dpa-AFX Ăberblick: KONJUNKTUR vom 22.10.2025 - 17.00 Uhr
22.10.2025 - 17:09:44Parlament lÀsst Kompromiss zu EU-Lieferkettengesetz platzen
STRASSBURG - Ein umstrittener Kompromiss zur AbschwĂ€chung des EU-Lieferkettengesetzes ist vorerst geplatzt. Eine knappe Mehrheit der Abgeordneten stimmte dafĂŒr, noch keine finalen Verhandlungen mit den EU-Staaten aufzunehmen.
ROUNDUP/Klingbeil warnt: Entlastung fĂŒr Pendler und Gastro in Gefahr
BERLIN - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil warnt die LĂ€nder vor einem Scheitern der geplanten Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie sowie der Erhöhung der Pendlerpauschale. Im GesprĂ€ch mit der "Bild" lehnte der SPD-Chef einen von den BundeslĂ€ndern geforderten Ausgleich fĂŒr ihre Haushalte kategorisch ab: "Sehr klar ist: Es wird keine Kompensation des Bundes geben. Wenn einige unionsgefĂŒhrte LĂ€nder das nicht wollen, gefĂ€hrden sie die Mehrwertsteuersenkung fĂŒr die Gastronomie, die Entlastung von Pendlern und die StĂ€rkung des Ehrenamts. Ich glaube nicht, dass sie das riskieren wollen."
Bessere Förderbedingungen fĂŒr Wohneigentum von Familien
BERLIN - Der Bund will Familien mit kleinen und mittleren Einkommen noch stĂ€rker dabei unterstĂŒtzen, ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu kaufen. Wie das Bauministerium mitteilte, gelten in zwei Förderprogrammen ab dem 23. Oktober bessere Zinsbedingungen. AuĂerdem werden Sanierungsanforderungen gesenkt.
ROUNDUP: Mehr Ukraine-FlĂŒchtlinge in Deutschland - neue Reiseregelung
BERLIN - Die Zahl der ukrainischen FlĂŒchtlinge in Deutschland hat wieder zugenommen. Das mag einerseits mit den gelockerten ukrainischen Ausreiseregeln fĂŒr junge MĂ€nner zu tun haben. Der sĂ€chsische Innenminister, Armin Schuster, vermutet aber noch einen anderen Grund.
ROUNDUP: Parlament lÀsst Kompromiss zu EU-Lieferkettengesetz platzen
STRASSBURG - Ein umstrittener Kompromiss zur AbschwĂ€chung des EU-Lieferkettengesetzes ist vorerst geplatzt. Eine knappe Mehrheit der Abgeordneten stimmte dafĂŒr, noch keine finalen Verhandlungen mit den EU-Staaten aufzunehmen.
Verband: Unternehmen arbeiten bei Halbleitern an Ersatz
FRANKFURT - Nach Lieferproblemen bei Halbleiterbauteilen arbeiten Mitgliedsunternehmen des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) an Ersatzlösungen. Es gebe Signale, die Anlass zur Hoffnung gĂ€ben, sagte der Vorsitzende der ZVEI-GeschĂ€ftsfĂŒhrung, Wolfgang Weber.
Slowakei gibt Blockade weiterer Russland-Sanktionen auf
BRATISLAVA - Der slowakische Regierungschef Robert Fico hat angekĂŒndigt, dass sein Land dem geplanten 19. EU-Sanktionspaket gegen Russland zustimmen werde. Er habe erreicht, dass in den Entwurf der AbschlusserklĂ€rung des kommenden EU-Gipfels eine von der Slowakei geforderte Formulierung aufgenommen werde, sagte der Linksnationalist am Mittwoch im slowakischen Parlament.
Von der Leyen warnt vor Rohstoffkrise in Europa
STRASSBURG - EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen warnt vor einer möglichen Rohstoffkrise in der EU. Angesichts Europas AbhĂ€ngigkeit von Energie- und anderen Rohstoffimporten will sie mehr fĂŒr Europas wirtschaftliche Sicherheit unternehmen.
ROUNDUP: Japans Exporte legen erstmals seit April wieder zu
TOKIO - Japans Exporte sind im September, getrieben von Ausfuhren von Chips und Elektronikprodukten, zum ersten Mal seit April wieder gestiegen. Probleme bereiten weiter die US-Zölle. Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten gingen erneut deutlich zurĂŒck. Diesen RĂŒckgang konnten die japanischen Konzerne aber durch deutliche ZuwĂ€chse bei den Exporten nach China und die EuropĂ€ische Union ausgleichen.
DIW-Chef: 'Stadtbild'-Aussage von Merz schadet Wirtschaft
BERLIN - Der PrĂ€sident des Deutschen Instituts fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, warnt vor wirtschaftlichen Folgen durch die Aussagen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zu Migration im "Stadtbild". "Seine jĂŒngsten ĂuĂerungen verschĂ€rfen die gesellschaftliche Polarisierung und richten einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden an", sagte der Top-Ăkonom dem "Handelsblatt". "Die Botschaft des Bundeskanzlers schwĂ€cht die Willkommenskultur Deutschlands und wird den FachkrĂ€ftemangel in Deutschland in den kommenden Jahren verschĂ€rfen."
GroĂbritannien: Inflation ĂŒberraschend nicht gestiegen
LONDON - In GroĂbritannien ist die Inflation im September unerwartet nicht gestiegen, sondern einmal mehr konstant geblieben. Die Verbraucherpreise legten im Jahresvergleich wie in den beiden Vormonaten um 3,8 Prozent zu, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte.
Japans Exporte legen erstmals seit April wieder zu
TOKIO - Japans Exporte sind im September, getrieben von Ausfuhren von Chips und Elektronikprodukten, zum ersten Mal seit April wieder gestiegen. Probleme bereiten weiter die US-Zölle. Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten gingen erneut deutlich zurĂŒck. Diesen RĂŒckgang konnten die japanischen Konzerne aber durch deutliche ZuwĂ€chse bei den Exporten nach China und die EuropĂ€ische Union ausgleichen. Insgesamt legten die Ausfuhren im September im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent auf rund 9,4 Billionen Yen (rund 53 Mrd Euro) zu, wie das japanische Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mitteilte. Der Anstieg fiel etwas geringer aus, als von Bloomberg befragte Volkswirte erwartet hatten. Deutlich höher fiel dagegen das Plus bei den Importen aus. Diese legten im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent auf etwas mehr als 9,6 Billionen Yen zu. Deswegen fiel die Handelsbilanz mit einem Defizit von rund 235 Milliarden Yen ĂŒberraschend negativ aus.
Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Ăberblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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