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OPAP Aktie: Powerball startet in Großbritannien

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 08:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Allwyn startet Powerball-Angebot in Großbritannien und erwartet Milliardeneinnahmen. Das Kerngeschäft in Griechenland finanziert die Expansion und Aktienrückkäufe.

Allwyn bringt Powerball-Jackpots nach Großbritannien
Abstraktes, elegantes Konzeptbild zum Thema Lotterie und Glücksspiel mit glänzenden Kugeln und atmosphärischer Beleuchtung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Allwyn bringt die US-Milliarden-Lotterie Powerball nach Großbritannien. Britische Spieler jagen ab heute erstmals direkt die gigantischen Jackpots aus Übersee. Das Unternehmen bricht damit ein geografisches Monopol und festigt seine globale Machtposition.

Rekordjagd im Vereinigten Königreich

Britische Tipper zahlen 4 Pfund pro Reihe. Damit konkurrieren sie direkt mit US-Teilnehmern um Rekordgewinne von teils über 2 Milliarden Dollar. Die Tochtergesellschaft Allwyn UK managt diesen strategischen Vorstoß als Betreiberin der National Lottery.

Der Konzern rechnet fest mit hohen Einnahmen aus diesem neuen Segment. Innerhalb von fünf Jahren soll das Powerball-Angebot rund 1 Milliarde Pfund für gemeinnützige Zwecke einspielen. Parallel dazu stärkt dieser Schritt die Position von Allwyn als weltweite Nummer zwei der börsennotierten Glücksspielanbieter.

Stabile Basis im griechischen Heimatmarkt

Das Kerngeschäft in Griechenland liefert derweil das nötige Kapital für die Expansion. Im Jahr 2025 stiegen die Bruttospielerträge dort um sieben Prozent auf 3,07 Milliarden Euro. Besonders das Online-Glücksspiel und Video-Terminals treiben dieses Wachstum voran.

Diese soliden Cashflows finanzieren die Rückkehr von Kapital an die Eigner. Das Management kauft aktuell eigene Aktien für 150 Millionen Euro zurück. Ferner plant der Konzern für November 2026 eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie.

Skaleneffekte und Kursdruck

Trotz der operativen Meilensteine kämpft der Kurs mit deutlichem Gegenwind. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie rund 28 Prozent an Wert. Der Markt wartet auf den Beleg, dass die britische Expansion die Margen tatsächlich nachhaltig hebt.

Analysten hoffen nun auf Impulse durch eine mögliche Zweitnotierung des Konzerns. Ein zusätzliches Listing in London oder New York könnte dem Papier neue internationale Käufergruppen erschließen.

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