtet. Für ein reibungsloses Streaming wird eine moderne GPU mit Unterstützung für H.264- oder H.265-Vulkan-Videocodecs benötigt.

NVIDIA empfiehlt für eigene Grafikkarten die Treiber-Version 580.126.09 oder neuer und das X11-Fenstersystem für maximale Beta-Kompatibilität. Bei AMD- oder Intel-Grafik sollte Mesa 24.2.8 oder höher im Einsatz sein, wobei Wayland geeignet ist. Die Mindestanforderungen sind moderat: Ein Dual-Core-x86-64-CPU mit 2,0 GHz und 4 GB RAM.

Schließt NVIDIA die letzte Gaming-Lücke?

Der Launch eines nativen Clients ist eine bedeutende Aufwertung für Linux als Gaming-Plattform. Die fehlende Spielunterstützung war lange ein Hauptgrund, nicht von Windows zu wechseln. Während Tools wie Valves Proton die Kompatibilität lokal installierter Spiele verbesserten, umgeht Cloud-Gaming Hardwaregrenzen und Kompatibilitätsschichten komplett.

Mit einem erstklassigen, offiziell unterstützten Client bedient NVIDIA nicht nur die enthusiastische Community, sondern senkt auch die Einstiegshürde für Neulinge. Es ist der logische nächste Schritt nach der Steam-Deck-App vom Mai 2025. Erste Tests berichten von einem flüssigen und hochwertigen Erlebnis auf unterstützten Systemen.

Was kommt als Nächstes?

Mit der Beta legt NVIDIA ein starkes Fundament für die Zukunft von GeForce NOW auf Linux. Im Laufe des Beta-Programms sind wahrscheinlich Support für weitere Distributionen, Performance-Optimierungen und möglicherweise die Integration des AV1-Codecs zu erwarten, der in der aktuellen Version noch fehlt.

Die native App festigt die Position von GeForce NOW als wahrhaft plattformübergreifenden Dienst – verfügbar auf Windows, macOS, Chromebooks, Mobilgeräten, Smart TVs und nun auch Linux-Desktops. Für die Linux-Community ist es ein weiterer großer Schritt zur Parität mit anderen Betriebssystemen.

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