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Passkeys, Wendepunkt

Passkeys: 2026 wird zum Wendepunkt für passwortlose Sicherheit

12.02.2026 - 01:30:18

Die a des Passworts geht zu Ende. Angesichts einer Flut KI-gesteuerter Cyberangriffe sehen Sicherheitsexperten den Wechsel zu phishing-resistenten Passkeys nicht mehr als Option, sondern als dringende Notwendigkeit. Das Jahr 2026 markiert den kritischen Wendepunkt, an dem die passwortlose Authentifizierung zum neuen Standard wird.

Der Druck für einen Systemwechsel wächst rasant. Künstliche Intelligenz ermöglicht Angreifern heute, massenhaft überzeugende Phishing-Mails zu generieren und Passwörter effizienter zu knacken als je zuvor. Besonders besorgniserregend sind Deepfakes: KI-generierte Audio- und Videoaufnahmen, die Führungskräfte oder Kollegen täuschend echt imitieren. Diese neuen Bedrohungen machen traditionelle Passwörter und selbst mehrstufige Verifizierungen angreifbar.

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Die Schwachstellen des Passworts sind seit langem bekannt. Nutzer wählen schwache Codes, verwenden sie mehrfach und fallen auf Phishing herein. Selbst komplexe Passwortregeln brachten kaum mehr Sicherheit. Die US-Behörde NIST rät inzwischen sogar von regelmäßigen Passwortwechseln ab, da sie oft zu vorhersehbaren Mustern führen. Die Folge sind milliardenschwere Schäden durch gestohlene Zugangsdaten.

So funktionieren die sicheren Passkeys

Passkeys bieten einen fundamental anderen Ansatz. Entwickelt vom FIDO Alliance und von Tech-Giganten wie Google, Apple und Microsoft unterstützt, sind sie keine Passwörter, sondern kryptografische Schlüsselpaare. Der öffentliche Schlüssel liegt auf dem Server der Website, der private Schlüssel bleibt sicher auf dem Gerät des Nutzers ? im Smartphone, Laptop oder einem Sicherheitsschlüssel.

Die Anmeldung ist simpel: Der Nutzer bestätigt den Login per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN auf seinem Gerät. Dies signiert eine Challenge des Servers mit dem privaten Schlüssel ? ohne dass dieser jemals das Gerät verlässt. Genau das macht Passkeys so sicher: Es gibt kein Geheimnis, das abgegriffen oder in eine Phishing-Website eingegeben werden könnte. Da jeder Dienst ein eigenes Schlüsselpaar erhält, entfällt auch das Risiko durch wiederverwendete Passwörter.

Deepfakes treiben die Adoption voran

Die Bedrohung durch KI-getriebene Social-Engineering-Angriffe ist der größte Treiber für die schnelle Verbreitung von Passkeys. Weil sie auf kryptografischem Besitznachweis des Geräts basieren und nicht auf der menschlichen Überprüfung einer Person, sind sie immun gegen täuschend echte Deepfakes. Für Sicherheitsexperten werden die ?Liveness?-Biometrie und die Phishing-Resistenz von Passkeys daher zur unverzichtbaren Sicherheitsschicht.

Die Technologie ist längst alltagsfähig. Anfang 2026 sind bereits über vier Milliarden Passkeys im Einsatz. Die Infrastruktur für eine passwortlose Zukunft existiert also auf Milliarden von Geräten. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie schnell der Wandel vollzogen wird. Regionen mit hoher Mobilfunkdurchdringung und großem Sicherheitsbedarf, wie der asiatisch-pazifische Raum, könnten hier eine Vorreiterrolle einnehmen.

Ausblick: Die Identität der Zukunft

Für Unternehmen wird die Botschaft immer klarer: Am veralteten, passwortzentrierten Sicherheitsmodell festzuhalten, schafft ein vermeidbares und erhebliches Risiko. Passkeys entwickeln sich vom ?Nice-to-have? zur geschäftlichen Notwendigkeit.

Der Fokus der Branche verschiebt sich bereits auf die nächste Stufe. Passkeys werden zunehmend in Unternehmensabläufe integriert, von simplen Logins bis zu komplexen Zugriffsrechten. Organisationen wie die FIDO Alliance arbeiten bereits an verifizierbaren digitalen Credentials und Identity Wallets. Ziel ist ein sicheres, nutzerzentriertes Ökosystem, in dem Menschen die Kontrolle über ihre persönlichen Daten zurückgewinnen.

Passwörter werden in Alt-Systemen zwar noch eine Weile überdauern. Doch 2026 wird als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem die passwortlose Zukunft ? gebaut auf dem sicheren Fundament der Passkeys ? zur unumkehrbaren Realität wurde.

@ boerse-global.de

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