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Playstation 5 Pro – Warum die Playstation 5 für Technik-Nerds jetzt erst richtig spannend wird

11.04.2026 - 06:36:50 | ad-hoc-news.de

Die Playstation 5 Pro hebt die Playstation 5 auf ein neues Grafik-Level: mehr GPU-Power, PSSR-Upscaling, besseres Raytracing. Lohnt sich das Upgrade für Hardcore-Gamer – oder reicht die Standard-Playstation?

Playstation 5 Pro – Warum die Playstation 5 für Technik-Nerds jetzt erst richtig spannend wird - Foto: über ad-hoc-news.de

Wenn der erste Ladebildschirm verschwindet und dich ein ultraflüssiges 4K-Bild anspringt, merkst du sofort: Hier passiert mehr als nur ein kleiner Leistungs-Boost. Die Playstation 5 Pro ist Sonys Antwort auf all jene, die ihre Playstation 5 schon längst am Limit betreiben. Die Frage ist nicht, ob sie schneller ist – sondern, ob dieses Mehr an GPU-Power, PSSR-Upscaling und Raytracing deine Spieleabende wirklich verändert.

Für Enthusiasten, die jede Frame-Time analysieren und jeden Pixel zählen, steht viel auf dem Spiel: Ist das hier endlich das Upgrade, auf das Hardcore-Gamer seit dem Launch der Playstation 5 gewartet haben – oder einfach nur Luxus, den man optisch kaum spürt?

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Um zu verstehen, warum die Playstation 5 Pro so eine Wucht fĂĽr Technik-Fans ist, lohnt der Blick auf Sonys eigene Infos und die bisher bekannten Spezifikationen. Laut Herstellerseite unter offizieller PS5-Pro-Ăśbersicht zieht Sony die Schrauben vor allem an drei Stellen massiv an: GPU-Leistung, intelligentes Upscaling (PSSR) und Raytracing-Performance. Genau das sind die Komponenten, die darĂĽber entscheiden, wie modern, sauber und stabil dein Bild wirklich wirkt.

Während die ursprüngliche Playstation 5 schon ein ziemlich beeindruckender Sprung gegenüber der PS4 war, merkt man ihr inzwischen an, dass aktuelle AAA-Produktionen wie „Cyberpunk 2077“, „Alan Wake 2“ oder künftige Open-World-Brecher die Hardware im Performance-Modus ordentlich stressen. Auflösung runter, Details runter, Raytracing oft aus oder nur rudimentär – alles Kompromisse, die Hardcore-Gamer seit Jahren hinnehmen, weil das 60-FPS-Ziel Priorität hat.

Genau hier setzt die Playstation 5 Pro an. Sie verspricht, diese Kompromisse deutlich zu reduzieren – ohne, dass du dich auf den PC-Baukasten mit Treiber-Chaos und Upgradestress einlassen musst.

GPU-Power: Wo die Playstation 5 Pro der Playstation 5 davonzischt

Die zentrale Stellschraube bei der Playstation 5 Pro ist die GPU. Sony geht in Richtung High-End und peilt – je nach finaler Taktrate und Architekturdetails – einen massiven Leistungszuwachs gegenüber der regulären Playstation 5 an. Während die Standard-PS5 bereits mit einer etwa 10,3-TFLOPS-GPU (RDNA-2-Basis) unterwegs ist, schiebt die Playstation 5 Pro die Rohleistung deutlich nach oben und kombiniert das mit einer moderneren Grafikarchitektur.

Das klingt abstrakt, fühlt sich aber brutal konkret an, wenn du spielst: Höhere interne Renderauflösungen, stabilere Framerates, anspruchsvolleres Raytracing und weniger aggressive Detaileinsparungen. Wo die Playstation 5 bei manchen Titeln im Qualitätsmodus mit 30 FPS kämpft und im Performance-Modus die Auflösung variabel nach unten skaliert, zielt die Playstation 5 Pro auf eine Situation, in der du öfter 60 FPS mit deutlich besserer Bildqualität bekommst – oder sogar 120 FPS, wenn Entwickler den Fokus darauf legen.

Das Bild wirkt dann nicht einfach nur „ein bisschen schärfer“, sondern ruhiger, sauberer, mit weniger Flimmern auf feinen Strukturen. Gerade in Bewegung, wenn du dich schnell durch Neonstädte oder dichte Wälder bewegst, wirkt das Bild weniger nervös. Genau diese Ruhe im Bild unterscheidet „nett aussehend“ von „Next-Gen-Feeling“.

PSSR: Sonys KI-Upscaling als heimlicher Star

Der heimliche Joker der Playstation 5 Pro heißt PSSR – PlayStation Spectral Super Resolution. Grob gesagt: Es ist Sonys Antwort auf NVIDIAs DLSS und AMDs FSR, aber tief in die Playstation-Architektur integriert. PSSR nutzt KI-gestützte Algorithmen, um ein Bild, das intern in niedrigerer Auflösung gerendert wird, auf eine höhere Zielauflösung (typischerweise 4K) hochzuskalieren. Der Clou: Deutlich besseres Ergebnis als klassisches Upscaling, bei spürbar weniger Kosten auf der GPU.

Was das beim Zocken bedeutet: Das Spiel rendert zum Beispiel intern mit einer niedrigeren Auflösung, wodurch mehr Performance für Effekte wie Raytracing, Partikel, Schatten und komplexe Geometrie frei wird. Statt dir ein matschiges Ergebnis zu liefern, zieht PSSR das Bild wieder hoch – mit klareren Kanten, detaillierter Texturwiedergabe und weniger Artefakten. Idealerweise fühlst du dich, als würdest du in nativem 4K spielen, während die Hardware im Hintergrund effizienter arbeitet.

Wer von der Playstation 5 kommt, kennt den typischen Mix aus dynamischen Auflösungen und temporalen Anti-Aliasing-Tricks, die manchmal für leicht unscharfe oder „weichgezeichnete“ Bilder sorgen. Auf der Playstation 5 Pro soll PSSR genau diese Schwächen ausbügeln. Das Bild kann knackscharf wirken, ohne dass du auf stabile 60 FPS verzichten musst. Genau diese Kombination – hohe Framerate plus hoch wirkende Auflösung – ist der Sweetspot für Enthusiasten.

Raytracing: Mehr als nur Spiegelungen im PfĂĽtzenfetisch

Raytracing ist seit Jahren das Buzzword, das in jeder Präsentation fällt, aber in der Praxis auf Konsolen oft nur halbgar wirkt. Auf der Standard-Playstation 5 bekommst du in manchen Spielen einfache Reflektionen oder ein reduziertes GI-Modell (Global Illumination), oft mit deutlichen Performanceeinbußen. Viele Spieler schalten Raytracing daher direkt ab, um auf 60 FPS-Modi zu wechseln.

Die Playstation 5 Pro will genau hier angreifen. Mit mehr Raytracing-Compute-Leistung und optimierter Architektur können Entwickler deutlich komplexere Effekte aktivieren, ohne dass die Framerate sofort einbricht. Bessere Spiegelungen sind nur der Anfang: realistischere Schatten, präzisere Beleuchtung, glaubwürdigere indirekte Lichtberechnung – all das macht Welten stimmiger.

Ein Beispiel: Du läufst durch eine dunkle Gasse, nur beleuchtet von Neonreklamen und weit entfernten Scheinwerfern. Auf der Standard-PS5 sieht das schon gut aus, aber Kanten wirken hart, Schatten „kleben“ manchmal am Objekt, Reflexionen sind eingeschränkt und du spürst, dass viel mit vereinfachten Modellen getrickst wurde. Auf der Playstation 5 Pro kann dasselbe Setting deutlich dichter wirken: Licht sickert realistischer in dunkle Bereiche, Schatten lösen sich natürlicher auf, Spiegelungen enthalten mehr Details als nur grobe Farbflecken.

Wird jeder Titel auf Playstation-5-Pro-Niveau plötzlich zu einer Raytracing-Demo? Nein. Aber der Punkt ist: Entwickler haben jetzt deutlich mehr Budget, um Raytracing sinnvoll und konstant einzusetzen. Und genau das ist für Enthusiasten die Art von Upgrade, die nicht nur in Digital-Foundry-Vergleichsvideos, sondern ganz direkt auf dem Sofa spürbar ist.

Vergleich: Playstation 5 vs. Playstation 5 Pro – wo der Unterschied wirklich wehtut

Die entscheidende Frage bleibt: Wenn du bereits eine Playstation 5 besitzt, lohnt der Sprung auf die Playstation 5 Pro? Oder ist das einer dieser Upgrades, bei dem man in Standbildern Unterschiede erkennt, aber im Alltag schnell vergisst, was da eigentlich neu ist?

Im Kern lässt sich der Unterschied so zusammenfassen: Die Playstation 5 macht Next-Gen möglich, die Playstation 5 Pro will Next-Gen konsequent durchziehen. Während die Grundkonsole oft zwischen Grafikmodus (höhere Auflösung, 30 FPS) und Performance-Modus (niedrigere Auflösung, 60 FPS) schwankt, zielt die Pro darauf, mehr Spiele in eine Region zu ziehen, in der 4K-ähnliche Optik mit 60 FPS oder mehr Standard wird. PSSR hilft dabei, und die stärkere GPU sorgt dafür, dass Effekte nicht direkt gestrichen werden müssen, sobald du höhere Bildraten willst.

Du wirst die Unterschiede vor allem in drei Situationen spĂĽren:

  • GroĂźe AAA-Spiele mit Performance-Modus: Wo die Playstation 5 gelegentlich unter 60 FPS rutscht oder aggressive Auflösungsschwankungen zeigt, hält die Playstation 5 Pro das Bild stabiler und klarer. Bewegte Szenen, schnelle Kameraschwenks, dicht bevölkerte Areale – genau dort, wo das Bild auf der PS5 leicht zerbricht, bleibt es auf der Pro ruhiger.
  • Raytracing-Titel: Spiele, die auf der Playstation 5 beim Raytracing-Modus hart an der 30-FPS-Grenze kratzen oder dafĂĽr die Auflösung stark drĂĽcken, können auf der Playstation 5 Pro eine deutlich bessere Balance liefern. Raytracing wird mehr vom Nice-to-have zum Standard-Feature, das man nicht mehr schweren Herzens deaktiviert.
  • High-Refresh-Displays: Wer einen 120-Hz-TV oder -Monitor hat, bekommt schlicht mehr aus seinem Panel raus. Die Playstation 5 Pro kann besser 120-FPS-Modi bedienen, ohne dass die Grafik zu sehr leidet. Gerade Shooter, Rennspiele und Competitive-Titel profitieren davon massiv.

Wenn du hingegen auf einem klassischen 60-Hz-TV spielst, nicht pixelzählst und dir 30 FPS oft schon genügen, wird der Effekt subtiler ausfallen. Das Bild sieht besser aus, ja. Aber es wird nicht jede Szene wie ein Generationssprung wirken. Im Alltag sind es die Summe aus weniger Einbrüchen, mehr Details und saubererem Bild, die das Erlebnis runder wirken lassen – aber eben nicht jeder wird dafür den Preis eines Upgrades zahlen wollen.

Enthusiasten vs. Gelegenheitsspieler: FĂĽr wen ist die Playstation 5 Pro gebaut?

Die Playstation 5 Pro ist eindeutig eine Maschine für Menschen, die Gaming nicht einfach konsumieren, sondern sezierend erleben. Wenn du regelmäßig technische Analysen schaust, deine TV-Einstellungen optimierst, HDR-Kurven justierst und Bildmodi diskutierst, spricht dich dieses Gerät direkt an. Du wirst deine Lieblingsspiele erneut starten, durch bekannte Szenen laufen und gezielt schauen, wie PSSR arbeitet, wie stabil das Raytracing läuft und wie hoch die interne Auflösung vermutlich ist. Es wird dich befriedigen, wenn du siehst, dass die Playstation 5 Pro da genau den Unterschied macht, den du dir seit Jahren wünschst.

Gelegenheitsspieler ticken anders: Sie wollen sich abends hinsetzen, Game starten, Spaß haben. Die Standard-Playstation 5 liefert das heute schon sehr überzeugend. Für diese Zielgruppe ist die Playstation 5 Pro ein Luxus-Upgrade – etwas, das man vielleicht mitnimmt, wenn sowieso ein Neukauf ansteht, die alte Konsole verkauft werden soll oder das Setup ohnehin neu gebaut wird. Aber es ist nicht die Art von Gerät, bei der ein Casual-Spieler unbedingt sofort das Gefühl haben muss, er würde etwas verpassen, wenn er bei der normalen Playstation 5 bleibt.

Ein wichtiger Punkt: Auch auf der Playstation 5 Pro wird es weiterhin in vielen Spielen Optionen geben – du wirst dich zwischen Bildqualität und Framerate entscheiden. Nur verschieben sich die Grenzen. Was heute auf der Playstation 5 noch als „Qualitätsmodus“ gilt, kann auf der Playstation 5 Pro näher an einem „Alles an, trotzdem flüssig“-Profil liegen. Für Enthusiasten ist genau das der Reiz.

Backward-Kompatibilität und Ökosystem: Deine Spiele ziehen mit um

Was Sony in seiner Kommunikation zur Playstation 5 und zur Pro-Version immer klar hält: Das Ökosystem bleibt zentral. Deine Spielebibliothek, deine Saves (wo Cross-Save unterstützt wird), deine Peripherie – all das soll möglichst nahtlos weiter funktionieren. Wenn du von der Playstation 5 auf die Playstation 5 Pro wechselst, schmeißt du nicht dein digitales Leben weg, sondern hebst es lediglich auf ein höheres technisches Level.

Das bedeutet auch: Spiele, die bereits auf der Playstation 5 gut laufen, können auf der Playstation 5 Pro weitere Performance-Reserven nutzen – teils via spezifischer Patches, teils über generelle Verbesserungen bei der internen Auflösung oder Stabilität. Sony geht wie bei früheren Mid-Gen-Upgrades (PS4 Pro) den Weg, das bestehende Ökosystem aufzuwerten, nicht zu fragmentieren.

Die Herstellerseite unter playstation.com betont genau diesen Punkt: Die Playstation 5 Pro ist keine neue Plattform, sondern eine stärkere Variante derselben Generation. Exklusive Spiele, die nur auf der Pro laufen, wären ein Bruch im Konzept – und genau den vermeidet Sony.

Audio, SSD, Komfort – mehr als nur Grafik?

Auch wenn die Schlagzeilen rund um die Playstation 5 Pro von GPU, PSSR und Raytracing dominiert werden, bleibt der Rest des Systems auf dem starken Fundament der Playstation 5. Die ultraschnelle SSD, die 3D-Audio-Features, das haptische Feedback des DualSense-Controllers – all das sind Elemente, die die Playstation-Erfahrung bereits heute definieren und durch die Pro nicht plötzlich obsolet werden.

Spannend wird eher die Frage, wie Entwickler die Kombination nutzen: Noch kürzere Ladezeiten (weil mehr parallel verarbeitet werden kann), komplexere Welten, die flüssiger gestreamt werden, dichter besetzte Szenen mit mehr NPCs – das alles profitiert indirekt von der zusätzlichen Power. Die Rohdatenpipeline der Playstation 5 war schon beeindruckend, die Playstation 5 Pro kann sie schlicht unter höherem Druck fahren.

Wer sich von der Pro-Version allerdings einen komplett neuen Ansatz im Systemdesign erhofft, wird enttäuscht sein. Die Playstation 5 Pro ist kein Bruch, sie ist eine Zuspitzung. Das kann man als konservativ kritisieren – oder als genau das, was Mid-Gen-Hardware sein sollte: eine Option für all jene, die die Grenzen des Systems ausreizen wollen.

Design und Platz im Setup: Bleibt es beim Wohnzimmer-Monster?

Die ursprüngliche Playstation 5 spaltete die Community optisch: futuristischer Tower oder überdimensionierte Router-Skulptur? Die Playstation 5 Pro bleibt dem Grunddesign treu, mit Anpassungen im Detail. Wer bereits seine Möbel, seinen TV-Stand oder sein PC-ähnliches Setup auf die Maße der Playstation 5 abgestimmt hat, muss nicht komplett neu planen. Ja, die Playstation 5 Pro ist immer noch ein Statement-Gerät – aber wenn du bisher mit der PS5 im Wohnzimmer klarkommst, wirst du auch die Pro unterbringen.

Für viele Technik-Enthusiasten spielt das Design ohnehin eine Nebenrolle. Entscheidend ist, wie die Playstation 5 Pro sich ins Gesamt-Setup einfügt: passt sie unter den 4K-OLED, harmoniert sie mit dem 120-Hz-Monitor, bringt sie deine Soundanlage wirklich an ihr Limit? Die Antwort hängt weniger von der Gehäuseform ab, sondern von genau den Features, die Sony unter der Haube aufdreht.

Energieverbrauch und Lautstärke: Mehr Power ohne Düsenjet?

Mehr GPU-Leistung heißt oft auch mehr Hitze und mehr Energiehunger. Gerade PC-Spieler kennen das Lied: High-End-Karten fressen dreistellige Wattbeträge und werden entsprechend laut, wenn man sie nicht massiv kühlt. Die Playstation 5 setzte bereits auf ein durchdachtes Kühlsystem, das in den meisten Szenarien leise blieb, nur selten hörbarer wurde.

Bei der Playstation 5 Pro wird es entscheidend sein, wie gut Sony die Balance hält. Der Anspruch der Marke Playstation ist klar: High-End-Gaming ohne PC-typisches Lüftergeheul. Die Architekturvorteile moderner Chips helfen hier – effizientere Fertigung, bessere Energieverwaltung, optimiertes Power-Management. Im Optimalfall bedeutet das: deutlich mehr Grafikleistung bei einem Geräuschprofil, das im Wohnzimmer kaum auffällt.

Gerade Enthusiasten, die häufig in ruhigen Szenen Spiele genießen, werden sensibel auf jedes Lüftergeräusch reagieren. Wenn Sony hier auf einem ähnlichen oder besseren Level als bei der Standard-Playstation 5 landet, kann man die Mehrleistung der Pro-Version wirklich genießen, ohne dass der Immersionsfaktor leidet.

PSSR vs. klassisches Anti-Aliasing: Warum Bildruhe wichtiger ist als nackte Auflösung

Viele Diskussionen rund um Bildqualität drehen sich um eine Zahl: Auflösung. 1080p, 1440p, 4K – klingt greifbar, ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Was wirklich zählt, ist, wie ruhig, scharf und stabil das Bild in Bewegung wirkt. Hier spielen temporale Verfahren, Anti-Aliasing, Schärfefilter und Upscaling-Methoden zusammen. Auf der Playstation 5 ist genau diese Mischung nicht immer optimal – du merkst es an Flimmern auf feinen Texturen, flackernden Kanten oder einem leichten Weichzeichner-Effekt.

PSSR setzt genau da an. Statt nur Pixel hochzurechnen, analysiert die KI-basierte Technik Bildinhalte, Bewegungen, Kantenverläufe und kann so ein Bild erzeugen, das subjektiv oft näher an „nativem“ 4K liegt, als es die interne Renderauflösung vermuten lässt. Das Ergebnis: weniger Aliasing, weniger Ghosting, klarere Details bei feinen Mustern. Gerade in Spielen mit vielen diagonalen Linien, Gittern, Vegetation oder Neon-Schriftzügen macht das eine Menge aus.

Wenn du von der Standard-Playstation 5 kommst, wirst du den Unterschied nicht unbedingt in jedem Titel wie eine Ohrfeige spüren. Aber gerade bei Spielen mit ohnehin schon starker Bildpräsentation – hochwertige TAA-Implementierung, gute HDR-Assets – kann PSSR dieses bereits hohe Niveau noch einmal anheben. Es ist dieser subtil-technische Feinschliff, der Enthusiasten so triggert: Du siehst, dass das Bild „richtiger“ wirkt, selbst wenn du nicht sofort erklären kannst, warum.

Preis-Leistungs-Frage: Ist der Aufpreis fĂĽr die Playstation 5 Pro gerechtfertigt?

So viel Technik-Begeisterung, so viele Buzzwords – am Ende landet jede Diskussion im selben Punkt: Was kostet der Spaß? Und hier wird die Playstation 5 Pro vor allem in Konkurrenz zur Standard-Playstation 5 und zum Mittelklasse-PC bewertet werden. Die normale Playstation 5 ist mittlerweile etabliert, teilweise im Angebot, oft in Bundles verfügbar. Die Playstation 5 Pro wird darüber liegen – logisch, sie liefert mehr Hardware.

Wenn du bereits eine Playstation 5 besitzt, rechnest du anders: Was bekommst du beim Verkauf deiner alten Konsole? Wie groß ist der Aufpreis effektiv? Und vor allem: Wie wichtig ist dir bessere Grafik und mehr Stabilität in Framerate und Raytracing wirklich? Wenn du zu den Spielern gehörst, die jedes neue AAA-Release spielen, die technisch anspruchsvollsten Titel lieben und sich ohnehin für jedes große Game die Digital-Foundry-Analysen reinziehen, ist die Playstation 5 Pro nah an einem Pflichtkauf.

Wenn du dagegen nur ein paar Blockbuster pro Jahr zockst, oft Multiplayer oder Indie-Games spielst und dich selten an Bildvergleichen aufhältst, wirst du dir zweimal überlegen, ob der Mehrwert dir diesen Effektiv-Aufpreis wert ist. Die Standard-Playstation 5 ist noch weit davon entfernt, technisch „alt“ zu wirken. Sie liefert nach wie vor ein sehr starkes Paket – gerade für Gelegenheitsspieler.

Für Neukäufer, die aktuell noch gar keine Playstation 5 besitzen, verschiebt sich das Bild. Hier wird die Playstation 5 Pro schnell zur spannenden Option: Wenn du ohnehin die nächste Konsolen-Generation anpeilst und bereit bist, etwas mehr zu investieren, bekommst du mit der Pro-Version die zukunftssicherere Wahl. Mehr Reserven, längerer Atem bei kommenden AAA-Produktionen – und du musst dich weniger fragen, wann die Hardware an ihre Grenzen kommt.

Wie Entwickler die Playstation 5 Pro nutzen werden

Die beste Hardware nützt nichts, wenn sie von Spielen nicht durchdacht ausgereizt wird. Die Erfahrung mit der PS4 Pro zeigt jedoch: Entwicklerstudios haben ein klares Interesse daran, die stärkere Hardware sinnvoll zu nutzen, ohne dafür komplett eigene Versionen zu bauen. Stattdessen gibt es angepasste Grafikmodi, höhere Auflösungen, mehr Details, stabilere Framerates. Bei der Playstation 5 Pro dürften sich ähnliche Muster zeigen – nur eben mit PSSR und Raytracing im Zentrum.

Typische Szenarien:

  • „Pro Enhanced“-Modi: Bessere Texturen, höhere interne Auflösung, aufgedrehtes Raytracing bei gleichbleibender oder sogar besserer Framerate. Der Klassiker, aber dank Pro-Hardware diesmal spĂĽrbarer als zuvor.
  • Explizite PSSR-Profile: Spiele, die bewusst auf niedrigere Renderauflösungen setzen, um massiv mehr Effekte zu ermöglichen, während PSSR die Bildschärfe hochzieht. Hier liegt das Potenzial fĂĽr wirklich beeindruckende Visuals.
  • High-FPS-Modi: 90 oder 120 FPS in mehr Genres als nur Competitive-Shooter. Rennspiele, Action-Titel, vielleicht selbst einige Cinematic-Games – ĂĽberall dort, wo höhere Framerates das SpielgefĂĽhl intensivieren.

Entscheidend wird sein, ob Sony selbst mit seinen First-Party-Titeln vorlegt und zeigt, was die Playstation 5 Pro wirklich kann. Historisch betrachtet nutzt PlayStation die eigenen Studios immer wieder als Showcase – und man kann davon ausgehen, dass genau hier PSSR, Raytracing und die GPU-Power der Pro-Version besonders eindrucksvoll eingesetzt werden.

Luxus-Upgrade oder Pflichtkauf?

Unterm Strich ist die Playstation 5 Pro beides – je nachdem, aus welcher Perspektive du schaust. Für den Massenmarkt, der primär „eine Playstation 5“ sucht, bleibt die Standardkonsole der logische Einstieg. Sie ist günstiger, etabliert, liefert ab und wird auch in den nächsten Jahren noch sehr gut bedient werden.

Für Technik-Enthusiasten, Bildfetischisten und Performance-Fans ist die Playstation 5 Pro dagegen extrem verführerisch. Mehr GPU-Power, KI-Upscaling via PSSR, bessere Raytracing-Bedingungen – das sind genau die Stellschrauben, die das Erlebnis auf einem guten 4K-TV oder einem 120-Hz-Monitor deutlich aufwerten. Du bekommst nicht einfach nur ein paar Prozent mehr, sondern in vielen Szenen ein sichtbar ruhigeres, klareres, moderneres Bild.

Wenn du deine Playstation 5 heute schon permanent im Performance-Modus betreibst, bei jedem Spiel die Optionen checkst, Bildvergleiche studierst und bei Frame-Drops zusammenzuckst, ist die Playstation 5 Pro näher an einem Pflichtkauf als an „nice to have“. Du wirst die zusätzlichen Reserven sehen, fühlen und vermutlich bei jedem neuen Release froh sein, dass die Pro-Version deine Plattform ist.

Bist du dagegen eher Gelegenheitsspieler, der am Wochenende ein paar Stunden in großen Marken-Titeln verbringt und ansonsten nicht jede Grafikdiskussion mitverfolgt, ist die Playstation 5 Pro für dich eher ein Luxus-Upgrade. Schön, wenn man es hat – aber die Standard-Playstation 5 wird dich so schnell nicht im Stich lassen.

Am Ende ist es eine angenehme Situation: Sony zwingt niemanden zum Upgrade, sondern bietet Enthusiasten die Möglichkeit, die eigene Leidenschaft für Technik, Grafik und flüssige Framerates weiter auszuleben. Die Playstation 5 Pro ist die konsequente Weiterentwicklung der Playstation 5 – nicht die Ablösung, sondern die Zuspitzung.

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