Picus Elektronische Pipette von Sartorius Stedim Biotech - Ergonomie und PrÀzision im Laboralltag
Veröffentlicht am: 06.07.2026 um 07:03 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWSVerantwortlich: Florian Meierhoff, ad hoc news Fachredaktion Bestseller & Flaggschiff. Geprueft am 06.07.2026, 07:02 Uhr. Details im Impressum.
Picus Elektronische Pipette liegt leicht in der Hand, wĂ€hrend die Daumenkuppe das sanfte Klicken des Auslöserknopfs spĂŒrt und auf dem beleuchteten Display das nĂ€chste Pipettiervolumen aufleuchtet. In einem Genetik-Labor in Göttingen stellt Laborleiterin Dr. Anna Keller ihr GerĂ€t heute auf einen neuen Assay ein und merkt, wie die Kombination aus geringem Gewicht und digitaler Steuerung ihre Handgelenke spĂŒrbar entlastet.
Elektronische Pipette fĂŒr hohe DurchsĂ€tze
Picus Elektronische Pipette ist eine elektronisch gesteuerte Mikropipette, die fĂŒr typische Laborvolumina zwischen Mikrolitern und wenigen Millilitern ausgelegt ist und je nach Modell als Einkanal- oder Mehrkanalvariante verfĂŒgbar ist. Sie zielt klar auf Anwender in Life-Science-Laboren, pharmazeutischer Entwicklung und routinemĂ€Ăiger Diagnostik, die tĂ€glich hunderte Pipettierschritte durchfĂŒhren und konsistente Ergebnisse benötigen.
Auf der Herstellerseite beschreibt Sartorius die Picus Modelle als leichtes, ergonomisches Pipettiersystem mit verschiedenen Pipettiermodi wie Mehrdispensieren, Sequenzpipettieren und VerdĂŒnnungsfunktionen, die direkt ĂŒber eine MenĂŒstruktur am integrierten Bildschirm gewĂ€hlt werden können. Die GerĂ€te decken typischerweise Volumenbereiche von etwa 0,2 bis 10 ”l, 1 bis 20 ”l, 10 bis 300 ”l und 50 bis 1200 ”l ab, wobei je nach Modell ein, vier, acht oder zwölf KanĂ€le angeboten werden.
Ergonomie und Bedienung im Fokus
Die Entwickler rund um Produktmanagerin Maria Hoffmann bei Sartorius legen laut Unternehmensangaben besonderen Wert auf die ergonomische Form, den kurzen Hub des Auslöserknopfs und das geringe Gewicht der Picus Pipette, um das Risiko wiederholungsbedingter BelastungsschĂ€den wie RSI-Syndrom zu verringern. Das GehĂ€use liegt schmal zwischen Daumen und Zeigefinger, die OberflĂ€che fĂŒhlt sich leicht matt an und verhindert, dass die Pipette bei lĂ€ngerem Arbeiten feucht und rutschig wirkt.
Neben der Hardware hebt Sartorius auch die NutzerfĂŒhrung hervor: Das Display zeigt Volumen, Modus und Schrittfolge, wĂ€hrend ein akustisches Signal den Abschluss einzelner Pipettierschritte markiert. Anwender können sich Protokolle fĂŒr wiederkehrende AblĂ€ufe speichern, etwa fĂŒr ELISA-Tests oder qPCR-Platten, und damit Schrittfehler reduzieren.
Wie Picus Pipetten im Sartorius Portfolio verankert sind
Mehr zur Rolle elektronischer Pipetten im GeschĂ€ft mit LaborausrĂŒstung und zu den wirtschaftlichen Kennzahlen von Sartorius Stedim Biotech finden Sie im Themenbereich zur ISIN FR0013154002 und direkt bei der Investor-Relations-Abteilung des Unternehmens.
Technische Spezifikationen und Varianten
Die Picus Familie umfasst mehrere Varianten, unter anderem Einkanalpipetten mit Volumenbereichen von typischerweise 0,2-10 ”l, 1-20 ”l, 10-300 ”l und 50-1200 ”l sowie Mehrkanalmodelle mit acht oder zwölf KanĂ€len fĂŒr die Arbeit an 96-Well-Platten. Die Mehrkanalversionen adressieren Labore mit hohem Durchsatz, etwa in Screening-Abteilungen oder klinischen Routinelabors.
Je nach Modell gibt Sartorius die Genauigkeit im Bereich weniger Promille des eingestellten Volumens an, wĂ€hrend die Wiederholbarkeit durch die elektronische Steuerung und den prĂ€zise gefĂŒhrten Kolbenmechanismus unterstĂŒtzt wird. Die Pipetten arbeiten mit austauschbaren Pipettenspitzen, die auf die gĂ€ngigen Formate im Labor abgestimmt sind, und verfĂŒgen ĂŒber Funktionen wie automatische Spitze-Auswurfsteuerung, um den manuellen Kraftaufwand zu reduzieren.
Kalibrierung und QualitÀtskontrolle
In Laboren, die unter GLP- oder ISO-Standards arbeiten, ist die regelmĂ€Ăige Kalibrierung von Pipetten Pflicht. Sartorius beschreibt in seinen Serviceunterlagen, dass Picus elektronische Pipetten mit standardisierten PrĂŒfprotokollen kalibriert werden können, bei denen definierte Testvolumina gravimetrisch oder photometrisch ĂŒberprĂŒft werden. Viele Anwender lassen GerĂ€te jĂ€hrlich oder halbjĂ€hrlich justieren, abhĂ€ngig von EinsatzhĂ€ufigkeit und regulatorischen Anforderungen.
Produktverantwortliche wie Serviceleiter Jens Richter weisen darauf hin, dass elektronische Pipetten trotz ihrer integrierten Steuerung mechanische Komponenten besitzen, die durch hĂ€ufige Nutzung und Reinigung beansprucht werden. RegelmĂ€Ăige Wartung, Austausch von Dichtungen und Funktionstests gehören daher zum Alltag in gröĂeren Labors, die mit Dutzenden Picus GerĂ€ten arbeiten, um die ValiditĂ€t ihrer Messergebnisse zu sichern.
Anwendungsgebiete von Picus Pipetten
Die Picus Elektronische Pipette findet sich vor allem in Forschungslaboren der Biotechnologie, in Zellkulturabteilungen, molekularbiologischen Labors und analytischen Einheiten in der Pharmaindustrie. Typische Anwendungen sind das Pipettieren von Reagenzien in PCR-Platten, das Verteilen von Antikörperlösungen auf ELISA-Platten oder das Ansetzen von VerdĂŒnnungsreihen fĂŒr Assays in der Wirkstoffforschung.
In einem realen Szenario pipettiert ein Techniker wie Markus Lehmann in einer Pharmaproduktionslinie mit einer Picus Mehrkanalpipette Lösungen in eine Reihe von TestgefĂ€Ăen und nutzt den Mehrdispensiermodus, um mit einem einzigen Aufziehen mehrere GefĂ€Ăe nacheinander zu befĂŒllen. Das Display zeigt ihm dabei die verbleibenden Schritte an, wodurch er den Ăberblick behĂ€lt und seine Arbeit dokumentieren kann, ohne stĂ€ndig ins Protokoll schauen zu mĂŒssen.
Vergleich zu mechanischen Pipetten
Viele Labore arbeiten parallel mit mechanischen und elektronischen Pipetten. Mechanische Modelle sind meist gĂŒnstiger in der Anschaffung und verzichten auf Akku, Display und Softwarefunktionen, wĂ€hrend elektronische Varianten wie Picus zusĂ€tzliche Modi und Entlastung beim Pipettierprozess bieten. In einer Kosten-Nutzen-AbwĂ€gung sind elektronische Pipetten besonders in Abteilungen mit hohem Durchsatz interessant, in denen die Zeitersparnis und die ergonomischen Vorteile spĂŒrbar werden.
Fachtests und Anwenderberichte in Laborzeitschriften betonen, dass elektronische Pipetten wie Picus durch programmierbare AblĂ€ufe Fehlerquellen reduzieren können, etwa beim mehrstufigen Pipettieren in Reihen und Spalten einer Mikrotiterplatte. Mechanische Varianten bleiben dennoch verbreitet, vor allem fĂŒr gelegentliche Pipettieraufgaben oder in Laboren mit begrenztem Budget.
Preisrahmen und VerfĂŒgbarkeit
Die Picus Elektronische Pipette wird weltweit ĂŒber Sartorius und autorisierte HĂ€ndler angeboten. In der Euro-Zone liegen die Preise je nach Modell und Kanalzahl in einem Bereich, der typischerweise zwischen einigen hundert und ĂŒber tausend Euro pro Pipette angesiedelt ist, wobei Mehrkanal- und spezielle Laborversionen höher ausfallen können. Die tatsĂ€chlichen Nettopreise hĂ€ngen von Rabatten, RahmenvertrĂ€gen und landesspezifischen Abgaben ab.
Im deutschsprachigen Raum sind Picus Pipetten ĂŒber den Sartorius Webauftritt sowie ĂŒber LaborfachhĂ€ndler und Online-Plattformen bestellbar. FĂŒr Laborleiterinnen wie Dr. Keller bedeutet das, dass sie bei der Ausstattung neuer Labore Serienbestellungen tĂ€tigen und dabei hĂ€ufig mehrere GerĂ€te unterschiedlicher Volumenbereiche kombinieren, um eine vollstĂ€ndige Abdeckung der typischen Anwendungen zu erreichen.
Service, Akku und Lebensdauer
Elektronische Pipetten bringen eine zusĂ€tzliche Komponente ins Labor: den Akku. Sartorius weist in seinen Dokumenten darauf hin, dass Picus Pipetten mit wiederaufladbaren Akkus ausgestattet sind, die ĂŒber Ladestationen oder direkte Kabelverbindungen geladen werden können. Der Akku ist auf viele Ladezyklen ausgelegt, wodurch sich die Lebensdauer der GerĂ€te ĂŒber mehrere Jahre erstrecken kann.
Serviceverantwortliche raten, den Akku nicht stĂ€ndig im Ladevorgang zu halten, sondern ihn wie ein Smartphone-Akku zyklisch zu nutzen. Sollte ein Akku nach einigen Jahren deutlich an KapazitĂ€t verlieren, lĂ€sst er sich im Rahmen des Wartungsprogramms austauschen, statt das gesamte GerĂ€t zu ersetzen. Das verringert den Ressourcenverbrauch und die Gesamtkosten ĂŒber den Lebenszyklus der Pipette.
Regulatorische Einbettung und Dokumentation
In regulierten Umgebungen wie GMP-Produktionen oder Kliniklaboren ist nicht nur die technische QualitĂ€t des GerĂ€ts relevant, sondern auch die Dokumentation von Kalibrierung und Nutzung. Sartorius bietet fĂŒr Picus Pipetten Dokumentationstools und Serviceprotokolle an, mit denen Laborverantwortliche nachweisen können, dass ihre GerĂ€te regelmĂ€Ăig geprĂŒft wurden und die spezifizierten Toleranzen einhalten.
In manchen Einrichtungen werden GerĂ€te mit Inventarnummern und digitalen WartungsplĂ€nen verknĂŒpft. Techniker wie Markus Lehmann scannen etwa einen Barcode am Griff, wenn sie die Pipette zur Wartung geben, und verknĂŒpfen damit den Service mit dem elektronischen QualitĂ€tsmanagementsystem seines Hauses. FĂŒr Unternehmen mit internationalen Standorten unterstĂŒtzt dies einheitliche Standards und reduziert Auditriskien.
Rolle im GeschÀftsmodell von Sartorius Stedim Biotech
Intern gehört die Picus Elektronische Pipette zur gröĂeren Sparte âPipetting and Dispensingâ, in der Sartorius neben elektronischen Pipetten auch mechanische GerĂ€te, Pipettenspitzen und weitere Zubehöre bĂŒndelt. Diese Sparte ist Teil des Lab Products & Services GeschĂ€fts, das auf Forschungslabore und kleinere Produktionslinien zielt, wĂ€hrend andere Unternehmensbereiche eher groĂskalige Bioprozesslösungen adressieren.
CEO Joachim Kreuzburg hebt in Interviews und GeschĂ€ftsberichten hervor, dass Lab Products & Services als wiederkehrender Umsatzbringer fungiert, weil LaborausrĂŒstung, Verbrauchsmaterialien und ergĂ€nzende Services eine konstante Nachfrage erzeugen. Elektronische Pipetten wie Picus sind zwar kein GroĂticket wie Bioreaktoren, tragen aber durch ihren StĂŒckpreis und die breite Basis an Anwendern signifikant zur Breite des Produktportfolios bei, was sich auf die Wahrnehmung der Sartorius Stedim Biotech Aktie auswirken kann.
Fakten zur Picus Elektronische Pipette
- Produkt: Picus Elektronische Pipette
- Hersteller: Sartorius Stedim Biotech S.A.
- Kategorie: Bestseller & Flaggschiff (Laborpipette)
- Markteinfuehrung: seit mehreren Jahren im Laborportfolio, genaue Erstvorstellung je nach Modellreihe unterschiedlich
- UVP / Preis: je nach Modell und Kanalzahl im Bereich mehrerer hundert bis ueber tausend Euro
- Verfuegbarkeit: ueber Sartorius und Fachhaendler weltweit, inklusive Europa und Nordamerika
- Zielgruppe: Forschungs-, Diagnostik- und Pharmalabore mit regelmaessigen Pipettierprozessen
- Besonderheit / USP: elektronische Steuerung mit programmierbaren Pipettiermodi und ergonomischem Design zur Entlastung der Haende bei hohem Durchsatz
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