PayPal, Aktie

PayPal Aktie: Entscheidende Woche naht

28.01.2026 - 10:54:33

PayPal-Aktie notiert auf Jahrestief vor entscheidendem Quartalsbericht. Die Zahlen und der Ausblick für 2026 sollen zeigen, ob die neue KI-Strategie gegen den Wettbewerb trägt.

Die Aktie des US-Zahlungsdienstleisters PayPal notiert aktuell auf einem 52-Wochen-Tief. Nach einem Kursverlust von über 20 Prozent seit Jahresbeginn wächst die Nervosität unter den Anlegern spürbar. Alle Augen richten sich nun auf die kommende Woche: Bringt der anstehende Quartalsbericht die erhoffte Stabilisierung oder setzt sich der Abwärtstrend fort?

Zahlenwerk im Fokus

Am Dienstag, dem 3. Februar 2026, wird PayPal vor Börseneröffnung seine Bücher öffnen. Der Markt erwartet für das vierte Quartal 2025 einen Umsatz zwischen 8,77 und 8,82 Milliarden US-Dollar. Beim Gewinn pro Aktie rechnen Analysten mit einer Spanne von 1,28 bis 1,29 Dollar.

Angesichts des aktuellen Kursniveaus von 46,38 Euro – was exakt dem Jahrestief entspricht – dürften Marktteilnehmer jede Abweichung von diesen Prognosen sensibel aufnehmen. Die Quartalszahlen dienen als erster wichtiger Realitätscheck für das neue Geschäftsjahr.

Strategische Offensive mit KI

Das Unternehmen versucht derzeit aktiv, sich gegen den wachsenden Wettbewerbsdruck im Fintech-Sektor zu stemmen. Im Januar kündigte PayPal die Übernahme der Plattform Cymbio an, um seine KI-gestützten Handelsfunktionen auszubauen. Parallel dazu wurden Kooperationen mit Google und Microsoft für deren Checkout-Lösungen gestartet.

Diese Maßnahmen zielen darauf ab, im Bereich „Embedded Finance“ relevant zu bleiben und das Kundenerlebnis durch künstliche Intelligenz zu verbessern. Die Strategie ist klar: PayPal muss beweisen, dass es technologisch mit agilen Neobanken und Fintech-Startups mithalten kann.

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Analysten bleiben vorsichtig

Trotz der strategischen Weichenstellungen herrscht an der Wall Street noch Skepsis. Das Analysehaus Cantor Fitzgerald nahm die Bewertung der Aktie erst gestern, am 27. Januar, mit einem „Neutral“-Rating auf. Diese Zurückhaltung verdeutlicht, dass Investoren zunächst konkrete Beweise sehen wollen, dass die neuen Partnerschaften und Zukäufe auch tatsächlich zu profitablem Wachstum führen.

Für Anleger wird der „Earnings Call“ am 3. Februar zum zentralen Ereignis. Neben den reinen Umsatz- und Gewinnzahlen wird vor allem der Ausblick auf das Gesamtjahr 2026 sowie die Entwicklung des Transaktionsvolumens darüber entscheiden, ob die Aktie einen Boden finden kann.

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