Österreich überrollt aggressive ÖGK-Phishing-Welle

25.01.2026 - 04:12:11

Eine täuschend echte Betrugswelle mit gefälschten ÖGK-Nachrichten schwappt derzeit über Österreich. Kriminelle versuchen per E-Mail und SMS, an Bankdaten und Geld ahnungsloser Bürger zu gelangen. Die Sozialversicherungsträger warnen offiziell und fordern zu höchster Vorsicht auf.

Die Betrüger setzen auf Smishing – also betrügerische SMS – und E-Mails. Sie geben sich als Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) aus und locken mit dem Versprechen einer angeblichen Rückerstattung oder eines Beitragsguthabens. Der enthaltene Link führt jedoch nicht zur echten Behörde, sondern auf eine professionell gefälschte Website.

Dort werden Opfer zur Eingabe sensibler Daten gedrängt:
* Bankverbindungen
* Kreditkartennummern
* Online-Banking-Zugangsdaten

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Mit diesen Informationen plündern die Kriminellen anschließend Konten oder nutzen die gestohlene Identität für weitere Straftaten. Die Fälschungen wirken oft so echt, dass Laien sie kaum vom Original unterscheiden können.

Offizielle Warnung: Das sind die Alarmzeichen

Die Sozialversicherung stellt klar: Sie fragt niemals Kontodaten, Passwörter oder Kreditkarteninformationen per E-Mail oder SMS ab. Echte Bescheide kommen per Post oder über die gesicherte FinanzOnline-Databox.

So erkennen Sie die Fälschung:
* Falscher Absender: Hinter dem angezeigten Namen verbirgt sich oft eine verdächtige E-Mail-Adresse.
* Unpersönliche Anrede wie “Sehr geehrte Damen und Herren”.
* Rechtschreibfehler und holprige Formulierungen.
* Dringlichkeitsappell, der zu schnellem Handeln drängt.

Die Behörden raten dringend davon ab, auf Links in solchen Nachrichten zu klicken oder Anhänge zu öffnen.

Was tun, wenn Sie bereits Daten preisgegeben haben?

Schnelles Handeln ist jetzt entscheidend, um den Schaden zu begrenzen.

  1. Kontaktieren Sie sofort Ihre Bank, um betroffene Konten und Kreditkarten sperren zu lassen.
  2. Erstatten Sie Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle. Nehmen Sie Screenshots der betrügerischen Nachricht und Website als Beweise mit.
  3. Ändern Sie alle Passwörter, die Sie auch auf anderen Plattformen nutzen.
  4. Überprüfen Sie Ihren Computer mit einer aktuellen Antivirensoftware auf Schadprogramme.

Warum Behörden so beliebte Ziele sind

Die aktuelle Welle ist Teil eines wachsenden Trends. Cyberkriminelle nutzen das Vertrauen in staatliche Institutionen wie die ÖGK, das Finanzministerium oder sogar die Polizei, um ihre Erfolgsquote zu erhöhen. Initiativen wie die “Watchlist Internet” beobachten diese Fälle laufend und warnen die Bevölkerung. Die Angriffe werden dabei immer professioneller.

Wachsamkeit bleibt der beste Schutz

Die Betrugsversuche werden auch in Zukunft nicht abreißen – im Gegenteil, die Methoden werden raffinierter. Für Bürger bedeutet das: Eine gesunde Skepsis gegenüber unerwarteten Nachrichten mit Geldversprechen ist essenziell. Informieren Sie sich regelmäßig über aktuelle Warnungen auf den Seiten des Bundeskriminalamts oder der Watchlist Internet. Die Sozialversicherung will künftig verstärkt sichere Kanäle wie die offizielle “Meine ÖGK”-App für die Kommunikation nutzen.

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